Mittwoch, 30. September 2020

Game Review: Spongebob Schwammkopf - Schlacht um Bikini Bottom Rehydrated

Genre: Jump&Run
Gespielte Plattform: Switch
Publisher: THQ Nordic
Developer: Purple Lamp Studios
USK: Freigeben ab 6 Jahren
Release: 23. Juni 2020
Spielzeit: 12 Stunden

Ein Remake von einem Spongebob-Spiel und dann auch noch für die Switch? Verständlicherweise habe ich da schnell auf den Vorbestellknopf gedrückt und habe den Paketboten sehnlichst erwartet. Beim ersten Anspielen war ich dann jedoch etwas ernüchtert. Bikini Bottom ist in Gefahr - Plankton hat Roboter erschaffen, die nicht nur den Abfalleimer, sondern die ganze Stadt eingenommen haben und die Bevölkerung terrorisieren. Nun müssen wir mit Spongebob, Patrick und Sandy in diesem Jump&Run goldene Pfannenwender, Socken und glitzernde Dinge sammeln um die Roboterinvasion aufzuhalten. Die krosse Krabbe, Rock Bottom, die Goo Lagune oder das Reich des fliegenden Holländers - es gibt viele bekannte Sachen aus der Serie und dies ist wirklich ein großer positiver Punkt. Leider scheitert es an der Umsetzung - Vorsicht Wortwitz - die Steuerung ist schwammig. Bei einem Jump&Run ist dies essentiell und so ist das Spiel oft frustrierend. Viele Dinge sind sperrig und so sind Gebiete zwar optisch miteinander verbunden, wenn wir diese betreten, werden wir jedoch zurückgesetzt. Kleine und große Bugs sind dann auch noch vorhanden und so fiel ich durch den Boden oder wurde bei einem Bosskampf zerquetscht. Ein richtiges Ende gibt es nicht und 40000 glitzernde Dinge grinden um zehn Bilder im Kino zu sehen, ist mehr als unbefriedigend und hat mich wütend gemacht. Idee gut - Umsetzung mangelhaft. Schade.

Dienstag, 29. September 2020

Game Review: The Legend of Zelda - The Minish Cap

Genre: Action-Adventure
Gespielte Plattform: Gameboy Advance
Publisher: Nintendo
Developer: Nintendo / Capcom
USK: Freigeben ab 0 Jahren
Release: 12. November 2004
Spielzeit: 30 Stunden

Von allen The Legend of Zelda Games ist The Minish Cap mein absoluter Liebling. Nicht nur, dass ich die Grafik auf dem Gameboy Advance sehr geliebt habe, dieses ganze Spiel ist voll von Details, die ich so nie wieder in einem Zelda-Spiel gesehen habe. Eines Morgens steht Prinzessin Zelda vor unserer Tür und will nicht nur mit uns zum Minish-Fest gehen, sondern holt auch gleich das Schwert für den Sieger des Wettbewerbs ab. So friedlich der Anfang erscheinen mag, kommt es dann aber doch wieder zu einem Unglück: Vaati attackiert die Wachen und zieht das Schwert der Minish aus der Kiste voller Gefahren, die dieses Schwert versiegelt hielt. Zelda wird zu Stein und alte Monster durchstreifen Hyrule. Link, unser Held will natürlich Zelda retten und zieht dazu zusammen mit der sprechenden Mütze Ezelo los um die vier Elemente zu sammeln, die das Bannschwert reparieren. Ezelo ist der beste und zugleich sarkastische Begleiter, den die Zelda-Reihe je gesehen hat. Dank seiner Hilfe können wir uns auf die Größe der Minish schrumpfen, welches für grandiose Perspektiven sorgt uns aber auch Gefahren beschert. Blätter und Zweige wirken riesig, genauso wie die Monster. Sonst konnten sie uns nichts anhaben, aber in Minish-Größe sind sie eine Bedrohung. Dungeons sind durch diese Mechanik abwechslungsreich, wie die Fässer im ersten Dungeon und einen Bossgegner müssen wir sogar in dieser Größe betreten. Items sind nicht nur für einen Dungeon geeignet, sondern werden immer wieder benutzt. Glücksfragmente schalten besondere Ereignisse frei. Für mich war dies eine fantastisches Zusammenspiel - mein absolutes Lieblings-Zelda!

