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Samstag, 2. April 2022

Game Review: Beasts of Maravilla Islands

Genre: Shooter 
Gespielte Plattform: Switch 
Publisher: Whitethorn Digital 
Developer: Banana Bird Studios 
USK: Freigeben ab 0 Jahren 
Release: 12. Juni 2021 
Spielzeit: 3 Stunden 

Das ist wie Pokemon Snap, nur das man sich frei bewegen kann! - Mit diesem Satz hatte mich Beasts of Maravilla Island schon für sich gewonnen. Wir schlüpfen in die Rolle einer jungen Frau, die von ihrem Großvater ein Tagebuch geerbt hat, in dem er die Wunder der Maravilla Insel beschreibt. Bewaffnet mit einer Kamera, die uns ebenfalls unser Opa überlassen hat, machen wir uns also auf den Weg zur geheimnisvollen Insel um die Flora und Fauna besser zu verstehen und sie eventuell auch schützen zu können. Nun können wir uns tatsächlich frei bewegen ohne Schienen und Fotos von allem auf der Insel machen. In jedem Gebiet gibt es ein bestimmtes Tier, welches wir dazu bringen müssen, mehr als nur eine Verhaltensweise zu zeigen. Bestimmte Blumen sind fotosensitiv, dass heißt sie reagieren auf unsere Kamera. Das Ausprobieren macht Spaß und dauert auch nicht so lange wie in Snap. Kritikpunkte habe ich dann aber doch - erstens sind die Animationen etwas harkelig und zweitens geht das System ohne Pokemon bestimmt nicht für jeden auf. Pokemon Snap lebt vom Nostalgiefaktor (oh, schau, ein Raupy!) hier bei Beasts of Maravilla Island kennen wir die Lebewesen nicht. Zwar kann das den Forscherdrang entfachen, für mich war es aber nicht so cool, wie ein Raupy zu fotografieren. Das ist aber für jeden unterschiedlich. Lobend möchte ich das Ende erwähnen, welches tatsächlich eine kleine Geschichte mit sich bringt. Ein schönes Spiel, welche ruhig noch länger hätte sein können.

Freitag, 18. Februar 2022

Game Review: New Pokemon Snap

Genre: Shooter 
Gespielte Plattform: Switch 
Publisher: Nintendo 
Developer: Bandai Namco Studios 
USK: Freigeben ab 0 Jahren 
Release: 30. April 2021 
Spielzeit: 22 Stunden 

Schau mal, da wackeln ein Pikachu mit seinem Hintern! Tja, da wird wohl jeder Pokemon-Fan schwach, wenn er die vielen süßen Pokemon in ihrem natürlichen Lebensraum sieht. Wie gut, dass wir diesmal nicht mit einem Pokeball, sondern mit einer Kamera bewaffnet sind. Auf einer vorgegebenen Strecke fahren wir durch ein Gebiet und versuchen möglichst gute Fotos von den niedlichen Wesen zu machen. Tag und Nacht, genauso wie das Level einer Strecke ändern die Verhaltensweisen der Pokemon und ein gezielter Wurf mit einem Samtapfel kann ebenfalls ein Fotomotiv beeinflussen. Natürlich wollen wir in der Geschichte dem Lumina-Phänomen auf den Grund gehen und suchen große, leuchtende Pokemon. In den Gebieten können sogar geheime Wege freigeschaltet werden und neue Aufgaben brachten mich dazu etwas zu experimentieren. Besonders gefallen hat mir der Unterwasserkurs, aber auch das Schneegebiet, der Dschungel und die Wüste sind wunderschön. Was für ein fantastisches Spiel!

