Freitag, 3. Juli 2020

Game Review: Stray Cat Crossing

Genre: Adventure, Horror
Gespielte Plattform: Steam
Publisher: Fridge
Developer: Jurlo, JetPackGone
USK: keine Angabe
Release: 28. August 2015
Spielzeit: 3 Stunden

Nicht nur, dass das Wort Katze in diesem Spiel vorkommt - Stray Cat Crossing ist ebenfalls ein RPG-Maker Spiel so wie To the Moon und deswegen wollte ich es unbedingt mal spielen. Als rothaarige, junge Frau treffen wir ein weinendes Mädchen  mitten auf der Straße. Sie heißt Cat und läuft wenig später mit unserem Schal weg, der uns so viel bedeutet, dass wir ihr in ein gruseliges Herrenhaus folgen. Nun erwartet uns ein abgedrehtes Horroradventure, in dem wir Rätsel lösen um durch die schrecklichen Gebiete und Wesen voranzukommen. Vier Wölfe symbolisieren die Jahreszeiten und wir sind auf der Suche nach Popcorn - so abstrus sich das anhört, so ist dieses Spiel auch. Herrlich skurril mit toller Geschichte. Mochte ich sehr.

Donnerstag, 2. Juli 2020

Game Review: The Convenience Store

Genre: Horror
Gespielte Plattform: Steam
Publisher: Chilla's Art
Developer: Chilla's Art
USK: keine Angabe
Release: 17. Februar 2020
Spielzeit: 2 Stunden

Spätnachts in einem Konbini arbeiten, klingt doch an sich nach einem entspannten Job - leider ist dem nicht so. Als eine arme Studentin bleibt uns keine Wahl immer wieder unsere Nachtschicht im Convenience Store anzutreten, selbst als wir komische Videokassetten geschickt bekommen. Auch wenn einige Dinge in dem Spiel etwas abstrus sind, hat mir die gruselige Atmosphäre sehr gefallen. Die Gesichtstexturen der Besucher des Ladens sind wirklich grenzwertig und haben mich sehr zum Lachen gebracht - da wurde einfach ein Foto auf ein 3D-Modell geklebt. Ein beklopptes Horrorgame mit seinem ganz eigenen Charme.

Mittwoch, 1. Juli 2020

Game Review: Table Manners

Genre: Dating-Sim
Gespielte Plattform: Steam
Publisher: Curve Digital
Developer: Echo Chamber Games
USK: keine Angabe
Release: 14. Februar 2020
Spielzeit: 4 Stunden

Mein letztes erstes Date liegt schon fast ein Jahr zurück und dennoch dachte ich, dass ich ein Experte in Tischmanieren bin. Dann entdeckte ich jedoch das Spiel Table Manners und mein Benehmen am Tisch verschlechterte sich drastisch. Keine Angst, bitte verzeiht mir diesen doofen Scherz, aber in Table Manners gehen wir wirklich auf Dates mit Personen, die wir zuvor auf einer Tinder ähnlichen App ausgewählt haben. Hört sich vielleicht einfach an, aber die Steuerung ist so schwammig und unsere Tischnachbarn möchten absolut alles nachgetragen bekommen. Wein einschenken? Kein Thema, landet die Hälfte daneben! Kerzen anzünden? Der ganze Tisch brennt! Jemanden füttern? Wo war nochmal der Mund? Dabei ergibt sich so eine Situationskomik, dass jeder Spieler nur schmunzeln kann. Irgendwann ändern sich sogar die Restaurants und wir müssen dort die örtlichen Begebenheiten mit einbeziehen, wie ein Förderband im Sushi-Restaurant. Herrlicher Humor durch schreckliche Steuerung.

Dienstag, 30. Juni 2020

Game Review: Speaking Simulator

Genre: Simulator
Gespielte Plattform: Switch
Publisher: Affable Games
Developer: Affable Games
USK: Freigeben ab 6 Jahren
Release: 30. Januar 2020
Spielzeit: 2 Stunden

Sprechen zu können ist für viele von uns eine Selbstverständlichkeit - doch wie fühlt sich ein Roboter, der sich als Mensch tarnt und dies noch lernen muss? Im Speaking Simulator gehen wir genau dieser Sache auf den Grund. In lustigen Konversationen müssen wir Lippen, Zunge und Mund kontrollieren um die richtigen Laute zu formen. So reihen sich die Worte und Sätze aneinander. Später müssen wir dabei lächeln und noch andere Körperteile des Gesichts kontrollieren, was ziemlich schwer ist. Der Humor hat schon etwas, aber die Steuerung ist wirklich schwer. Ganz lustig, aber nichts mit viel Gehalt.

