Montag, 22. April 2019

Anime/Manga Review: Maid-sama

Misaki Ayuzawa ist in der Seika-Oberschule berühmt berüchtigt und das nicht nur, weil sie Schülersprecherin ist. Normalerweise war die Seika-Oberschule nur männlichen Schülern vorbehalten, doch seit einiger Zeit dürfen auch Mädchen die Schule besuchen. Trotzdem haben aufgrund ihrer hohen Zahl oft die Jungs das sagen, was viele Mädchen in unangenehme Situationen bringt. Misaki versucht als Schülersprecherin die Schule freundlicher für ihre weiblichen Mitschülerinnen zu gestalten, doch greift so hart durch, dass sie gefürchtet wird und ihr ein Hass auf Männer nachgesagt wird. Doch diese harte Schale hat einen weichen Kern und so arbeitet die resolute Schulsprecherin in einem Maid-Cafe um ihre Familie zu unterstützen. Dies darf natürlich keiner mitbekommen, doch als Takumi Usui, der Mädchenschwarm ihrer Schule als Kunde ins Cafe kommt, bahnt sich eine Katastrophe an. Wird er ihr Geheimnis bewahren? Die Art von Misaki ist wirklich manchmal recht derbe, trotzdem mochte ich sie schnell und fand die Beziehung zwischen ihr und Takumi super. Die witzigen Momenten gesellen sich zur schönen Geschichte - Zeichenstil gut. Ich habe nichts zu meckern - mag ich.

Sonntag, 21. April 2019

Frohe Ostern 2019

Wie jedes Jahr lasse ich es mir natürlich nicht nehmen, euch auch hier abseits von Social Media Frohe Ostern zu wünschen! Einigen ist vielleicht schon aufgefallen, dass ich meinen Bloggeburtstag im März leicht verpennt habe. Keine Angst, an meinem eigenen Geburtstag werde ich dazu ein paar Worte verlieren. Ich selbst werde Ostern mit meiner Familie verbringen, denn jetzt am Samstagabend, wenn ich diese Zeilen hier schreibe, umweht mich ein Duft von frisch angefachter Holzkohle und Grillgut. Nach meinem letzten Zwischenbericht haben sich viele liebe Menschen Sorgen um mich gemacht. Danke, für die lieben Nachrichten, aber ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Ich glaube so gut, wie es momentan der Fall ist, ging es mir noch nie in meinem Leben. Vielleicht in der Kindheit, wenn ich fünf Mark für Pferdesticker bekommen habe und schnell mit dem Fahrrad zum Dorfladen gefahren bin. Länger soll dieser kleine Gruß auch gar nicht werden. Also wünsche ich euch allen frohe Ostern! ♡

Anime/Manga Review: Tokyo Ghoul

Skeptisch beäugte ich die erste Folge von Tokyo Ghoul, als mir diese so oft empfohlen wurde, dass ich mir es endlich mal ansehen musste. Komplett in meinem Attack on Titan Hype, war ich mir nicht sicher, wie ich dieses Werk finden würde. Nach ein paar Folgen war ich dann aber doch drin und es folgten die Manga und schließlich auch die RE Reihe, bzw. Anime, der zwei Jahre nach Tokyo Ghoul spielt und an den ich mich erst einmal gewöhnen musste. Aber fangen wir von Vorne an. Ken Kaneki ist ein Student, der gerne liest und sich mit seinem Freund Hide trifft. Doch dann erscheint die hübsche Liz in seinem Leben, die die gleiche Leidenschaft für Bücher zu haben scheint. Als die beiden sich verabreden, ahnt Ken noch nicht, dass Liz ein Ghoul ist und ihn fressen möchte. Es kommt zu einem Unfall und Ken werden Organe von Liz transplantiert, was ihn zu einem Halbghoul werden lässt. Von nun an kann er sich nur von Menschenfleisch ernähren. Wie gut, dass der Kaffee im Antik ihm immer noch zu schmecken scheint… Gebietskämpfe, Auseinandersetzungen mit den Beamten der Regierung und vieles mehr - epische Inszenierung, die von den tiefgründigen Charakteren getragen wird. Kleine Anmerkung: Der Anime unterscheidet sich vom Manga.

Samstag, 20. April 2019

Game Review: The Division 2

Genre: Loot-Shooter
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: Ubisoft
Developer: Massive Entertainment
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 15. März 2019
Spielzeit: 39 Stunden

Mal wieder hat ein Spiel nicht die besten Voraussetzungen für mich. Ein Lootshooter, der außerdem der Nachfolger von einer meiner ersten, enttäuschenden Rezensionen ist. Zu The Division 1 konnte ich wenig Gutes sagen und ich habe die Befürchtung mir nach der Pleite mit Anthem wieder einen nichts sagenden Lootshooter ans Bein gebunden zu haben. Aber schauen wir uns das Ganze erst einmal an und ich versuche meine Aversion gegenüber diesem Genre im Zaum zu halten…

Anime/Manga Review: Android Prince

Ich mag Androiden und so kam ich um den Manga Android Prince von Keiko Yamamoto nicht herum. Ren wartet seit 10 Jahren auf ihren schlafenden Prinzen. Genau genommen braucht ihr Bruder so lange um den Androiden Tetra für seine Schwester fertigzustellen. Jeden Tag hat sie seitdem mit dem leblosen Körper gesprochen und manchmal auch ein bisschen geärgert, indem sie ihn bemalt und mit Matschklössen gefuttert hat. Aber bald wird ihr Prinz die Augen aufschlagen und ihr sagen, wie lange er schon auf sie gewartet hat, so wie sie sich das vorgestellt hat, seit sie ein kleines Mädchen war. Dann ist der Tag gekommen. Doch anstatt ihr die ewige Liebe zu gestehen, schwört Tetra Rache. Zehn Jahre hat er es ertragen von ihr geärgert und vollgelabert zu werden. Ab jetzt lässt er sich nichts mehr gefallen. Das hatte sich Ren irgendwie anders gedacht. Manchmal legt der Manga etwas viel an Geschwindigkeit zu und man hat das Gefühl, dass eventuell zwei Seiten fehlen könnten, aber in sich ist die Geschichte schlüssig und herzallerliebst. Natürlich hätte man mehr aus der Thematik herausholen können, aber ich finde es schon ganz gut, dass die Botschaft rübergebracht wird, dass man mit seinen KIs gut umgehen sollte, da sie sich sonst gegen einen richten. Der Zeichenstil ist hübsch, ohne zur verspielt zu sein, wie es so oft in Shojo-Manga der Fall ist. Wundervoll!

