Donnerstag, 20. Januar 2022

Game Review: Damned

Genre: Horror 
Gespielte Plattform: Steam 
Publisher: 9heads Game Studios 
Developer: 9heads Game Studios 
USK: keine Angabe 
Release: 06. Oktober 2014 
Spielzeit: 9 Stunden 

Noch bevor es Dead by Daylight gab, war Multiplayer-Horror trotzdem schon existent, denn Damned wurde auf den Markt geschmissen. Das Prinzip ist so einfach und für einen Multiplayer so genial - fünf Spieler können mitspielen, dabei sind vier Spieler Überlebende, während einer das Monster spielt. Nun heißt es flüchten, wie zum Beispiel aus einem Hotel oder einem Krankenhaus. Allerdings ist das nicht so einfach, denn die Orte werden meist von Geistern heimgesucht und so hören wir diese wispern und flüstern. Komplett zufällig werden diese Events abgespielt und zudem werden wir ja noch von einem Monster gejagt. Vielleicht nicht ganz so ausgereift, aber damals war es super.

Mittwoch, 19. Januar 2022

Game Review: Cube World

Genre: RPG 
Gespielte Plattform: Steam 
Publisher: Picroma e.K. 
Developer: Picroma e.K. 
USK: keine Angabe 
Release: Alpha: 02. Juli 2013 (Early Access) 
Spielzeit: 20 Stunden 

In meiner Minecraft-Zeit war ich sehr angefixt auf die Würfeloptik von Spielen. So führte mich mein Weg zum süßen Spiel Cube World. Dieses Spiel wurde anfangs von nur zwei Menschen entwickelt und zwar von Wollay und Pixxie alias Wolfram von Funck und Sarah von Funck. An und für sich ist Cube World ein Rollenspiel - wir suchen uns aus, ob wir einen Menschen, einen Zwerg oder einen Elfen, usw. spielen und schon geht es los ins Abenteuer. Verschiedene Klassen bieten uns andere Fähigkeiten. In der Early Access Version konnte ich noch mit Erfahrungspunkten leveln, nun braucht ihr Artefakte um bestimmte Skills zu steigern. Sowohl die Welt ist zufallsgeneriert, als auch die Missionen. Leider hatte das Spiel mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen und eine Zeit lang, lag das Spiel sogar komplett auf Eis. Schade, dass das Spiel nicht zu dem geworden ist, was sich am Anfang alle erträumt haben.

Dienstag, 18. Januar 2022

Game Review: Cozy Grove

Genre: Lebenssimulator 
Gespielte Plattform: AppleArcade 
Publisher: Spry Fox LLC 
Developer: Spry Fox LLC 
USK: Freigeben ab 0 Jahren 
Release: 08. April 2021 
Spielzeit: 2 Stunden (abgebrochen) 

Im Rahmen des Testmonats von Apple Arcade probierte ich das süße Spiel Cozy Grove aus. Wir gehören zu den Pfadfindern… pardon Geisterfindern und legen mit unserem kleinen Boot auf der Insel Cozy Grove an. Schnell unser Lager aufgebaut und unser niedliches Feuer mit Holz bestückt. Dann kann es auch schon losgehen, denn auf der Insel tummeln sich viele Bärengeister, die noch letzte Aufgaben zu erledigen haben. Von kleinen Sammelquests bis hin zu Botengängen - alles ist ganz entspannt. Die Insel befindet sich stetig im Wandel und nun komme ich leider zum Knackpunkt, weswegen ich das Spiel nicht weitergespielt habe: alles läuft in Echtzeit. Während bei Animal Crossing die Systemuhr umgestellt werden kann, ist das auf einem Macbook, welches auch für andere Dinge benutzt wird, nicht ganz so einfach. Ein süßes Spiel, was für mich mit seiner Echtzeit-Komponenten nicht funktioniert. Schade.