Montag, 9. August 2021

Game Review: Splatoon


Genre: Shooter
Gespielte Plattform: WiiU
Publisher: Nintendo
Developer: Nintendo
USK: Freigeben ab 6 Jahren
Release: 29. Mai 2015
Spielzeit: 42 Stunden

Einer der besten Shooter, den ich jemals gespielt habe, ist Splatoon aus dem Hause Nintendo. Anstatt uns mit scharfer Munition zu töten, wie in einem Call of Duty oder Battlefield, schießen wir hier mit Farbe um uns. Zwei Teams treten gegeneinander an. Wer mehr einfärbt, hat gewonnen! Der "Miezrichter" entscheidet über den Sieg. Gesteuert werden kleine Inklings bzw. Octolings - Wesen halb Mensch, halb Oktopus. Am Anfang können wir nur mit einer kleinen Schießpistole umgehen, aber schon bald wird der Roller und das Scharfschützengewehr freigeschaltet, damit wir unsere Gegenspieler ausschalten und noch mehr einfärben können. Schick aussehen wollen wir dabei aber auch und so lassen sich hübsche Klamotten und Kopfbedeckungen kaufen. Hier ist Spaß vorprogrammiert!

Freitag, 14. Mai 2021

Game Review: Doom Eternal


Genre: Shooter
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: Bethesda
Developer: id Software
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 20. März 2020
Spielzeit: 16 Stunden

Da mich Doom 2016 überrascht hat, wollte ich nun auch Doom Eternal ausprobieren. Nach ein paar Monaten sind die Dämonen vom Mars auf der Erde angekommen und zerlegen die Menschheit. Wir als Doom Slayer müssen dem natürlich Einhalt gebieten und dazu wollen drei dämonische Priester erschlagen werden. So gut sich die Story am Anfang angefühlt hat, so schwurbelig wurde sie für mich am Ende. Vielleicht habe ich auch nicht alles verstanden, obwohl ich jedes Schriftstück gefunden und gelesen habe. Dennoch möchte ich es loben, dass mehr Hintergrundgeschichte reingebracht und ausgefeilt wurde. Wir treffen auf alt bekannte Dämonen, aber selbstverständlich sind auch neue Gegner dabei. Diesmal hatte ich sogar das Gefühl, mehr Schaden zu machen, was vielleicht daran liegt, dass dies bei Gegnern auch visuell angezeigt wird - da fehlen zum Beispiel auf einmal Stücke vom Oberarm. Abwechslung soll durch Sprungpassagen geboten werden, die manchmal ganz schön schwierig sein können. Vom Hocker gehauen, haben sie mich jedoch nicht. Schön fand ich allerdings, eine Revenant Drohne zu übernehmen und auch Sentinel City war eine beeindruckende Kulisse, die mich ein wenig an den Klassiker Myst erinnert hat. Waffen müssen geupgraded werden, denn die Dämonenbrut wird immer stärker und anspruchsvoller. Fehlt uns die Munition, kommt die Kettensäge zum Einsatz. Dämonenblut fließt so oder so! In unserer Basis können wir kurz verschnaufen. Gefreut habe ich mich über VEGA, die KI aus dem Vorgänger und der Soundtrack war ebenfalls wunderbar passend mit seinen derben Metal-Tönen. Ein anspruchsvoller und stimmiger Shooter.

Freitag, 30. April 2021

Game Review: Far Cry 4


Genre: Shooter
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: Ubisoft
Developer: Ubisoft
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 18. November 2014
Spielzeit: 43 Stunden