Montag, 29. Juni 2020

Game Review: Life is Strange

Genre: Adventure
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: Square Enix
Developer: Dontnod Entertainment
USK: Freigeben ab 12 Jahren
Release: 30. Januar 2015
Spielzeit: 23 Stunden

Life is Strange - ich wusste im Jahr 2015 gar nicht auf was ich mich da eingelassen habe, als ich die erste Episode startete. Ich hatte so viel Positives gehört und wollte mir unbedingt selbst ein Bild davon machen. Doch das hatte ich wirklich nicht erwartet, dass mich Life is Strange auf eine der emotionalsten Achterbahnfahrten der Videospielgeschichte mitnimmt…

Sonntag, 28. Juni 2020

Game Review: The Suicide of Rachel Foster

Genre: Adventure/Walking-Sim
Gespielte Plattform: Steam
Publisher: Daedalic Entertainment
Developer: ONE-O-ONE GAMES
USK: keine Angabe
Release: 19. Februar 2020
Spielzeit: 5 Stunden

Erwartungen sind etwas, was das Spielerlebnis leider trüben können. So erging es mir mit The Suicide of Rachel Foster, welches ich mit What remains of Edith Finch gleichsetzen wollte. In diesem Spiel kommt jedoch keine Magie vor, sondern wir Erkunden das alte Hotel unserer Eltern. Unsere Mutter hat wohl nach einem Zwischenfall alle Zelte hinter sich abgebrochen und ist mit uns vor vielen Jahren weggezogen. Nun sollen wir jedoch nach dem Tod unserer Eltern das Hotel verkaufen und dazu müssen wir es zuerst besichtigen. Blöd, dass gerade ein Schneesturm aufzieht und uns die Erinnerungen zu erdrücken versuchen. Was hat dies alles mit dem Selbstmord der jungen Rachel zu tun? Über Funk unterhalten wir uns mit Irving einem FEMA-Beamten, der uns durch den anhaltenden Schneesturm beschäftigt. Zusammen decken wir die Geheimnisse der Vergangenheit auf. Und da kommen wir auch schon zu meinem Kritikpunkt - die Geschichte ist nicht überraschend. Sie plätschert so vor sich hin und das große Finale lässt sich sicher erahnen. Dabei ist das Hotel so atmosphärisch, obwohl die Texturen eher billig wirken. Ich hatte mehr erwartet.

Samstag, 27. Juni 2020

Game Review: Luna - The Shadow Dusk

Genre: Adventure
Gespielte Plattform: Steam
Publisher: Application Systems Heidelberg
Developer: Lantern Studio
USK: keine Angabe
Release: 13. Februar 2020
Spielzeit: 4 Stunden

Als ich Luna - The Shadow Dusk zum ersten Mal sah, wusste ich, dass dieses wunderschöne Rätsel-Adventure bestimmt genau mein Ding sein wird und ich sollte mit dieser Aussage richtig liegen. Warum der kleine Junge mit den Hasenohren einen Turm erklimmen will, wissen wir am Anfang nicht. Dennoch rätseln wir uns zusammen mit einem Begleiter, der einer kugelrunden Katze ähnelt von einem Raum zum nächsten. Kerzen offenbaren Schattenwelten und Schalter möchten zur richtigen Zeit gedrückt werden. Oft muss der Spieler um die Ecke denken, aber die Rätsel erschienen mir immer fair und lösbar. Ohne Worte kommt die Geschichte aus und lässt Platz für die eigene Fantasie, die durch den schönen Soundtrack noch angeregt wird. Schönes Adventure mit tollen Rätselräumen.

Freitag, 26. Juni 2020

Game Review: Inunaki Tunnel

Genre: Horror
Gespielte Plattform: Steam
Publisher: Chilla's Art
Developer: Chilla's Art
USK: keine Angabe
Release: 19. November 2019
Spielzeit: 1 Stunden

Japanische Mythen sind in Horrorspielen immer ein Thema für sich - persönlich reagiere ich auf diesen Horror mit schauriger Angst, die sich langsam die Wirbelsäule hochschlängelt. Der Mythos rund um den Inunaki Tunnel lässt mir das Blut in den Adern gefrieren, denn diesen Tunnel gibt es wirklich. Er zählt zu den am schlimmsten heimgesuchtesten Orten Japans und mittlerweile ist er mit Betonblöcken zugemauert. Ein schlimmer Mord an einem jungen Mann soll hier passiert sein, der von einer Gruppe Jugendlichen misshandelt, in dem Versuch ihn zu töten und schließlich angezündet wurde. Wir sind nun an diesem Tunnel um die mysteriösen Geschehnisse auf Kamera zu bannen, merken jedoch schnell, dass wir nicht allein in dem Tunnel sind. So fesselnd und furchteinflössend die Sage des Inunaki Tunnels ist, so langweilig empfand ich leider das Spiel. Kleine Rätsel müssen gelöst werden, da ist ein komisches Geräusch und schon rauscht ein Auto an uns vorbei. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.