Sonntag, 16. Januar 2022

Persönlicher Jahresrückblick 2021

Wie jedes Jahr sitze ich vor meinem Bildschirm, lasse das Jahr Revue passieren und versuche mein Leben in Worte zu fassen. 2021 war für mich ein Jahr, in dem ich viele Dinge realisieren musste, die ein Jahr zuvor geschehen sind. Dieses Jahr hatte ich oft so heftige Panikanfälle, dass ich dabei gedacht habe, da nie wieder rauszukommen. Meine Psyche hat vor allem in der ersten Jahreshälfte so gelitten, dass ich eine Zumutung für meine Familie war. Ich leide unter Zwangsneurosen und diese wurden immer schlimmer und schlimmer. Selbst jetzt am 13. Januar 2022 habe ich noch nicht alles verdauen können, was mir die letzten zwei Jahre entgegen geschleudert wurde. Wie gesagt, war das Jahr 2021 das Jahr des Realisierens und das Jahr um zu schauen, wie ich mit den Schäden weiter machen kann. Ich stand zum ersten Mal am Grab meiner Oma, da ich ja wegen der Pandemie und meiner gesundheitlichen Verfassung nicht zu ihrer Beerdigung durfte. Das hatte etwas unfassbar Endgültiges. Ihren Namen auf dem Grabstein zu sehen, vernichtete die Option, dass sie gleich aus ihrem Küchenfenster gucken könnte. Und mit so vielen Dingen ging es mir genauso. 2021 - das Jahr des Abfindens. Ich habe wieder Krebs und muss mich damit abfinden, dass ich wahrscheinlich bis zu meinem Lebensende Tabletten nehmen muss. Ich habe eine psychische Erkrankung und ich muss mich damit abfinden, dass ich mehr Hilfe brauche, als es andere Leute vielleicht benötigen. Wir haben eine Pandemie und ich muss mich damit abfinden, dass ich wegen dummer Idioten die ganze Zeit nicht vor die Tür darf. 2021 - das Jahr des Abfindens also… 

Game Review: Castle Flipper

Genre: Simulator 
Gespielte Plattform: Steam 
Publisher: Gaming Factory S.A. 
Developer: Pyramid Games 
USK: keine Angabe 
Release: 26. Mai 2021 
Spielzeit: 4 Stunden 

Wolltet ihr nicht schon immer eine Burg renovieren? Oder fandet ihr das Spiel House Flipper so entspannend wie ich? Jetzt habt ihr die Gelegenheit bei Castle Flipper wieder den Staubwedel zu schwingen. Im mittelalterlichen Setting schrubben wir den Dreck weg, reparieren Zäune oder bauen Abwehranlagen. Der ganze Mist muss weggeräumt werden und zwischendurch finden wir Schriftstücke, die von den Bewohnern hinterlassen wurden. Für mich persönlich ein sehr entspannendes und befriedigendes Spiel.

Samstag, 15. Januar 2022

Game Review: Carto

Genre: Puzzle&Rätsel 
Gespielte Plattform: Switch 
Publisher: Humble Games 
Developer: Sunhead Games 
USK: Freigeben ab 0 Jahren 
Release: 27. Oktober 2020 
Spielzeit: 6 Stunden 

Die Welt einfach mit einem Fingerschnippen verändern - wer hat sich das nicht schon einmal gewünscht? Carto kann dies durch eine unglückliche Gegebenheit. Eigentlich lebt Carto zusammen mit ihrer Großmutter in einem Luftschiff und betrachtet die Welt von oben um sie mit Karten zu modellieren. Eines Tages erfasst sie der Wind und sie fällt aus dem Schiff auf die Erde. Ihre verzweifelte Großmutter lässt Kartenteile auf die Welt fliegen, damit Carto diese einsammelt und wieder einen Weg nach Hause findet. Das ist das Kernelement des Spiels - Kartenteile finden und die Welt so umbauen, dass wir Rätsel lösen. Zum Beispiel erzählt uns jemand, dass sein Onkel mitten im großen Wald wohnt. Ordnen wir unsere Karten zu einem großen Wald an, so steht mittendrin ein Haus. Steht auf einem Schild, dass unter uns eine Brücke ist, entsteht wie aus Magie dort ein weiteres Kartenstück mit einer Brücke. Abseits der bahnbrechenden Rätselmechanik geben kleine, süße Geschichten die richtige Würze. Ein ganz liebevolles Spiel!