Nachdem ich so begeistert war vom dritten Teil der Far Cry Reihe, hatte der Hype mich beim vierten Teil natürlich mehr als erwischt. Jetzt geht es jedoch nicht auf eine tropische Insel, sondern ins Himalaya Gebirge! Ajay besucht eigentlich nur Kyrat, weil dies der letzte Wille seiner Mutter ist. Er soll ihre Asche nach Lakshmana bringen und wird sogleich vom Diktator Pagan Min in Empfang genommen. Nun haben wir die Möglichkeit auf ihn zu warten um das erste Ende zu sehen oder wir machen uns aus dem Staub, denn mit rechten Dingen scheint es in seinem Königreich nicht zuzugehen. Es kommt wie es kommen muss und wir schließen uns der Rebellengruppe „Der goldene Pfad“ an. Von nun an haben wir, wie es uns die Ubisoft Formel diktiert, wieder einen Haufen Spaß in der Welt, in dem wir Gebiete befreien und Missionen absolvieren. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn wir mit einem Elefanten einen Stützpunkt erobern. Wir können entscheiden, wie wir das Land beeinflussen wollen im Bürgerkrieg - folgen wir der einen Rebellenführerin und gehen neue Wege oder bleiben wir bei der Religion? Drogentrips sind ebenfalls dabei. Durch das Jagen besonderer Tiere können wir unsere Ausrüstung aufwerten, Gyrocopter sind unsere Freunde und Honey Badger sind die größten Dreckskerle im Spiel - es gibt so viel zu sehen und so viel Spaß!

Donnerstag, 8. April 2021

Game Review: Destroy all Humans!


Genre: Shooter
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: THQ
Developer: Pandemic Studios
USK: Freigeben ab 16 Jahren
Release: 28. Juli 2020
Spielzeit: 8 Stunden

Nieder mit der Menschheit! Aller Ruhm dem Furon-Empire! In Destroy all Humans schlüpfen wir in die Rolle von Crypto 137. Die Furon können sich nicht mehr fortpflanzen und die einzige Alternative, das Klonen birgt ein großes Problem. Je öfter ein DNA-Strang geklont wird, desto dümmer wird der Klon. Um diesem Verfall entgegenzuwirken, schickt die Königin Crypto auf die Erde. Menschen haben nämlich die nötige DNA, um den Genpol auszuweiten und dazu müssen wir diese DNA erst einmal einsammeln. Ob wir nun mit Laserkanonen zu Fuß unterwegs sind oder mit unserem Raumschiff ganze Landstriche niederbrennen - es macht unfassbar Spaß. Besondern gefallen hat mir der Humor - wir befinden uns in Amerika und alle Klischees werden ausgepackt. Verblödete Rednecks, freiheitsliebende Jugendliche und paranoide Geheimdienstagenten - alles wird durch den Kakao gezogen. Ein lockerere Spaß für Zwischendurch mit viel Humor - fantastisch!

Sonntag, 4. April 2021

Game Review: Dead Island + Riptide


Genre: Action-RPG-Shooter
Gespielte Plattform: PC & Playstation 4
Publisher: Deep Silver
Developer: Techland
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 08. September 2011
Spielzeit: 35 Stunden

Zombies in einem Inselparadies - da kann man doch gar nichts falsch machen! Deswegen war Dead Island eines der Spiele, die ich stundenlang mit Freunden spielen konnte. Auf der Urlaubsinsel Banoi könnte alles so schön sein - der Alkohol fließt in Strömen und die Reichen feiern sich die Seele aus dem Leib. Doch dann bricht plötzlich eine Zombie-Epidemie aus und die Insel verwandelt sich in ein Schlachtfeld. Das Spiel ist brutal und derbe - ein bisschen würde ich es mit GTA vergleichen wollen. Neben der Hotelanlage mit den meisten Pools, die ich je in einem Videospiel gesehen habe, geht es auch in eine Stadt und in einen Dschungel. Zugegeben sind die Quests austauschbar und meist sollen wir nur Sachen von irgendwo holen oder wahlweise hinbringen, dies kann auch Markenchampagner sein. Verschiedene Zombietypen können ganz schöne Brecher sein und Waffen gehen kaputt und wir müssen sie reparieren. Ab und zu hatten wir Probleme im Co-Op Modus, weil Kartenmarkierungen nicht angezeigt wurden. Dead Island Riptide ist zwar auf dem Papier ein neues Spiel, fühlte sich bei mir allerdings eher nach einem DLC an. Ein brutales, aber sehr amüsantes Spiel in einem träumerischen Insel-Resort.