Montag, 28. September 2020

Game Review: Ori and the Will of the Wisps

Genre: Metroidvania
Gespielte Plattform: XBoxOne
Publisher: XBox Game Studios
Developer: Moon Studios GmbH
USK: Freigeben ab 12 Jahren
Release: 11. März 2020
Spielzeit: 15 Stunden

Ori and the blind Forest war für mich damals eine Offenbarung - normalerweise mag ich keine Metroidvanias, aber Ori hat sofort mein Herz erobert. Nachdem Ori Nibel gerettet hat, lebt er zusammen mit Naru, Gumo und Ku in Frieden und sie verbringen ihren Alltag damit Orangen zu pflücken. Als Eule möchte Ku jedoch fliegen, doch so einfach ist das nicht mit einem verletzten Flügel. Da hat Ori eine Idee und bindet die Feder von Kuro an Ku, sodass die kleine Eule fliegen kann. So kommt es, dass Ori und Ku in Niwen landen und getrennt werden. Kann Ori seine Freundin wiederfinden und was hat dies mit den Irrlichtern auf sich, welche die Geschicke von Niwen zu lenken vermögen? Shriek macht das Land unsicher. Niedliche Moki wollen sich auf einer Lichtung niederlassen, wenn ein Gorlek ihnen Häuser baut, genauso erblüht die Lichtung, wenn wir Samen sammeln. Am Anfang hatte ich einige Rückler und eingefrorene Sekunden, aber mit dem neusten Patch sind diese behoben worden. Die Steuerung ist griffig und geschmeidig, auch wenn die Fluchtsequenzen an den Nerven zerren können, die neuen Fähigkeiten machen Spaß und die Umgebungen sind magisch. Besonders erwähnen möchte ich den Soundtrack, der mir eine Gänsehaut beschert hat. Eventuell hatte ich auch Tränen in den Augen, weil die Geschichte wirklich ergreifend ist.

Sonntag, 27. September 2020

Game Review: Maneater

Genre: Shark-RPG
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: Deep Silver
Developer: Tripwire Interactive
USK: Freigeben ab 16 Jahren
Release: 22. Mai 2020
Spielzeit: 10 Stunden

Haihappen, U-haha! Dieser Spruch stammt aus den beliebten Film Findet Nemo, genauso wie der Satz, dass Fische Freunde und kein Futter sind. Dies gilt jedoch nicht für das Spiel Maneater. Genau genommen zählt hier genau das Gegenteil - wir müssen alles fressen, was uns vors Sonar kommt. Skully Pete hat unsere Mutter getötet und uns wieder zurück in den Fluss geworfen - das bedeutet Rache. Wir wollen deutlich mehr als nur seine Hand abbeißen, aber wir sind dafür noch zu klein. Deswegen schwimmen wir durch die verschiedenen Gebiete, wie ein Meeresvergnügungspark, einem radioaktiven See, einem Golfplatz und sogar das weite Meer. Immer mehr Fische und Arten landen in unserem Maul - Zackenbarsche, niedliche Robben und zum Schluss treten wir sogar gegen weiße Haie und Wale an. In jedem Gebiet gibt es Nummernschilder, Wegpunkte und Kisten zu sammeln, die uns Mutagene geben. Diese machen uns noch stärker. Neben den menschlichen Haijägern, die auftauchen, wenn wir genug Chaos anrichten, müssen wir auch tierische Superprädatoren bekämpfen. Knochen, Schatten oder Bioelektrische Körperteile? Irgendwann sind wir ein Mega-Hai und nichts kann uns etwas anhaben. Ich hatte so viel Spaß Aufgaben zu erledigen, selbst wenn diese repetetiv sind. Mein einiziger Kritikpunkt ist die schwammige Steuerung, aber vielleicht hat dies mit dem Easteregg mit dem Ananashaus zu tun? Ein sehr unterhaltsames Spiel mit tollem Hai und grandioser Gesellschaftskritik.