Freitag, 14. Januar 2022

Game Review: Call of the Sea

Genre: Adventure 
Gespielte Plattform: XBoxOne 
Publisher: Raw Fury 
Developer: Out of the Blue Games 
USK: Freigeben ab 12 Jahren 
Release: 08. Dezember 2020 
Spielzeit: 7 Stunden 

Kennt ihr das, wenn ihr mit vollkommen anderen Erwartungen an ein Spiel geht und genau wisst, dass wenn ihr einige Dinge vorher gewusst hättet, dann hätte euch das Spiel besser gefallen? So erging es mir mit Call of the Sea. Norah hat eine mysteriösen Krankheit, die sich in Flecken auf ihren Händen äußert. Ihr Ehemann Harry ist auf der Suche nach einem Heilmittel auf einer Insel mitten im Pazifik verschwunden und Norah macht sich nun auf ihn zu suchen. Dabei stößt sie nicht nur auf die Überbleibsel der Expedition, sondern auch auf ein uraltes Volk. Die Insel ist wunderschön und die Umgebungsrätsel machen am Anfang sehr viel Spaß, doch dann nahm das Spiel für mich eine Wendung ein, die ich nicht vermutet hatte. Von einem Abenteuer auf einer Insel mitten rein in eine Lovecraft-Geschichte. Wenn man keine Erklärungen für die Dinge im Spiel hat, dann ist Lovecraft natürlich wieder Schuld. Hatte etwas völlig anderes erwartet und war deswegen enttäuscht von dem Spiel.

Donnerstag, 13. Januar 2022

Game Review: Buddy Simulator 1984

Genre: Indie & Horror 
Gespielte Plattform: Steam 
Publisher: Not a Sailor Studios 
Developer: Not a Sailor Studios 
USK: keine Angabe 
Release: 18. Februar 2021 
Spielzeit: 9 Stunden 

Schau dir das mal an, das ist wie Pony Island und There is no Game! - Mit diesen Worten startete ich in Buddy Simulator 1984 und meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Auf einem alten Röhrenbildschirm offenbart sich ein Menü und eine KI, die unser Freund sein will. Unser Buddy gibt sich solche Mühe und hat in kürzester Zeit ein Textadventure programmiert, damit wir mit ihm gemeinsam spielen. Aber dabei bleibt es natürlich nicht und späterhin wird eventuell das Spiel - Achtung eventuell Spoiler - sichtbar bzw. wechselt die Perspektive von 2D zu 3D. Wirklich, unser Buddy gibt sich die größte Mühe unsere Spielzeit und dementsprechend unsere Aufmerksamkeit für ihn so schön wie möglich zu gestalten. Allerdings merken wir schnell, dass irgendetwas in der Pixelwelt nicht so ist wie es scheint. Seien wir ehrlich, die Geschichte ist nichts Neues und leider für mich auch etwas langatmig - Freunde suchen um den Snoodlewonker zu besiegen. Was sich abseits davon befindet, ist viel interessanter, geht aber leider etwas unter. Vielleicht hätte dem Spiel eine geringere Spielzeit, wie Pony Island und There is No Game gut getan.

Mittwoch, 12. Januar 2022

Game Review: Gnosia

Genre: Visual Novel 
Gespielte Plattform: Switch 
Publisher: PLAYISM 
Developer: Petit Depotto 
USK: Freigeben ab 12 Jahren 
Release: 04. März 2021 
Spielzeit: 16 Stunden 

Ihr mögt Among Us, eure Freunde haben jedoch nicht immer Zeit mit euch zu spielen? Dann schaut euch mal Gnosia an. Wir wachen in einem Raumschiff auf und wissen erst gar nicht, was Sache ist. Die Menschheit ist vom Aussterben bedroht, weil ein Virus die Menschen in mordende Wesen, die sogenannten Gnosia verwandelt. Nun müsst ihr herausfinden, wer auf dem Schiff infiziert ist und wer die Wahrheit sagt. Mit der Zeit kommen nicht nur neue Crewmitglieder dazu, sondern auch andere Aufgaben, wie ein Schutzengel, der sich allerdings nicht selbst schützen kann oder ein Sympathisant der Gnosia, der alles tut, um die Infizierten zu schützen. Da heißt es schnell sein und die richtigen Mitglieder in den Kälteschlaf versetzen. In einigen Runden seid ihr selbst sogar Gnosia und müsst die Menschen ausschalten. Ein super Prinzip, welches allerdings in der Geschichte schnell eintönig wird.