Dienstag, 30. März 2021

Game Review: Far Cry 3


Genre: Shooter
Gespielte Plattform: Playstation 3
Publisher: Ubisoft
Developer: Ubisoft
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 29. November 2012
Spielzeit: 42 Stunden

Far Cry 3 haute mich damals aus den Socken - so möchte ich meine Reaktion im Jahre 2012 beschreiben. Zugegeben war dies mein erstes Far Cry, aber es hatte so interessante Ansätze, dass ich wirklich erstaunt war von dem Shooter. Jason Brody ist nicht nur unser Protagonist, sondern auch ein verzogener, reicher Junge, der zusammen mit seinen genauso bescheuerten Freunden und seinen zwei Brüdern Urlaub auf Rook Island machen will. Blöd nur, dass dies die Hochburg der Piraten ist und diese sehr scharf auf das Kopfgeld der Truppe sind. Jason gelingt es, aus den Fängen von Vaas, dem interessantesten und tiefgründigsten Antagonisten überhaupt, zu entfliehen. Hilfesuchend schließt er sich den Rakyat an, dem Eingeborenenstamm und versucht mit ihnen die Insel von den Piraten zu befreien. Dies bedeutet in der Ubisoft-Formel - Türme erklettern, Stationen einnehmen und viele sammelbare Dinge suchen. Hat mich damals nicht gestört und stört mich auch heute nicht, wenn das Spiel auch etwas in die Jahre gekommen ist. Trotzdem mochte ich die Geschichte, die Charaktere und vor allem die Insel. Einige Quests sind herausragend und ich hatte eine Menge Spaß auf Rook Island!

Donnerstag, 25. März 2021

Game Review: Left 4 Dead 1&2


Genre: Shooter
Gespielte Plattform: Steam
Publisher: Valve
Developer: Valve
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 18. November 2018 & 17. November 2009
Spielzeit: pro Spiel 20 Stunden

Left 4 Dead - ein Spiel, welches mir und meinen Freunden unzählige Stunden an Spielspaß beschert hat. Zu vier konnten wir in die virtuelle Zombieapokalpyse starten - genau genommen besteht unser Ziel darin, die Stadt zu durchqueren, zu überleben und uns in Sicherheit zu bringen. Das sehen die Zombies allerdings anders. Riesige Horden kommen auf uns zugestürmt und die ganze Gruppe schreit nur noch „Incoming“ während das Chaos losbricht. Wenn dann auch noch fiese, besondere Zombies auftauchen, wie der giftspuckende Boomer oder die gruselige Witch, dann heißt es aufgepasst! Im zweiten Teil haben wir wieder eine Vierer-Gruppe, die allerdings die Evakuierung durch das Militär verpasst hat und sich alleine durchschlagen muss. Besonders beeindruckend war das Level auf dem Jahrmarkt. Wirklich tolle CoOp-Spiele für einen Abend mit Freunden!

Dienstag, 23. März 2021

Game Review: Call of Duty - Advanced Warfare


Genre: Shooter
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: Activision
Developer: Sledgehammer Games
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 04. November 2014
Spielzeit: 7 Stunden

Ihr wisst ja, dass Call of Duty Ghosts mein Lieblingsteil der Reihe ist und so war ich wirklich gespannt auf den nächsten Teil, der nicht ganz ein Jahr später auf den Markt geworfen wurde. Mit Call of Duty Advanced Warfare holten die Spieleentwickler sogar Kevin Spacey ins Boot, dessen Auftritt heute wohl mehr als zweifelhaft wäre und dem Spiel einen Shitstorm gebracht hätte. Im Jahre 2014 war dies noch kein Ausschlusskriterium und so lernen wir als verwundeter Soldat Jack Mitchell, der einen Arm verloren hat, Jonathan Irons, gespielt von Spacey, kennen. Er führt das private Militärunternehmen Atlas und fängt damit auch gleich einen Krieg gegen die USA an, weil er der Staatsmacht nicht vertraut und meint, sie hätten all die Jahre über keinen anständigen Krieg für die Demokratie geführt. Ihr merkt schon, dass es hier sehr viel um Pathos und Patriotie geht und die Geschichte strotzt so vor Klischees und vorhersehbaren Wendungen. Wir sehen viele unterschiedlichen Orte in der Kampagne, die aber kaum nennenswert sind. Alles vergeht in einem sich überschätzenden Action-Feuerwerk und selbst der Multiplayer ist zu überladen. Das ging aber schon mal besser.