Freitag, 19. April 2019

Anime/Manga Review: Darker than Black

Wenn man mich fragen würde, wie ich zu dem Anime Darker than Black gekommen bin, könnte ich es nicht mehr sagen, aber ich kann von Glück sprechen, dass dies geschehen ist. Vor ein paar Jahren tauchten zwei Tore, dass Hell’s Gate in Japan und das Heaven’s Gate in Südamerika auf. Am selben Tag verschwand der Sternhimmel und Personen mit einzigartigen Fähigkeiten, die Contractors tauchten auf. Wenn ein Contractor seine Kräfte einsetzt, leuchtet nicht nur sein Stern auf, sondern er muss danach mit seinem Contract Payment, welches von Gedichten schreiben bis hin zum Zigaretten rauchen gehen kann, bezahlen. Die Welt steht kurz vorm Krieg und so werden viele Organisationen mit und ohne Contractors in die Konflikte gezogen. Hei ist einer dieser Contractors und ist zusammen mit dem Gestaltwandler Mau, der Doll Yin und Huang für das Syndicate tätig. Während er sich als chinesischer Austauschstudent tarnt, ist er eigentlich der gefürchtete Contractor BK201. In allen zwei Folgen startet ein neuer Auftrag, der mal mehr mal weniger mit der großen Gesamtstory zu tun hat. Von Yins Vergangenheit, einem Geburtstag von einem Mafiamitglied bis hin zu einer gestohlenen Katze ist alles mal an der Reihe. Spannend, mysteriös und wie dann alles zusammenfindet, ist einfach klasse. Hat bei mir total eingeschlagen und das nicht nur wegen der schwarzen Katze.

Donnerstag, 18. April 2019

Anime/Manga Review: ElfenLied

Es gab mal eine Zeit, da kam man um einen Manga/Anime nicht herum - Elfenlied. Normalerweise 12 Bände, die bei uns als Sammelbände zusammengesetzt wurden und viel weitreichender sind, als es die paar Episoden des Anime sind. Tief in einem Labor werden eine fortgeschrittene Rasse, die Diclonii vor der Menschheit versteckt. Sie besitzen nicht nur eine Art Hörner auf ihrem Kopf, sondern auch unsichtbare Arme, die Vektoren genannt werden und als Waffe dienen. Lucy, einer der gefährlichsten Declonii schafft es allerdings aus dem Labor zu entkommen, bei der Flucht wird sie jedoch am Kopf verwundet und hat daraufhin eine gespaltene Persönlichkeit. Als Kouta sie am Strand findet, kann sie nur das Wort Nyu sagen. Irgendwie scheinen die beiden sich aus einer längst vergessenen Zeit zu kennen. Doch Nana ist schon auf dem Weg um Lucy wieder einzufangen und ihren Vater, den Professor stolz zu machen. Allein die Tatsache, dass Dinge wie ein Gedicht von Eduard Mörike eingebaut wurde oder im Vorspann Bilder von Gustav Klimt zu sehen sind, ist bemerkenswert. Die Geschichte hat trotz ihrer Qualität einige Logikfehler, was mich manchmal etwas gestört hat. Harte Themen, brutale Bilder, solide, aber nicht ohne Fehler.

Mittwoch, 17. April 2019

Anime/Manga Review: Toradora

Ein Anime, den ich viel zu schnell abgebrochen habe, ist Toradora. Als ich dann schließlich den Manga hier noch rumliegen gehabt habe, dachte ich, ich sollte dem Ganzen noch eine Chance geben. Ryuji hat ein schweres Schicksal, weil er die Augen von seinem Vater geerbt hat, welches ihn draufgängerisch und gefährlich rüberkommen lässt. Nur noch berüchtigter an seiner Schule ist Taiga Aisaka, die von allen nur der Mini-Tiger genannt wird. Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein und so ist Ryuji etwas überrascht einen Brief von ihr in seiner Schultasche zu finden. Relativ schnell wird klar, dass Taiga gar nicht ihn, sondern seinen besten Freund Kitamura toll findet. Vielleicht liegt das daran, dass sie mit einem Holzschwert nachts Ryuji in seiner eigenen Wohnung, in der er mit seiner Mutter wohnt, angreift. Als Ryuji aus reiner Verteidigung erzählt, dass er in Midori, eine Freundin von Taiga verliebt ist, schließen die beiden einen Pakt um sich bei dem Versuch den beiden näher zu kommen zu unterstützen. Erst fand ich die Charaktere sehr unsympathisch, denn vor allem Taiga mit ihrer aufbrausenden Art, ist gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit wachsen einem die verschiedenen Persönlichkeiten doch ans Herz. Während sich alles sehr langsam aufbaut, kommt das Ende sehr plötzlich und legt dann eine Geschwindigkeit der Handlung hin, welche einen schwindelig machen kann. Kann man sich ruhig mal ansehen und die acht Bände sind ebenfalls ganz gut.