Dienstag, 11. Januar 2022

Game Review: Dorfromantik

Genre: Simulation 
Gespielte Plattform: Steam 
Publisher: Toukana Interactive 
Developer: Toukana Interactive 
USK: keine Angabe 
Release: 25. März 2021 
Spielzeit: 8 Stunden 

Dorfromantik - ein Spiel aus Deutschland, das verdient so viele Preise des DCPs abgestaubt hat. Ihr sucht ein Spiel ohne Druck und mit einem fast meditativem Gameplay? Vielleicht ist Dorfromantik etwas für euch. Ihr legt kleine Hexagonfelder nebeneinander und versucht damit eine stimmige und schöne Landschaft zu erzeugen. Befinden sich zwei gleiche Felder nebeneinander, so vergrößert sich das Themengebiet z.B. zwei Häuserfelder werden zu einem kleinen Dorf. An einigen Stellen blinken Aufgaben auf, wie zum Beispiel Felder größer machen oder bestimmte Karten legen. Erfüllt ihr diese, so bekommt ihr neue Karten zum Legen. An einem freien Modus mit unendlichen Karten wird gearbeitet, schließlich befindet sich Dorfromantik noch in der Early Access. Ein wunderschönes Spiel, welches ich bestimmt immer mal wieder zwischendurch spielen werde, um mich zu entspannen.

Montag, 10. Januar 2022

Game Review: Cyberpunk 2077

Genre: RPG 
Gespielte Plattform: XBox Series X 
Publisher: CD Project Red 
Developer: CD Project Red 
USK: Freigeben ab 18 Jahren 
Release: 10. Dezember 2020 
Spielzeit: 86 Stunden 

Puh, was habe ich mich um diese Rezension gedrückt. Eigentlich habe ich schon so oft im Podcast über Cyberpunk 2077 gesprochen, dass ich mir nicht sicher war, ob ich diese kleine Review je schreiben werde. Zu allererst sei erwähnt, dass dieses Spiel unter Crunch entstanden ist, obwohl der Entwickler zugesichert hatte, dies nie zu tun. Außerdem wurden Pressestimmen manipuliert und Konsolenversionen zurückgehalten, deren Zustand absolut desolat war. Ebenfalls möchte ich darauf hinweisen, dass es viele Probleme zum Release gegeben hat, wie eine fehlende Warnung für epileptische Anfälle. Alles in allem kein guter Start. Aber widmen wir uns dem Spiel abseits der ganzen technischen und moralischen Verfehlungen. Wir spielen V, die in NightCity ihr Geld verdient. Aus drei Vorgeschichten können wir wählen, die uns allerdings nur minimale Unterschiede in der Geschichte bringen. Durch einen Unfall gelangt in V's Kopf das Konstrukt von Johnny Silverhand, der von Keanu Reeves gespielt wird und beide müssen herausfinden, wie sie diesen Umstand ändern können. Mehr möchte ich von der Geschichte nicht verraten, denn die Inszenierung der Hauptstory und alle Nebenquests, die damit einhergehen, ist sagenhaft. Leider war es das auch schon, denn die meisten Nebenquests sind Fetchquests und laufen immer gleich ab. Das Kampfsystem und Inventar ist zu kompliziert und das Versprechen, die Story maßgeblich beeinflussen zu können, wurde nicht gehalten. Aus Versatzstücken werden die unterschiedlichen Enden zusammenklabustert, sprich viel Varianz gibt es nicht. Leider eine eher enttäuschende Erfahrung für mich, obwohl das Spiel durchaus gute Momente hat.