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Sonntag, 27. März 2022

Manga Review: Romantica Clock

Akane und Aoi sind Zwillinge, aber auch bittere Rivalen. Während Akane in der Schule sehr beliebt ist, besetzt Aoi immer einen der ersten Plätze in der Testauswertung, selbst wenn er nie zur Schule kommt. Als dieser jedoch wieder regelmäßig erscheint, hat Akane schreckliche Angst, dass ihr Bruder ihr diese Beliebtheit auch noch klaut. Außerdem kassiert Akane auch noch einen Korb von ihrem Schwarm, weil sie ihm nicht intelligent genug ist. Kann Akane die Rivalität mit ihrem Bruder zu ihrem Vorteil nutzen und trotzdem mit ihm lernen, damit sie intelligenter wird? Ich liebe den wunderschönen Zeichenstil von Yoko Maki, welcher so klar und niedlich ist, dass sich das Herz zusammenzieht. Die Geschichte ist locker leicht und sobald ein Problem auftaucht, ist die Lösung nur ein paar Seiten entfernt. Vielleicht ist diese Tatsache etwas unglaubwürdig und die Story wird oberflächlich dadurch, aber vielleicht möchte ich auch einfach, dass Dinge sich so locker lösen lassen. 10 Bände - ein Feel-Good-Manga mit hübschem Stil.

Sonntag, 8. September 2019

Anime/Manga Review: Ich wünschte, ich könnte fliegen

Der erste Manga, den ich von Kozue Chiba las, war „Ich wünschte, ich könnte fliegen“ und schon damals war ich vom Zeichenstil mehr als angetan - für mich hat ein Shojo-Manga genau so auszusehen. Mit drei Bänden ist die Geschichte rund um den Traum vom Profimusiker-werden abgeschlossen. Shio sitzt eher zurückgezogen in der Schule an ihrem Platz und schreibt immer Songtexte in ihr kleines Notizheft. Als dieses Notizheft von dem in der ganzen Schule bekannten Nao gefunden wird, malt sie sich die schrecklichsten Ergebnisse aus. Doch Nao nimmt ihren Traum eine professionelle Sängerin zu werden ernst und schlägt ihr sogar vor sie dabei zu unterstützen und gemeinsam nach Tokyo zu gehen. Shio’s Eltern sind von den Zukunftswünschen ihrer Tochter jedoch nicht begeistert. Manchmal etwas vorhersehbar und die jugendliche Naivität der Charaktere ist erfrischend, wenn sie auch zu einigen haarsträubenden Situationen führt. Wichtig ist die Kernbotschaft - glaube an deinen Traum und tue etwas dafür um ihn wahr werden zu lassen. Hat mir gefallen.

Freitag, 21. Juni 2019

Anime/Manga Review: Die Wolke

Kann so etwas wie Tschernobyl auch bei uns in Deutschland passieren? Mit dem Gedanken beschäftigt sich das Buch „Die Wolke“ von Gudrun Pausewang, welches viele aus der Literaturliste der Schule kennen mögen. Zu meiner Schulzeit haben wir es leider nicht gelesen und so zog mich das Cover des Manga von Anike Hage in der Buchhandlung in seinen Bann. Solch klare und leichte Zeichnungen in eine wirklich heftige Geschichte zu packen, scheint wie ein Stilbruch, aber das ist es nicht, ganz im Gegenteil. Janna sitzt im Unterricht als die Information durchsickert, dass es im nahe gelegenen Atomkraftwerk zu einem Reaktorunfall gekommen ist. Ganz in Panik läuft sie nach Hause um mit ihrem Bruder Ulli zu flüchten, denn es wurde eine Katastrophenwarnung herausgegeben. Wenn es regnen sollte, würde das ein Horror-Szenario ausrufen. Bei mindestens zwei Szenen war ich so schockiert, dass ich die Seiten des Manga anstarrte und mich erst einmal fangen musste. Schockierend, heftig und auf den Punkt gebracht.

