Donnerstag, 13. Dezember 2018

Game Review. State of Decay 2

Genre: Survival
Gespielte Plattform: XBoxOne
Publisher: Microsoft
Developer: Undead Labs
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 22. Mai 2018
Spielzeit: 16 Stunden

Von Zombiespielen mögen einige vielleicht schon übersättigt sein, aber ich hatte ehrlich gesagt mal wieder richtig Bock in eine Zombieapokalypse mit Freunden zu starten und da kam State of Decay 2 wie gerufen. Vielen Dank an meinen besten Freund, dass ich seine XBox benutzen durfte. Amerika, Zombies und wir sind die letzten Überlebenden. Am Anfang wählen wir uns ein Team von zwei Personen aus, wobei die Begleitung immer infiziert zu sein scheint, was selbstverständlich von uns geheilt werden muss. Wie bauen eine Basis auf, die ausgestattet und beschützt werden will. Ab und zu greifen Zombiehorden an, aber das Haupt-Gameplay liegt im Sammeln von Ressourcen. Wer mehr Story erwartet und tolle Charaktere wird enttäuscht. Es gibt feindliche und freundliche Enklaven, mit denen bedingt Handel möglich ist, wenn wir einen guten Ruf haben. Wenn die Seuche zu stark in einem Gebiet ist, muss ein Seuchenherz, eine Art organische Masse, die von vielen Zombies beschützt wird, zerstört werden. So nehmen wir immer mehr Gebiete für uns ein und treiben die Werte unsere Basis und unser Anhänger in die Höhe. Großer Kritikpunkt ist leider der CoOp-Modus. Ein Spieler schließt sich seinem Freund an und beide erforschen die Welt, dabei wird der Fortschritt nur für einen Spieler gespeichert. Oft weiß man nicht beim Ressourcen sammeln, was Krach macht und die Zombies anlockt. Ist die Moral am Boden? Einfach einen Kaffee trinken - Luxusgegenstände konsumieren. Im Prinzip schaut man nur auf Werte und versucht diese in den normalen Parametern zu halten. Wenn wirklich mal jemand stirbt, weil man nachts in eine Zombiehorde gelaufen ist oder einen der riesigen Zombies begegnet ist, dann macht man halt mit einem anderen Bewohner weiter. Nichts Neues, nervige Mechaniken und Langeweile vorprogrammiert. Mehr will ich gar nicht dazu sagen.

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Preisverleihungen und meine Probleme damit

Jedes Jahr wieder aufs Neue wollen die erfolgreichsten, tollsten und besten Games des Jahres gekürt und ausgezeichnet werden. The Game Awards, Golden Joystick Awards oder der Deutsche Computerspielpreis - alles Auszeichnungen, die ich mal mit mehr und mal weniger Wohlwollen verfolge. Während der DCP sich nur auf Spiele aus Deutschland fokussiert, sind die anderen beiden international. Doch wie vergibt man solche Auszeichnungen? Immer wieder scheinen sich die Kategorien zu ändern, was ich nicht in jedem Fall verstehen kann. In den letzten Jahren ist eSport immer mehr ein Thema geworden und das diese Sparten bedient werden wollen, kann ich nicht nur verstehen, sondern befürworte dies auch. Streamer und Personen, die viel für die Gaming-Community getan haben, sollen ebenfalls Preise bekommen. Aber warum ändern sich so viele andere Kategorien jedes Jahr aufs Neue? Manchmal bekommt man das Gefühl einige Kategorien wurden nur für bestimmte Spiele ausgegraben oder ausgedacht. Wer entscheidet eigentlich darüber? Und was ist jetzt das Spiel des Jahres?