Montag, 22. März 2021

Game Review: Halo


Genre: Shooter
Gespielte Plattform: XBox One
Publisher: Microsoft Game Studios
Developer: Bungie Studios
USK: Freigeben ab 16 Jahren
Release: 14. März 2002
Spielzeit: 10 Stunden

Zu meinem Unwissen gehörte eine lange Zeit die Halo Serie, da ich bis vor ein paar Monaten noch nie eine X-Box besessen habe. Als die MasterChief-Edition rauskam, holte ich diese Wissenslücke jedoch nach und muss sagen, dass ich gar nicht mal so enttäuscht war. Rein von der Geschichte kann ich von einem Shooter vielleicht nicht viel erwarten, aber Halo hat wirklich eine dünne Geschichte, obwohl die Welt an sich sehr interessant ist. Wir sollen als Master Chief die KI des Schiffes namens Cortana retten bzw. vor dem Feind verstecken. Zum Ende nimmt die Geschichte dann richtig Fahrt auf, doch viele Fragen bleiben offen. Im Original sieht die Welt etwas unscharf aus, aber die neue Grafik der Collection kann sich sehen lassen. Ein solider Shooter, mehr aber auch leider nicht für mich.

Donnerstag, 18. März 2021

Game Review: Rainbow Six Siege


Genre: Shooter
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: Ubisoft
Developer: Ubisoft
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 01. Dezember 2015
Spielzeit: 22 Stunden

Als ich mir im Jahre 2015 das Spiel Rainbow Six Siege zum Vollpreis kaufte, war ich mehr als sauer. So viel Geld für so wenig Spiel. Ich mochte zwar das Spielprinzip, aber es gab zum Release so wenig Karten und noch einiges an Bugs. Fünf Jahre später sieht dies allerdings ganz anders aus. Viele Karten und neue Spezialeinheiten kamen hinzu und der Taktikshooter kann sich richtig sehen lassen. In 5 gegen 5 Matches werden verschiedene Szenarien gespielt, wie zum Bespiel eine Geisel befreien oder eine Bombe entschärfen. Dabei muss taktisch vorgegangen werden, denn ist ein Spieler erst einmal tot, kann er nicht wieder in die Runde einsteigen. Wände können zerstört werden, was ein wichtiges Gameplay-Element ist. Natürlich kann auch zu fünft gegen Bots gespielt werden.

Montag, 15. März 2021

Game Review: Half Life


Genre: Shooter
Gespielte Plattform: PC
Publisher: Valve
Developer: Valve
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 27. November 1998
Spielzeit: 14 Stunden

Nun muss ich etwas gestehen - ich habe die Faszination an Half Life niemals verstanden. Wirklich! Ich habe es versucht und habe Half Life bestimmt nun dreimal gespielt, aber es mag daran liegen, dass ich es damals nicht aktuell gespielt habe. Natürlich verstehe ich, dass Half Life für seine damaligen Verhältnisse viele Dinge bahnbrechend in diesem Genre neu erfunden hat, aber als ich es vor zehn Jahren nachgeholt habe, war für mich der Anfang zwar eindrucksvoll, aber die späteren Level fand ich schlichtweg eintönig und leer. Aber fangen wir von Vorne an - Wir spielen Gordon Freeman, der gesprächigste Physiker der Welt. Er soll in einer geheimen Bundeseinrichtung in der Wüste arbeiten, doch irgendetwas geht mit den Experimenten schief und schon springen die Wissenschaftler kleine Headcraps an und verwüsten die komplette Anlage. Geskriptete Sequenzen, die keine Cutscenes sind offenbaren uns das Spielgeschehen und sorgen für Immersion. Vielleicht habe ich mit dem zweiten Teil mehr Glück.