Freitag, 14. Juni 2019

Anime/Manga Review: Crazy Little Cactus

Nana Haruta hat sich einfach in mein Herz gezeichnet mit ihrem klaren, niedlichen Zeichenstil, der jede Geschichte noch ein bisschen kitschiger macht. Nun nehme ich die vier Bände Crazy Little Cactus wieder in die Hände, die ich vor fast 10 Jahren total geliebt habe. Miku geht zusammen mit Kyohei Fujioka in eine Klasse und sitzt sogar direkt neben ihm. Seit zwei Jahren ist sie nun schon in ihn verliebt, hat sich aber bisher nicht getraut ihm diese Liebe zu gestehen. Alles hat sie getan um noch hübscher zu wirken und damit Fujiokas Aufmerksamkeit zu erregen. Doch als sie ihm ihre Liebe gestehen will, kommt alles ein bisschen anders, denn der Angebetete steht vollkommen auf dem Schlauch. Miku will allerdings nicht aufgeben, egal ob Fujioka sie liebt oder nicht. Was nicht ist, kann ja schließlich noch werden, oder? Von einem Liebesdreieck kann ich hier gar nicht sprechen, denn ständig gibt es ein Hin und Her. Da taucht ein neuer Verehrer auf und plötzlich steht eine Ex-Freundin vor der Tür. Früher mochte ich diesen Manga sehr gerne, aber mit wesentlich mehr Lebenserfahrung stehe ich der Geschichte äußerst kritisch gegenüber. Klar, die Protagonisten sind noch sehr jung, aber die Beziehung ist kein Glanzbeispiel. Druck und Eifersucht sind keine gute Grundlage. Allein die Tatsache, dass am Anfang Miku nur von Fujioka registriert wird, weil sie nun hübsch ist und Miku versucht ihre Zukunftsängste auf ihn zu projizieren. Die Wandlung der Protagonistin von einem kratzbürstigen Kaktus zu einem eifersüchtigen Dummerchen mochte ich auch nicht. So ändert sich der Geschmack wohl im Laufe der Jahre.

Mittwoch, 12. Juni 2019

Anime/Manga Review: Bilder der Liebe

Einzelbände tun es mir irgendwie immer an, vor allem mit solch wunderschönen Zeichnungen, wie es bei Bilder der Liebe von Akaza Samamiya der Fall ist. Wie mit einem Mix aus Aquarell gemalt, habe ich mich eventuell vom Cover blenden lassen. Sakurako hat einen schlimmen Fluch auf sich liegen - jeder, der ihre abstrakten Bilder betrachtet, ereilt furchtbares Unglück! Von Kleinigkeiten wie unerwiderte Liebe bis hin zu Unfällen, scheinen die Betrachter vom Pech verfolgt zu werden. Besonders getroffen hat Sakurako, dass eine Schulkameradin sie zu hassen glaubt aufgrund ihrer Bilder. Deswegen zeigt Sakurako niemandem ihre Bilder und zieht sich meist sehr zurück. Dies ändert sich jedoch als Akiharu sie bittet an einem Schulprojekt mitzuarbeiten und für Kinder etwas zu zeichnen. Kann Sakurako ihre Unsicherheiten überwinden? Die Idee fand ich ganz niedlich und wie ich oben bereits schrieb, sagt mir der Zeichenstil komplett zu, aber wie es bei Einzelbänden so oft der Fall ist, baut sich nicht viel Tiefe auf. Selbst als die Geschichte zu den Nebencharakteren gelenkt wird, hätte man noch so viel mehr herausholen können. So bleibt es leider nur ein höchstens durchschnittlicher Manga.