Dienstag, 11. Dezember 2018

Game Review: Yo-Kai Watch Blasters

Genre: RPG
Gespielte Plattform: 3DS
Publisher: Nintendo
Developer: Level-5
USK: Freigeben ab 6 Jahren
Release: 07. September 2018
Spielzeit: 18 Stunden

Yo-Kai Watch - eine Spielreihe, die ich sehr zu lieben gelernt habe. Als es noch in den Sternen stand, wann der dritte Teil nach Deutschland kommt und nur offiziell gesagt wurde, dass dieses Jahr nur Yo-Kai Watch Blasters erscheinen wird, fackelte ich nicht lange und schaute in den Blasters-Teil mal hinein. Manchmal muss man halt auch Sachen testen, die einem nicht so zusagen. Obwohl ich das Spiel gerne nach drei Stunden abgebrochen hätte, habe ich es doch tatsächlich durchgezogen. Wappnet euch, es folgt Gemecker…

Montag, 10. Dezember 2018

Game Review: The Gardens Between

Genre: Adventure
Gespielte Plattform: Steam
Publisher: The Voxel Agents
Developer: The Voxel Agents
USK: keine Angabe
Release: 20. September 2018
Spielzeit: 2 - 3 Stunden

Wie oft werden Freundschaften über einen Gartenzaun in der Kindheit geschlossen? Genau mit einer solchen Freundschaft beschäftigt sich das Spiel The Gardens Between. Arina und Frendt sind beste Freunde, die die größten Abenteuer in einem Baumhaus in dem Garten zwischen den Häusern der beiden Familien erleben. Doch plötzlich wackelt das Baumhaus und die zwei werden in eine Traumwelt gezogen, in der sie Erinnerungen wiederentdecken.

Samstag, 8. Dezember 2018

Game Review: Diablo 3 Eternal Collection

Genre: RPG
Gespielte Plattform: Switch
Publisher: Blizzard
Developer: Blizzard
USK: Freigeben ab 16 Jahren
Release: 02. November 2018
Spielzeit: 45 Stunden

Was war das für eine schöne Zeit, als Diablo 3 erschien und ich zusammen mit meinen Freunden auf dem Computer direkt zum Release startete. Warum ich Diablo 3 nie besonders weit gespielt habe, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Doch zum Glück ist dieses Jahr die Eternal Collection für die Switch erschienen und ich könnte nicht glücklicher damit sein.

Freitag, 7. Dezember 2018

Game Review: Graveyard Keeper

Genre: Simulation
Gespielte Plattform: Steam
Publisher: tinyBuild
Developer: Lazy Bear Games
USK: keine Angabe
Release: 15. August 2018
Spielzeit: 57 Stunden

Stardew Valley - ein Spiel, welches nicht nur einen festen Platz in meinem Herzen hat, sondern auch in dem von Jenny. So lieb, wie sie ist, hat sie mich auf ein Spiel aufmerksam gemacht, welches unserem Favoriten sehr ähnlich sein soll. Reden wir also über Graveyard Keeper. Nur das wir keine Farm, sondern einen Friedhof haben…

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Game Review: Two Point Hospital

Genre: Simulation
Gespielte Plattform: Steam
Publisher: SEGA
Developer: Two Point Studios
USK: keine Angabe
Release: 30. August 2018
Spielzeit: 36 Stunden

Als Kind habe ich Theme Hospital sehr gerne gespielt und hatte viele amüsante Stunden in der Welt mit wirklich kreativen Erkrankungen. Wir sind ein Manager von einem Krankenhaus und haben die Aufgabe bekommen aus einem Gebäudegrundriss, dass beste Krankenhaus der Welt zu machen. Während wir am Anfang vielleicht nur eine allgemeine Diagnostik und eine Apotheke brauchen, so häufen sich nach einiger Zeit die Erkrankungen, die eine besondere Behandlung brauchen. Menschen müssen entleuchtet werden und Patienten mit Rock-and-Rollitis flanieren durch die Flure. Dafür wird selbstverständlich gutes Personal benötigt, welches wir einstellen und weiterbilden können. Lebensläufe sind lustig geschrieben und bringen den Spieler zum Schmunzeln. Der Comiclook zusammen mit dem Humor kreiert eine ganz eigene Atmosphäre. Um eine gute Qualität des Krankenhauses zu erreichen, müssen Wartebereiche geschaffen und Toiletten eingerichtet werden. Natürlich werden diese Einrichtungen von Hausmeistern betreut, vorausgesetzt wir stellen welche ein, die sich ebenfalls um verstorbene Patienten kümmern müssen. Geister erschrecken nicht nur die Lebenden, sondern sind nicht gut für die Bewertung. Missionen werden immer herausfordernder und stellen einen vor Naturkatastrophen und andere Miseren. Spaßig, fordernd - gutes Game.