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Dienstag, 19. Oktober 2021
Game Review: Risen 3
Genre: RPG
Gespielte Plattform: Playstation 3
Publisher: Deep Silver
Developer: Piranha Bytes
USK: Freigeben ab 12 Jahren
Release: 14. August 2014
Spielzeit: 50 Stunden
Wie schon die Gothic-Reihe besteht natürlich auch die Risen Reihe aus drei Teilen. Anders als in seinen Vorgängern bekommen wir in Risen 3 : Titan Lords einen neuen Protagonisten zur Gesicht. Der Bruder von unserer lieben Patty Stahlbart wird nämlich seiner Seele beraubt und versucht im Laufe des Spiels diese wiederzubeschaffen. Dämonenjäger, Magier oder doch Vodoo-Pirat? Drei Fraktionen wollen unsere Aufmerksamkeit und sorgen für interessante Nebenquests und Gespräche. Ein bisschen habe ich das Karibik-Feeling des zweiten Teils vermisst, denn Titan Lords ist wesentlich düsterer. Ich mochte jedoch das Vodoo-Setting und die Gnome sind herzallerliebst! Risen 3 ist ein gelungener Abschluss einer grandiosen Rollenspielreihe!
Montag, 1. März 2021
Game Review: Gothic 2
Genre: RPG
Gespielte Plattform: PC
Publisher: JoWooD
Developer: PiranhaBytes
USK: Freigeben ab 12 Jahren
Release: 29. November 2002
Spielzeit: 70 Stunden
Wenn ein Spieler Gothic startet, dann muss er mit vielen Bugs und Fehlern im Spiel rechnen. Trotzdem verzeihe ich Gothic diese Schwächen, denn hier haben wir eines der schönsten Rollenspiele seiner Zeit, welches sogar auch noch aus Deutschland kommt. Nachdem wir im ersten Teil den Schläfer zur Strecke gebracht haben, hat sich die magische Barriere rund um die Strafkolonie in Khorinis aufgelöst. Alle Gefangenen sind wieder auf freiem Fuß und versuchen mal mit legalen, mal mit illegalen Mitteln ihren Lebensunterhalt im geöffneten Gebiet zu verdienen. Doch dann erfahren wir, dass die Orks sich sammeln und Drachen zu sich rufen, die die Menschen angreifen sollen. Um dies aufzuhalten, brauchen wir das Auge Innos. In Gothic 2 herrscht genauso ein rauer Umgangston wie es auch schon im Vorgänger der Fall war. Da müssen wir nicht nur Schafswürste im Kloster verteilen, sondern auch ordentlich Kloppe. Dennoch hat mir der zweite Teil nicht ganz so herausragend gefallen wie Gothic 1, denn die Hauptgeschichte ist fast schon langweilig im Gegensatz zum Schläfer und den verschiedenen Lagern. Immer noch gut, aber nicht so perfekt wie Teil 1.
Samstag, 29. August 2020
Game Review: Gothic
Genre: RPG
Gespielte Plattform: PC
Publisher: Shoebox
Developer: Piranha Bytes
USK: Freigeben ab 12 Jahren
Release: 15. März 2001
Spielzeit: 35 Stunden
Wisst ihr noch, wie damals einfach alle auf dem Schulhof über ein Spiel geredet haben? So bin ich damals auf Gothic aufmerksam geworden. Wir werden als Strafgefangener in die Erzkolonie von Khorinis abgeladen. Eigentlich sollte Khorinis mit einer magischen Barriere von Magieren umschlossen werden, damit die Schwerverbrecher bis in alle Ewigkeit Erz schürfen. Doch etwas ging dabei schief und nun sind nicht nur die Magier mit eingeschlossen, sondern die Gefangenen haben das Ruder in der Barriere übernommen. Dadurch haben sich drei Lager gebildet - das alte Lager, welches gegen Waren aus der Außenwelt den König mit dem kriegs-entscheidenen Erz versorgt, das neue Lager, welches Reis anbaut und sich mit dem alten Lager überworfen hat und das Sumpflager, welches voll von Kultangehörigen ist, die den Schläfer anbeten und dabei Sumpfkraut konsumieren. Aus diesen drei Fraktionen suchen wir uns eine aus und versuchen dabei der magischen Barriere zu entkommen. Wunderbare Geschichte mit überraschenden Wendungen. Alles ist sehr derbe gehalten - fast nur Männer befinden sich in Khorinis und die meisten hauen uns ordentlich die Hucke voll, wenn wir etwas tun, was ihnen nicht passt. Sprüche und Dialoge sind genauso derbe und um Schutzgeld will uns nicht nur einer erpressen. Nicht nur, dass die Band In Extremo im neuen Lager das Lied Herr Mannelig zum besten gibt, berühmt ist ebenfalls der Kerl, der sich darüber aufregt, dass alle durch sein Haus rennen. Eine Perle der deutschen RPG-Geschichte!