Montag, 10. Juni 2019

Vocaloid

Miku Hatsune - ein Name der im Bereich der Anime/Manga-Freunde reichlich an Bedeutung gewonnen hat. Doch wer ist das Mädchen mit den langen, türkisen Zöpfen? In welchem Manga kann ich von ihr lesen? Vom Grundsatz her hat Miku erst einmal kaum etwas mit japanischen Comics zu tun, sondern mit Musik. Sie gehört sozusagen zu einer Software, die es erlaubt mit Sprachsynthese künstlich Stimmen, also Lieder zu erzeugen. Diese stammt von der Firma Yamaha Corporation und nennt sich Vocaloid, welche auch gleichzeitig als Sammelbegriff der Charaktere fungiert, die sich aus diesen Stimmen entwickelt haben. Die Frontfrau des "Kollektivs" ist die gute Dame mit dem türkisen Haar, aber auch die blonden Zwillinge Len und Rin Kagamine erfreuen sich großer Beliebtheit. Mir hat es besonders die rosahaarige Luka Megurine angetan. Gumi, Kaito, Meiko und noch so viele andere Stimmen, die es sogar geschafft haben, dank modernster Technik Konzerte zu geben. Aus dem Song Black★Rock Shooter entstand sogar ein Manga bzw. eine Anime-Adaption, in denen man eine sehr düstere Welt zu sehen bekommt. Ihr seht, die Vocaloids sind überall. Einige Song sind wunderschön, während andere von der Qualität stark variieren. Der ausdrucksstarke Stil zum Song Magnet bekommt man oft auf Conventions in Form von Cosplays zu sehen. Hört doch einfach mal auf Youtube ein paar Songs durch und schaut, ob euch die künstlichen Stimmen in den Bann ziehen können!

Sonntag, 9. Juni 2019

Anime/Manga Review: Sherlock

Sherlock Holmes mochte ich schon immer, aber besonders hat es mir die BBC-Serie Sherlock angetan. Was mag ich noch - richtig, Manga! Wie wäre es also beides zu verbinden? Das hat sich auch die Mangaka Jay gedacht und die erfolgreiche Serie von Steven Moffat und Mark Gatiss als Comic zwischen zwei Buchdeckel gepresst. Mittlerweile sind bereits zwei Bände erschienen, die jeweils eine Folge der ersten Staffel behandelt. Weitere Folgen sollen ebenfalls noch kommen. Im ersten Band mit dem gleichen Namen "Ein Fall von Pink" lernen sich Sherlock und Watson erst einmal kennen, leben sich als Mitbewohner zusammen und lösen ihren ersten Fall gemeinsam. Was mich wirklich beeindruckt hat, ist die Genauigkeit mit der die Serie übernommen wurde - nicht nur der Zeichenstil lässt sofort die Schauspieler erkennen, sondern auch Kameraeinstellungen wurden eins zu eins als Bild eingefroren. Für jeden Fans auch abseits des Manga-Bereichs einen Blick wert.

Mittwoch, 5. Juni 2019

Anime/Manga Review: Krähen

Mal wieder tue ich mich schwer mit einem Manga, den ich als Jugendliche sehr gut fand, jetzt jedoch viele Schwächen sehe. Die Rede ist vom deutschen Manga „Krähen“ von Guido Neukamm und Marie Sann. Zu allererst möchte ich sagen, dass ich den Zeichenstil herausragend finde, da alles mit Bleistiften/Buntstiften gezeichnet worden ist und deswegen der Darstellungen einen ganz eigenen Stil vorzugeben scheint. Kommen wir aber zu meinen Problemen mit diesen zwei Bänden. Sowohl Rif, der sich als DJ irgendwie durchschlägt und Cas, die gerade erst von ihrer Schule geflogen ist, sind keine sympathischen Charaktere. Vielleicht liegt das daran, dass die Geschichte so hastig erzählt wird. Die ganze Story rund um die weißhaarige Ice, die schneller heilt, als das man flüchten kann, hatte für mich kein Mehrwert. Wie ich bereits schrieb, liegt das vielleicht an der schnellen und verwirrenden Erzählweise. In meinen Augen wollte zu viel erzählt werden, welches leider in zwei Bände gepresst werden musste.