Samstag, 26. September 2020

Game Review: Final Fantasy 7 Remake

Genre: Action-JRPG
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: Square Enix
Developer: Square Enix
USK: Freigeben ab 16 Jahren
Release: 10. April 2020
Spielzeit: 50 Stunden

Ach, Final Fantasy 7 - eines der besten JRPGs aller Zeiten. Muss ich da erwähnen, wie sehr ich mich auf das Remake gefreut habe? Wie begleiten Cloud Strife als Söldner angestellt bei der revolutionären „Terrorgruppe“ Avalanche in Midgar. Shinra ein großer Konzern beutet den Planeten aus und zieht das Mako aus dem Lebenstrom des Planeten. So war die Geschichte bereits im Jahre 1997 und ich dachte nicht, dass das Remake noch so viele schöne Dinge dem Spiel hinzufügen könnte. Charaktere wie Jesse, Biggs und Wedge bekommen mehr Tiefe und wie gerne hätte ich auch etwas von der Pizza abhaben wollen, die die Widerstandgruppe bei Jesses Eltern isst. Die Slums sind lebendig und der Wallmarkt ist eindrucksvoll. Viele ikonische Szenen legen noch einen drauf und der Soundtrack erklingt wunderschön. Zugegeben ist das Kampfsystem etwas gewöhnungsbedürftig und ich musste da erst einmal reinkommen. Die deutsche Synchronisation klingt fantastisch bis auf ein paar Ausnahmen und ich liebe es wie Barret nach dem Kampf die Fanfare summt. Es hätte so schön sein können und ich wollte dieses Spiel lieben, aber dann kam das Ende. Vielleicht liegt das an meinen Erwartungen - ich wollte ein 1 zu 1 Remake, aber das Ende ist ganz klar eine Neuinterpretation, welche mich krass enttäuscht hat. Eventuell gewöhne ich mich noch an den Gedanken und freue mich auf den neuen Weg den Square Enix eingeschlagen hat, aber momentan bin ich noch sehr enttäuscht.

Freitag, 25. September 2020

Game Review: Minecraft Dungeons

Genre: Hack&Slay
Gespielte Plattform: Switch
Publisher: XBoxGame Studios
Developer: Mojang Studios
USK: Freigeben ab 12 Jahren
Release: 26. Mai 2020
Spielzeit: 9 Stunden

Minecraft - wie viele Stunden habe ich mich in der Welt aus Blöcken ausgetobt und meine eigenen Abenteuer erlebt. Ich mag allerdings auch sehr Diablo und da bin ich natürlich neugierig, ob Minecraft Dungeons diese beiden Spiele in eine formvollendete Symbiose packen kann. So wirklich wichtig ist die Geschichte rund um Minecraft Dungeons nicht - ein Illager will das Land unterjochen und wir müssen die unterschiedlichen Landstriche, eine gruselige Mine, ein Kürbisfeld oder einen Sumpf von den Horden an Untoten befreien. Dies tun wir ganz normal in Diablo Manier und schnetzeln uns durch die Zombies. Hier ploppt mal eine neue Rüstung auf oder ein Schwert - doch so richtig gewaltig ist der Loot nicht. Versteht mich nicht falsch, ich mag den Minecraft-Stil und die ganze Aufmachung, aber es greift alles nicht so gut ineinander wie es bei Diablo der Fall ist. Eine Lootspirale kommt nicht in Fahrt. Minecraft Dungeons ist ganz süß und ist bestimmt ein fantastisches Familienspiel, aber an Diablo kommt es nicht heran.