Samstag, 28. November 2020

Game Review: Doom 2016


Genre: Shooter
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: Bethesda
Developer: id Software
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 13. Mai 2016
Spielzeit:  Stunden

Eigentlich hatte ich keine besonderen Berührungspunkte mit der Marke Doom - eventuell würde ich sogar sagen, dass ich Doom immer gemieden habe, weil ich dachte, das Spiel wäre bloßes Rumgeballer ohne Substanz. Aber ich muss zugeben, dass ich mich geirrt habe. In einer Forschungseinrichtung auf dem Mars ist etwas schief gelaufen. Dr. Olivia Pierce ist wohl verrückt geworden und lässt Dämonen auf die Menschen los. Wie gut, dass ein Sarkophag mit dem berühmten Helden gefunden wurde, der einzig und allein gegen die Horden von Dämonen ankommen kann. Wir sind dieser Held, der Doom-Slayer und schnetzeln uns durch die satanische Brut. Dabei sammeln wir Rüstung, Heilung und Munition ein - besonders viel Munition bekommen wir, wenn wir die Gegner mit einer Kettensäge zerteilen. Hört sich sehr brutal und blutig an - genau das ist es auch! Doom ist brutales Geschnetzel von Dämonen und das macht es wie kein anderes Spiel.

Sonntag, 8. November 2020

Game Review: Singularity


Genre: Shooter
Gespielte Plattform: Playstation 3
Publisher: Activision
Developer: Raven Software
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 01. Juni 2010
Spielzeit: 10 Stunden

Böse Zungen würden behaupten, dass Singularity nur ein 0815-Shooter ist und vielleicht sehe ich dieses Spiel mit einer rosaroten Nostalgiebrille, aber ich weiß noch, dass es mir im Jahr 2010 sehr gut gefallen hat. Auf einer russischen Insel mit dem Namen Katorga-12 wurden Experimente am instabilen Element E-99 gemacht, welches Russland den Vorsprung zur amerikanischen Atomenergie sichern sollte. Doch die Forschung ist schief gegangen und über die Experimente und die Insel wurde ein Mantel des Schweigens ausgebreitet. Nun sind wir als Marine Nathaniel Renko unterwegs zu Katorga-12, als ein EMP unseren Hubschrauber vom Himmel reißt. Am Anfang geht alles sehr ruhig zu, wir schauen uns auf der Insel um und lesen Dokumente - plötzlich sind wir allerdings im Jahr 1955, als ein Feuer in der Forschungsanlage wütet. Und da entfaltet sich nicht nur ein tolles Gameplay-Element - das Zeitreisen, sondern auch eine fantastische Geschichte, die sich durch die linearen Level des Shooters schlängelt und in mehreren Enden gipfeln kann. Durch das Zeitmanipulationsgerät lassen sich Brücken wieder aufbauen und die Singularität sorgt für beeindruckende Kulissen. Mit Heilpaketen sorgen wir für unsere Gesundheit und Waffen müssen am Waffenschrank gewechselt werden, weil wir nur zwei mit uns führen können. Wirklich ein gelungener Shooter.