Sonntag, 2. Juni 2019

Anime/Manga Review: Eden of the East

Elf Tage - genau so lange spielt die Handlung des Anime Eden of the East. Ich breche oft Animes ab, wenn sie mir nicht sofort nach der zweiten Episode gefallen und Eden of the East ist einer der zwei Gründe, warum ich dieses Verhalten an den Tag lege. Elf Folgen, die mir Lebenszeit gestohlen haben ohne mir etwas dafür zurückzugeben. Als Saki Morimi den nackten Akira Takisawa kennenlernt, weiß sie nicht so recht, was sie von ihm halten soll. Er kann sich nicht an sein vorheriges Leben erinnern und Saki versucht ihn dabei zu helfen wieder Licht ins Dunkel zu bringen. Nur ein Mobiltelefon mit 8,2 Millionen Yen und eine mysteriöse Person, die Akira zu einen der 12 Auserwählten zählt, sind als Informationen vorhanden. Gehört Akira zu den Bösen oder hat er nur Gutes im Sinn gehabt? Zukunftsängste sind ein gutes Thema, welches hier in der Nichtigkeit vergeht. Lange Durststrecken erschweren einem den Genuss beim Schauen und Logikfehler wollen dann noch den letzten Rest an positiven Eigenschaften mitnehmen. Was eine verschwendete Zeit für mich.

Freitag, 31. Mai 2019

Anime/Manga Review: Domicile

Beim Durchstöbern meiner Manga-Sammlung fand ich einen einzelnen Band im Hardcover, den ich schon fast vergessen hatte. Domicile von Robert Labs musste ich damals unbedingt in der Perfect Edition mit Notizbuch haben. Alles dreht sich um eine alte Legende von Deutschland, in dem sich der Erbauer des Kölner Doms mit den Teufel verbrüdert hatte und ihm seine Seele versprach, sollte er eine Wette gewinnen. Als der Teufel jedoch die Seele des Dommeisters einfordern wollte, wurde der Teufel durch einen Schutzgeist gebannt. Was dies mit dem mysteriösen Buch Daimonion zu tun hat? Melissa unsere Protagonistin ist sich da auch nicht so ganz sicher, aber bevor die Geschichte richtig an Fahrt aufnimmt, ist der erste Band auch schon zu Ende. Tja, nun möchte man meinen, dass der zweite Band schon in den Startlöchern steht. Nein. Ich warte seit neun Jahren darauf und habe jetzt entschieden den Manga aus meinem Regal zu werfen. Meine Hoffnung, dass dieses unfertige Werk einen Abschluss findet, ist quasi nicht mehr existent.

Mittwoch, 29. Mai 2019

Anime/Manga Review: Idol Kiss

Kiss - die Boyband, die Mädchenherzen höher schlagen lässt. Natürlich freut sich die 16-jährige Hina wie verrückt, als die Band sie als neues Dienstmädchen auswählt. Das sie diesen Job nur bekommt, weil sie den Frontmann der Band. Chiaki vor tausenden von Kameras aus Versehen küsst, ist ihr zwar etwas peinlich, aber bei solchen Auswirkungen noch zu entschuldigen. Doch die ganze Sache stellt sich anders dar wie erwartet und die Bandmitglieder behandeln Hina wie ein Spielzeug an dem man seine Launen auslassen kann. So hat sich das junge Mädchen das nicht vorgestellt, aber anstatt aufzugeben, nimmt sie die Herausforderung an und landet schon bald zwischen den Fronten von Ichi und Chiaki. Was wird dann aus der Band? Es ist kitschig und vorhersehbar - ersteres liebe ich, zweites finde ich nicht ganz so gelungen. Trotzdem muss man den hübschen und sauberen Zeichenstil loben - etwas Seichtes für Zwischendurch.

