Samstag, 23. Dezember 2017

Game Review: Cooking Mama - Sweet Shop

Genre: Simulation
Publisher: Nintendo
Developer: Rising Star Games
USK: Freigeben ab 0 Jahren
Release: 26. Mai 2017
Spielzeit: 20 Stunden

Besser als Mama - oder auch nicht? Cooking Mama ist eine Spielreihe, die sich an immer mehr Anhängern erfreut und ich muss zugeben, dass ich selbst die kleine aber feine Spielreihe unterschätzt habe. Zusammen mit der namensgebende Figur geht es nun in die Patisserie, sprich es werden leckere Küchlein und Nachspeisen gebacken.

Wir haben einen Shop - der am Anfang zwar noch relativ klein ist, sich mit der Zeit aber vergrößert und wir müssen ihn mit allerlei leckeren Sachen füllen. Über 60 Rezepte stehen uns nach und nach zu Verfügung. Dabei gibt es typisch japanische Gerichte, aber auch rund um den Globus sind Leckereien im Repertoire.

160 Minispiele - Eier in eine Schüssel schlagen, Buttercreme mit dem Handmixer verrühren, Karamell in der Pfanne schmelzen, Schokolade klein raspeln, Kühlschrank umräumen, Dosen öffnen, Backen, Puderzucker oben drauf - fertig.

Besonders das Verzieren, bei dem man fast jedes Teilchen in etwas ganz Individuelles verwandeln kann, hat mir sehr gut gefallen. Mit Früchten, Schokosoße und Sahne lässt sich so einiges zaubern. Dabei sind die Arbeitsschritte eigentlich immer realistisch. Manchmal muss man etwas herumprobieren, bis man rausgefunden hat, was das Spiel nun von einem möchte, aber bei den kurzen Aufgaben ist das kein Beinbruch.

Zum Schluss bekommt man das Ergebnis in Form von Punkten mitgeteilt. Genau da kommt eine Sache zum Vorschein, die mich wirklich genervt hat - immer wieder die gleichen Sätze dröhnen einen in den Gehörgang. Der Soundtrack ist schwungvoll, aber auch etwas eintönig. Ist einem allerdings egal, denn man konzentriert sich so sehr, dass es in den Hintergrund rückt.

Verkaufen ist eine weitere zentrale Rolle. Wobei sich das Verkaufen selbst als sehr langweilig herausstellt. Kunden laufen durch den Laden und man wartet, bis sich endlich jemand dazu entscheidet etwas zu kaufen, welches man ihm dann in ein Karton einpackt. Späterhin darf man Kunden helfen, die richtigen Sachen zu finden.

Wenn genug Geld in der Kasse ist, kann sich neu eingekleidet werden oder die Küche umgestaltet werden. Nett. Erst nach und nach schalten sich neue Sachen frei. Grafikstil ist niedlich und ich bekomme fast schon etwas Hunger beim Spielen.

Fazit

Eine Minispiel-Sammlung mit Thema Backen, welche unglaublich gut entspannt und viel Spaß macht.