Dienstag, 3. November 2020

Game Review: Call of Duty - Ghosts


Genre: Shooter
Gespielte Plattform: PC & Playstation 4
Publisher: Activision
Developer: Infinity Ward
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 05. November 2013
Spielzeit: 7 Stunden

Bevor ich gleich erschlagen werde, sage ich es frei heraus - Call of Duty Ghosts ist mein Lieblingsspiel der Reihe. Tja, das sagst sie jetzt nur wegen dem Hund! Ich gebe zu, dass ich die Kampagne sehr gelungen fand und ich Riley als Crewmitglied super finde, aber dies ist bei weitem nicht der Hauptgrund. Gleich am Anfang des Spiel erleben wir die Zerstörung unser Heimatstadt - alles fliegt auseinander, weil eine Raumstation mit dem Namen ODIN einen Superlaser auf verschiedene amerikanische Städte abfeuert. Zehn Jahre später spielen wir die beiden Brüder zusammen mit Hund Riley, die versuchen ihren Vater zu finden und dabei der Legende der Ghosts hinterherjagen. Versteht mich nicht falsch, Call of Duty ist immer noch Call of Duty und grandios überzogen bis patriotisch, aber die Geschichte hat mir wirklich Spaß gemacht. Die Gebiete waren gut gestaltet und so eine Geschichte hat ich bis dato auch noch nicht gespielt. Abwechslung wird hier groß geschrieben, dafür ist die KI nicht die Beste. Dafür mochte ich es, wie sich die Waffen anfühlen, obwohl diese oft gewechselt werden. Der Multiplayer wurde runtergebrochen und ich hatte auch hier meinen großen Spaß. Wie das heute aussehen würde, stellte ich jedoch in Frage. Immer noch mein Lieblings-CallofDuty!

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Game Review: Dead Space 2

Genre: Horror-Shooter
Gespielte Plattform: Playstation 3
Publisher: EA
Developer: Visceral Games
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 28. Januar 2011
Spielzeit: 13 Stunden

Nach dem grandiosen ersten Teil freute ich mich so sehr, als ich Dead Space 2 endlich in den Händen hielt. Wir spielen zum Glück wieder mit Isaac Clarke, der diesmal allerdings in ganz anderen Schwierigkeiten steckt. Drei Jahre nach dem Horrorausflug auf der Ishimura wacht Isaac auf einer Krankenstation auf dem Saturnmond Titan auf. Schon sehr schnell merkt er, dass die Necromorphs auch hier ihr Unwesen treiben und Isaac muss den Plasma-Cutter wieder zur Hand nehmen. Diesmal wird es sogar religiös und der Kult rund um den Marker wird gut beleuchtet, was mir fantastisch gefallen hat. Dabei bleiben die Horrormomente nicht auf der Strecke, wenn die Atmosphäre nicht so dicht ist, wie im ersten Dead Space Teil. Besonders heftig sind die Darstellungen der Tode von Isaac, die meiner Meinung nach noch brutaler und unbarmherziger sind. Eine gelungene Fortsetzung!

Sonntag, 20. September 2020

Game Review: Bioshock Infinite

Genre: Shooter
Gespielte Plattform: Playstation 3, Mac
Publisher: 2K Games
Developer: Irrational Games
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 26. März 2013
Spielzeit: 25 Stunden

Nachdem ich Bioshock 2 endlich mal beendet hatte, ging die Veröffentlichung von Bioshock Infinite irgendwie an mir vorbei. Ich kann gar nicht sagen, woran dies lag, aber erst ein Jahr später spielte ich endlich dieses wundervolle Spiel. Anders als in den Vorgängern befinden wir uns nicht mehr im Meer in der Stadt Rapture, sondern es geht Hoch hinaus in die Wolken in die Stadt Columbia. Wir als Booker DeWitt haben nämlich den Auftrag eine junge Frau namens Elisabeth aus der fliegenden Stadt zu befreien und nach New York zu bringen. So einfach, wie ich es jetzt hier schreibe, ist die Sache jedoch nicht. In Bioshock Infinite werden sehr viele Fragen aufgeworfen, sowohl philosophische, als auch inhaltliche und diese werden nur mühsam beantwortet. Ohne irgendetwas vorweg zu nehmen, möchte ich euch sagen, dass Bioshock Infinite eine phänomenale Geschichte hat, die nicht nur an den ersten Serienteil heranreicht, sondern mit ihm den Boden aufwischt. Die Musikeinlagen von Will the Circle be Unbroken, ist eine der wundervollsten ihrer Zeit und genau von diesen Momenten lebt das Spiel. Natürlich macht es Spaß mit dem Grablinghook durch Columbia zu sliden auf den schwebenden Bahnen oder mit den Fähigkeiten durch die Vigors zu kämpfen, aber Bioshock Infinite ist auch in den ruhigen Momenten und in seiner Atmosphäre wirklich fantastisch. Die fantastische Sekte rund um Father Comstock tut ihr übriges dazu und das Steampunk-Wesen Songbird ist ebenfalls interessant. Die deutsche Synchronisation ist unfassbar gut und Elisabeth als Begleitung ist wirklich hilfreich. Was für ein fantastisches Spiel!