Anime/Manga Review: Die mit den Wölfen tanzt

Mädchen an einer Technikschule werden in unserer Zeit immer mehr zum Alltag und das ist auch gut so, doch an der Origawa-Schule ist Nozomi das einzige Mädchen. Dies stört sie aber überhaupt nicht, denn sie weiß, wie sie sich durchsetzen kann und hat schon bald den Platz der Anführerin in ihrer Klasse inne. Zusammen bauen sie ein Auto selbstständig und Nozomi versucht den ablehnenden Keiji, ein Transferstudent für ihr Projekt zu gewinnen. So viel zur Hauptstory, aber im Anhang befindet sich noch eine kleine Geschichte, in der sich ein großes Mädchen nichts sehnlicher wünscht, als klein zu sein um sich so auch endlich einmal zu verlieben und nicht abgewiesen zu werden. Wird ihr ein Sternensplitter diesen Wunsch erfüllen? Beide Geschichten sind ganz niedlich, wenn auch nicht sehr tiefgründig. Typischer Romance-Manga mit schönen Zeichenstil. Mit einem Band abgeschlossen. Kann man mal lesen.

Montag, 27. Mai 2019

Anime/Manga Review: GYO

Bitte was geht den da ab? GYO ist ein Manga und ein Film, welcher zwar im Bereich Horror anzusiedeln ist, aber in seiner Geschichte wirklich kurios bis merkwürdig ist. Kaori ist mit ihren Freundinnen nach Okinawa gefahren um ein paar ruhige Tage Urlaub zu verbringen, doch die selbstsüchtige Erika trampelt nicht nur auf der introvertierten Aki herum, sondern hat nur ihre Liebschaften im Kopf. Kaori kann nur an ihren Verlobten Tadashi denken, den sie schon bald heiraten will. Doch dann kommt alles anders, als sich die drei Frauen erhofft haben. Komische Fische mit Beinen erobern das Land und stürzen alles ins Chaos, gefolgt von einem üblem Geruch. Es wird blutig und ekelig. Die Zeichnungen des Manga, der hier bei uns in Deutschland gar nicht erst erschienen ist, war für mich nicht sehr ansprechend. Da macht der OVA einiges besser, allerdings nur was der Zeichenstil angeht. Schwache Story, Klischees und Stilmittel, die nur eingesetzt werden um zu schockieren. Die Grundidee fand ich spannend, die Erklärung ist an den Haaren herbeigezogen.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Anime/Manga Review: Dich zu lieben - einfach magisch

Ich habe ein Geständnis zu machen - ich liebe kitschige Shojo-Manga im Bereich der Comics. Der Zeichenstil gepaart mit niedlicher Geschichte - einfach toll. Vielleicht habt ihr das auch schon bemerkt. Besonders beeindruckt hat mich die Mangaka Kozue Chiba mit ihren märchenhaften Zeichnungen. Im Kurzgeschichtenband "Dich zu lieben - einfach magisch" erwarten den Leser zwei Geschichten vollgepackt mit kitschiger Liebe. Mii und Yuu sind schon seit 7 Jahren miteinander befreundet, als Yuu dann aber Mii seine Liebe gesteht, muss Mii sich entscheiden, ob sie mehr für ihn empfindet als bloße Freundschaft. In der zweiten Geschichte, welche über fünf Kapitel geht, begleitet wir Miko, die gerne in einer Bäckerei arbeiten möchte, da sie ganz vernarrt in den Geruch von frischem Brot ist, aber der Manager des Shops macht ihr die Sache etwas schwer… beim Lesen bekommt man ja glatt Hunger, so fabelhaft sind die verschiedenen Teigwaren gezeichnet. Einfach etwas Schönes für Zwischendurch!