Gespielte Plattform: PC
Publisher: Shoebox
Developer: Piranha Bytes
USK: Freigeben ab 12 Jahren
Release: 15. März 2001
Spielzeit: 35 Stunden
Wisst ihr noch, wie damals einfach alle auf dem Schulhof über ein Spiel geredet haben? So bin ich damals auf Gothic aufmerksam geworden. Wir werden als Strafgefangener in die Erzkolonie von Khorinis abgeladen. Eigentlich sollte Khorinis mit einer magischen Barriere von Magieren umschlossen werden, damit die Schwerverbrecher bis in alle Ewigkeit Erz schürfen. Doch etwas ging dabei schief und nun sind nicht nur die Magier mit eingeschlossen, sondern die Gefangenen haben das Ruder in der Barriere übernommen. Dadurch haben sich drei Lager gebildet - das alte Lager, welches gegen Waren aus der Außenwelt den König mit dem kriegs-entscheidenen Erz versorgt, das neue Lager, welches Reis anbaut und sich mit dem alten Lager überworfen hat und das Sumpflager, welches voll von Kultangehörigen ist, die den Schläfer anbeten und dabei Sumpfkraut konsumieren. Aus diesen drei Fraktionen suchen wir uns eine aus und versuchen dabei der magischen Barriere zu entkommen. Wunderbare Geschichte mit überraschenden Wendungen. Alles ist sehr derbe gehalten - fast nur Männer befinden sich in Khorinis und die meisten hauen uns ordentlich die Hucke voll, wenn wir etwas tun, was ihnen nicht passt. Sprüche und Dialoge sind genauso derbe und um Schutzgeld will uns nicht nur einer erpressen. Nicht nur, dass die Band In Extremo im neuen Lager das Lied Herr Mannelig zum besten gibt, berühmt ist ebenfalls der Kerl, der sich darüber aufregt, dass alle durch sein Haus rennen. Eine Perle der deutschen RPG-Geschichte!
Donnerstag, 14. Dezember 2017
Movie Review: Offline - Das Leben ist kein Bonuslevel
Wenn ein deutsches Entwicklerstudio an einem Film beteiligt ist, dann ist das doch einen Blick wert, oder nicht? So erging es mir mit "Offline - Das Leben ist kein Bonuslevel". Jan hat mit seinen 17 Jahren nur eines im Kopf - ein Onlinespiel mit dem Namen Schlacht um Utgard, in dem er den Krieger Fenris steuert. Doch ein paar Tage vor dem entscheidenden Turnier Ragnarök wird ihm sein Avatar geklaut. Er beschließt der Sache auf den Grund zu gehen… Piranha Bytes steuerte Sequenzen aus der Risen-Serie bei, welches den Film gekonnt unterstreicht. Während Jan auf mich oft unsympathisch erschien, mochte ich Karo von der ersten Sekunde an. Diese chaotische Besonnenheit lockert den Film auf und hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Besonders gefallen haben mir auch die unzähligen Anspielungen, die sowohl akustischer Natur sein konnten (Leeroy Jenkins!) als auch visuell in Form von Energyanzeigen, Adventure-Inventar und Dialogoptionen erschienen. Es ist kein tiefgreifender Film, aber wer nicht zu viel erwartet, wird seine Freude an dem niedlichen Streifen haben, der unser aller liebstes Hobby feiert. Und jetzt alle: Für Yggdrasil!
Dienstag, 28. Februar 2017
Day 22 - A game sequel which disappointed you
Der zweiundzwanzigste Tag mit dem Thema "A game sequel which disappointed you", also eine Weiterführung einer Reihe, die mich enttäuscht hat. Da brauchte ich gar nicht lange überlegen, denn diesen Platz hat sich Risen 3 verdient. Risen fand ich klasse - hat mich an die alten Zeiten mit Gothic erinnert. Dann kam der zweite Teil, der mich förmlich vom Stuhl gefegt hat. Dieses Piraten-Setting hat bei mir genau den richtigen Nerv getroffen, aber dann kam ja der dritte Teil… Wirklich, ich habe mich riesig gefreut und sofort am Release-Tag losgespielt. Leider entdeckte ich nur aufgewärmte Elemente aus den vorherigen Teilen mit den sowieso schon langen Laufwegen. Laut meinem Spielstand habe ich diesen Teil tatsächlich beendet… ich erinnere mich aber kein Stück mehr daran. Zwar würde ich die Risen Reihe mal gerne wieder von Vorne anfangen, schließlich kann man dann auch besser rezensieren, aber mir graut schon vor dem dritten Teil… Am liebsten nie wieder...
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