Freitag, 11. September 2020

Game Review: Bioshock 2

Genre: Shooter
Gespielte Plattform: Mac/PC & Playstation 3
Publisher: 2K Games
Developer: 2K Games
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 09. Februar 2010
Spielzeit: 20 Stunden

Mit dem zweiten Teil der Bioshock Reihe habe ich mich leider ziemlich schwer getan. Vielleicht lag das an den riesigen Erwartungen, die durch Bioshock 1 ins Astronomische gerutscht sind, aber ich brach Bioshock 2 nach einer halben Stunde ab. Wie gut, dass ich ein Jahr später doch nochmal einen Versuch startete, denn Bioshock 2 ist gar nicht so schlecht, wie ich am Anfang vermutet hatte. Wir spielen einen Big Daddy, dessen Aufgabe es ist seine Little Sister zu beschützen. 1968 müssen wir diese Little Sister aber erst einmal finden und dazu kommt noch, dass wir als Big Daddy nicht gerade agil sind - zum Glück können wir trotzdem Plasmide benutzen, mit denen wir schon im ersten Teil vertraut gemacht wurden. Splicer machen uns das Leben schwer, wenn unsere Little Sisters das ADAM abzapfen, aber die größten Gegner sind wohl die Big Sisters, die uns wirklich auf die Nerven gehen können. Alles in allem ist Bioshock 2 nichts großartig Neues und auch die Geschichte ist ein Abziehbild des ersten Teils. Immer noch in Ordnung, aber Spaß hatte ich trotzdem.

Donnerstag, 3. September 2020

Game Review: Crysis

Genre: Shooter
Gespielte Plattform: PC/Playstation 3
Publisher: EA
Developer: Crytek
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 16. November 2007
Spielzeit: 12 Stunden

Grafisch komplett herausragend! Dafür brauchst du eine Weltraumgrafikkarte! Was war ich enttäuscht, als ich damals nach diesen Versprechungen Crysis spielte und bemerkte, dass dieses Spiel echt doof gealtert ist. Klar, damals brauchte jeder Crysis-Spieler ein Rechner, der seiner Zeit voraus sein musste und der Dschungel sieht immer noch gut aus, aber einige Dinge im Spielverlauf haben mich gestört. Wir sind Mitglied einer Sondereinheit, die von einer Nordkoreanischen Insel im Jahr 2020 einen Archäologen evakuieren sollen. Mehr Informationen bekommen wir nicht, weil unser Auftrag streng geheim ist. Ausgerüstet mit einem Nano-Suit, der uns nicht nur schützt, sondern und übermenschliche Fähigkeiten verleiht, rennen wir also über die Insel. Leider bleibt dies zwei Drittel des Spiels so - laufe von einem Punkt im Dschungel zum nächsten nichtssagenden Punkt. Am Ende des Spiels passiert dann aber so viel cooler Kram, dass ich gerne noch stundenlang weitergespielt hätte. Vielleicht sollte ich den zweiten Teil mehr Aufmerksamkeit schenken.