Anime/Manga Review: 3.2.1...Liebe

Welch ein klangvoller und zugleich kitschiger Name für einen Manga mit dem Titel "3,2,1… Liebe", welcher von Kanan Minami verfasst wurde. Endlich auf die nächsthöhere Schule, wenn auch nicht auf so eine angesehene, wie Hibino Tsubaki gerne gehabt hätte. Eigentlich wollte sie etwas ändern, doch sie bringt es einfach nicht über sich in einem kurzen Rock und mit gemachten Haaren in die Schule zu gehen. Im Frisieren von Haaren ist Hibino nämlich verdammt gut. Diese Fähigkeiten muss sie sofort an ihrem ersten Tag unter Beweis stellen, weil sie ihrem Mitschüler Kouta aus Versehen eine Strähne abschneidet. Dieser hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, dass Hibino sich in ihn verlieben soll… Ob der Weiberheld dies schafft? Genau das war mir ziemlich egal. Das einzig Positive, welches ich diesem Manga abgewinnen konnte, waren die wirklich hübschen Zeichnungen. Die Oberflächlichkeit, der Sexismus, diese stumpfen Handlungsstränge - einfach furchtbar. Wenn ein paar Klischees bedient werden, kann ich darüber hinweg sehen, aber eine Geschichte bestehend aus diesen ohne weitere Substanz muss nicht sein.  Abgebrochen zu lesen...

Dienstag, 21. Mai 2019

Anime/Manga Review: King of Thorn

Manchmal sind es schon eigentümliche Wege, wie man auf bestimmte Dinge aufmerksam wird. King of Thorn ist ein Anime-Film, den man komplett auf Youtube sehen kann und als ich nach einem anstrengenden Tag im Bett lag, dachte ich, es wäre eine gute Idee diesen Film einfach mal eine Chance zu geben. Die Menschheit wird von einer grauenvollen Krankheit namens Medusa heimgesucht. Nach einer Inkubationszeit von 30-60 Tagen versteinert der Erkrankte und noch ist keine Heilung in Sicht. Deswegen hat der Konzern Venus Gate 160 Kryoschlafeinheiten entwickelt, in denen zufällige Menschen eingefroren werden und erst wieder aufgeweckt werden sollen, wenn ein Heilmittel gefunden wurde. Eine dieser Auserwählten ist Kasumi, die Bedenken hat ihre Zwillingsschwester Shizuku allein zu lassen. Trotz dieser Sorgen begibt sie sich in die Kryozelle. Als sie wieder aufwacht, merkt sie schnell, dass etwas nicht stimmt. Überall sind Monster und Dornen ziehen sich durch das Gebäude. Wie viele Jahre sind vergangen? Woher kommen die Monster? Nachdem ich den Film angeschaut habe, habe ich auch mal einen Blick in den Manga geworfen. Sechs Bände scheinen für einen nicht mal ganz zwei Stunden langen Film etwas enthusiastisch, aber hier wird mit viel mehr Details gearbeitet. An der Geschichte verändert das nicht viel und so bleibt diese irrsinnig und absurd. Ist in Ordnung, aber bitte erwartet nicht zu viel.

Anime/Manga Review: School Rumble

School Rumble - 22 Manga und über 50 Episoden, die ich mögen wollte, aber sich nie das Klick ergeben hat, welches mich an dieses Werk bindet. Tenma Tsukamoto ist 16 Jahre und unglücklich verliebt in ihren Mitschüler Karasuma. Eigentlich könnte alles so einfach sein, doch Tenma kann sich nicht überwinden ihm ihre Liebe zu gestehen. Viel Hin und Her, viele Charaktere, die allerdings auch irgendwie blass bleiben. Zeichenstile sind ja immer Geschmacksache, aber ich kann nicht sagen, dass ich den einfachen Stil als ästhetisch ansehe. Einfachheit kann gut sein, doch hier sieht es lieblos aus und ich frage mich, ob ich mich vielleicht deswegen nicht mit den Charakteren anfreunden konnte. Aber seien wir ehrlich, ich fand Tenma so unmöglich und nervig, dass ich dafür kaum Worte habe. Ich verstehe, dass sie ein Mädchen im Teenageralter ist, aber einige Verhaltensweisen kann ich so null nachempfinden und finde sie als Charaktereigenschaften ziemlich albern und nervenaufreibend. Muss ich nicht haben.