Donnerstag, 24. September 2020

Game Review: Animal Crossing - New Horizons

Genre: Simulation
Gespielte Plattform: Switch
Publisher: Nintendo
Developer: Nintendo
USK: Freigeben ab 0 Jahren
Release: 20. März 2020
Spielzeit: 160 Stunden

Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehnsüchtig ich auf Animal Crossing New Horizons gewartet habe. Als es in der Nintendo Direct angekündigt wurde, bin ich vor Freude fast explodiert. Eigentlich kann ich noch keine Rezension zu diesem annähernd perfekten Spiel schreiben, denn ich bin noch lange nicht fertig damit. Wir buchen nämlich das Reif-für-die-Insel-Paket bei Nook Inc. und werden so zum Inselsprecher auf einer beschaulichen Insel. Nun können wir die Entwicklung der Insel voranbringen, unser Zelt/Haus ausbauen, dem Museum Insekten und Fische spenden, Blumen gießen, Dekorieren, Klamotten sammeln und noch so viel mehr. Über das ganze Jahr sind Events verteilt - vom Museumstag mit Stempeljagd, Häschentag bzw. Ostern oder der Alpaka-Hochzeit im Juni. Ich bin noch so gespannt, was uns das ganze Jahr erwarten wird und besonders freue ich mich auf den Herbst und den Winter. Ich liebe es, dass Bewohner nun platziert werden können und beim Umziehen das Stadtbild nicht zerstören. Hier wurden für mich nur Verbesserungen eingebaut. Vielleicht sehen bzw. lesen wir uns in einem Jahr bei einer sehr ausführlichen Review über Animal Crossing, in der ich euch alles haarklein schildere, was ich so an diesem Spiel liebe. Ansonsten könnt ihr gerne in meinem Bericht - Meine erste Woche Animal Crossing New Horizons mal reinschauen. Wir sehen uns auf der Insel!

Mittwoch, 23. September 2020

Game Review: The Last of Us Part 2

Genre: Survival-Action-Adventure
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: Sony
Developer: Naughty Dog
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 19. Juni 2020
Spielzeit: 28 Stunden

Wie kann ich nur in Worte fassen, was mich The Last of Us Part 2 für Nerven gekostet hat. Vier Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils befinden wir uns in der Kleinstadt Jackson. Ellie ist mittlerweile erwachsen und hat aufgrund eines Kusses auf einer abendlichen Party Streit mit Joel. Perfekte Voraussetzungen für die morgendliche Patrouille mit Dina. Wie es nun zu einer Rachegeschichte kommt, sodass Ellie loszieht und Jagd auf die WLF macht, das möchte ich euch an dieser Stelle nicht verraten. Aber ganz gewiss ist dieses Spiel emotional, brutal und schreckt nicht davor zurück Gewalt einzusetzen. Dies bedeutet nicht, dass es nicht auch ruhige, schöne Momente im Spiel gibt, wie zum Beispiel Flashbacks in denen Joel und Ellie ein Museum besuchen, aber an sich ist dies eine Rachegeschichte, die in allen Facetten erzählt wird. Dabei sehen die Umgebungen aus, wie es wohl nur in Realität aussehen kann - ohne Witz, The Last of Us Part 2 ist das schönste Spiel auf der Playstation und die Gebiete sind eindrucksvoll. Sogar das Sounddesign ist eines der besten, welches ich je vernommen habe. Jeder Untergrund hört sich natürlich an. Die Charaktere haben Tiefgang und die Geschichte mag zwar nicht für jeden etwas sein, mir hat sie allerdings sehr gefallen, wenn man hier von gefallen sprechen kann. Ein sehr intensives Spiel, welches mir graue Haare beschert hat und ich die Charaktere angebrüllt habe. Eines der Spiele des Jahres, wenn nicht sogar Jahrzehnts.