Samstag, 18. Mai 2019

Anime/Manga Review: Vampire Knight

Vampire! So, ihr seid immer noch da und nicht schreiend weggerannt? Hättet ihr vielleicht lieber machen sollen, denn ich werde wahrscheinlich nicht ein positives Wort verlieren, wenn ich über Vampire Knight spreche. Erst schaute ich durch eine Empfehlung die 26 Episoden, nachdem diese mir nicht zusagten, wurde mir versichert, der Manga wäre besser. 19 Bände später möchte ich am liebsten alles an die Wand pfeffern. Auf der Cross Academy gibt es zwei Klassen, die Day Class mit den normalen Schülern und die Night Class mit den Vampiren, wovon die Menschen meist nichts wissen. Um dieses Geheimnis zu schützen, denn die Mädchen steigen den Vampiren hinterher, als wenn es nichts anderes zu geben scheint, werden eingeweihte Schüler, die Guardians, eingesetzt. Sie sollen verhindern, dass sich Menschen nachts raus schleichen. Zu diesen Schülern gehört Yuki, die ein Auge auf den reinblütigen Vampir Kaname geworfen hat, da er sie als Kind gerettet hat. Zusammen mit ihrem Freund Zero versucht sie die Schule zu beschützen. Vampire, Liebesdreieck und dann ein Ende, welches so abstrus ist, dass ich herzhaft lachen musste. Tut mir Leid es sagen zu müssen, aber Vampire Knight ist für mich einer der schlechtesten Manga überhaupt.

Donnerstag, 16. Mai 2019

Anime/Manga Review: The Legend of Zelda

Gibt es einen Menschen auf diesen Planeten, der The Legend of Zelda nicht mag? Da ich die Spiele schon immer in mein Herz geschlossen hatte, staunte ich nicht schlecht, als ich im Regal des örtlichen Buchladens einen Manga zu The Legend of Zelda entdeckt habe. Mein erster Manga dieser Reihe war zu Phantom Hourglass, welches ich am selben Tag beim Frisör durchlas. Der Stil ist eher kindlich gehalten, was allerdings gut zum Gesamtbild passt und sich vor allem bei Ocarina of Time und Minish Cap fantastisch manifestiert. Besonders gefallen hat mir, dass die Manga nicht nur der Geschichte des Spiels folgen, sondern auch Hintergrundinformationen beinhaltet, die einen unter die Haut gehen können. Der Bosskampf gegen Volvagia ist auf jeden Fall emotional schwerer, als wenn man die herzzerreißende Geschichte nicht kennen würde. Ein schönes Begleitwerk, allerdings kann ich nicht beurteilen, ob die Manga auch ohne die Spiele funktioniert, weil sie mir immer bekannt waren.

Samstag, 11. Mai 2019

Anime/Manga Review: Dystopia

Nachdem mir der kleine Manga Luxus von Judith Park so sehr gefallen hat, habe ich mich dazu entschieden ein weiteres Werk der Zeichnerin in Augenschein zu nehmen. Mit dem Einzelband Dystopia wird schon gleich ein ganz anderer Ton angeschlagen. Dionne Hawking ist die Außenseiterin in ihrer Familie, da ihre Eltern sie zu hassen scheinen. Einzig uns allein ihr Bruder Lyon ist ihr Halt im Leben, der an einem Herzfehler leidet und deswegen überbehütet wird. Sogar Dionnes Freundin Skikku hat nur Augen für Lyon. Doch dann kommt es zu einem schweren Unfall und Gabriel steht vor der Tür, der Lyon erschreckend ähnlich sieht. Versteht mich nicht falsch, ich mag den Zeichenstil, aber die Geschichte war für mich so schrecklich unglaubwürdig. Das ist sehr schade, denn das Thema bietet so viel Potenzial, welches nicht nur verschenkt, sondern schlichtweg ins Gegenteil gekehrt wurde. In dem Zusammenhang mit Klonen, ist die Botschaft wichtig, dass kein Mensch ersetzt werden kann, aber diese Thematik wird unzureichend für mich behandelt. Schade.