Donnerstag, 8. April 2021
Game Review: Destroy all Humans!
Genre: Shooter
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: THQ
Developer: Pandemic Studios
USK: Freigeben ab 16 Jahren
Release: 28. Juli 2020
Spielzeit: 8 Stunden
Nieder mit der Menschheit! Aller Ruhm dem Furon-Empire! In Destroy all Humans schlüpfen wir in die Rolle von Crypto 137. Die Furon können sich nicht mehr fortpflanzen und die einzige Alternative, das Klonen birgt ein großes Problem. Je öfter ein DNA-Strang geklont wird, desto dümmer wird der Klon. Um diesem Verfall entgegenzuwirken, schickt die Königin Crypto auf die Erde. Menschen haben nämlich die nötige DNA, um den Genpol auszuweiten und dazu müssen wir diese DNA erst einmal einsammeln. Ob wir nun mit Laserkanonen zu Fuß unterwegs sind oder mit unserem Raumschiff ganze Landstriche niederbrennen - es macht unfassbar Spaß. Besondern gefallen hat mir der Humor - wir befinden uns in Amerika und alle Klischees werden ausgepackt. Verblödete Rednecks, freiheitsliebende Jugendliche und paranoide Geheimdienstagenten - alles wird durch den Kakao gezogen. Ein lockerere Spaß für Zwischendurch mit viel Humor - fantastisch!
Mittwoch, 7. April 2021
Game Review: Conkers Bad Fur Day
Genre: Jump&Run
Gespielte Plattform: N64
Publisher: THQ
Developer: Rare
USK: Freigeben ab 16 Jahren
Release: 06. April 2001
Spielzeit: 12 Stunden
Als Jugendliche fand ich Conkers Bad Fur Day mehr als lustig, doch als ich es mir im Jahre 2020 im Alter von 28 Jahren anschaute, wusste ich nicht mehr so recht, warum mir dieser sexistische Fäkalhumor damals so zusagte. Vielleicht wächst man ja irgendwann aus bestimmten Spielen raus? Das rote Eichhörnchen Conker hat einen miesen Tag - nach einer durchzechten Nacht wacht er in einem fremden Gebiet auf. Anstatt gleich nach Hause zu gehen, wird einer Biene geholfen eine Blume mit großen Brüsten zu bestäuben und wir treten gegen kackende Kühe und den Great-Mighty-Poo an. Doch dann wirkt das Spiel etwas zusammengewürfelt - irgendwelche Steinzeitmenschen im Untergrund mit Disco, Mafia & Matrix Anspielungen, Surfen auf Lava, Fledermausfliegen, Militärdienst und ein pieselndes Eichhörnchen nach massigem Alkoholkonsum. Und das alles nur, weil einem König die Milch vom Tisch geflossen ist wegen eines kaputten Tischbeins. Die Steuerung ist nicht immer die beste und der Fallschaden ist so unberechenbar, dass ich es oft nicht einschätzen konnte, ob das Eichhörnchen jetzt drauf geht oder nicht. Nicht mehr so ganz mein Spiel.
Dienstag, 6. April 2021
Game Review: Dear Esther
Genre: Walking-Sim
Gespielte Plattform: Steam
Publisher: The Chinese Room
Developer: The Chinese Room
USK: Freigeben ab 12 Jahren
Release: 14. Februar 2012
Spielzeit: 1 - 2 Stunden
Eigentlich liebe ich Walking-Simulatoren, aber einer der ersten Genre-Vertreter machte es mir unglaublich schwer, in diese Spiele reinzukommen und fast wäre ich auch zu so einem Miesmuffel geworden, der Walking Sims verteufelt. Ich spreche von Dear Esther. Als Lost Man irren wir über eine Insel und sammeln Schriftstücke ein, die an eine Esther adressiert sind. So offenbart sich die Geschichte rein durch die Briefe und Objekte, die wir am Wegesrand finden. Und genau da lag wieder einmal mein Problem - ich fand es langweilig. Zwar sehen einige Szenarien wunderschön aus, besonders die Höhle mit den leuchtenden Pilzen, aber die Geschichte nur über Schriftstücke zu erzählen, die zufällig aus vier verschiedenen Versionen ausgewählt werden, nutzt sich sehr schnell ab. Rein von der Erzählweise habe ich also schon meine Probleme - und die Geschichte an sich war für mich auch nichts Besonderes. Schade, ich hatte mir so viel mehr versprochen, aber Dear Esther ist definitiv für mich zu langweilig.
Montag, 5. April 2021
Game Review: Close to the Sun
Genre: Walking-Sim
Gespielte Plattform: Switch
Publisher: Wired Productions
Developer: Storm in a Teacup
USK: Freigeben ab 16 Jahren
Release: 05. Mai 2020
Spielzeit: 5 Stunden
Eine Walking-Sim, die auch noch aussieht wie Bioshock: Close to the Sun hätte eines meiner Lieblingsspiele werden können. Doch so weit reichte die Liebe nicht. Wir spielen Rose Archer, die einen Hilferuf von ihrer Schwester Ada bekommt. Diese ist als Forscherin auf dem Schiff Helios auf den Weltmeeren unterwegs, denn dieses Schiff ist das Sinnbild des Fortschrittes. Niemand Geringerer als Nikola Tesla hat diese Vision zum Leben erweckt und alle guten und einzigartigen Forscher auf ein Schiff gepackt um die Forschungen voranzutreiben. An sich hatte ich wirklich Lust darauf durch das utopische Schiff zu laufen, alles zu entdecken und schließlich das Geheimnis zu entschlüsseln, aber leider konnte das Spiel meine Erwartungen nicht erfüllen. Zwar ist die Atmosphäre ganz schön, aber irgendwie wirkt alles zu aufgesetzt, zu langweilig und zu unschlüssig. Erinnerungsechos zeigen kaum etwas. Schade, ich hatte so viel mehr erwartet und bekam nur Vorhersehbares.
Sonntag, 4. April 2021
Game Review: Dead Island + Riptide
Genre: Action-RPG-Shooter
Gespielte Plattform: PC & Playstation 4
Publisher: Deep Silver
Developer: Techland
USK: Freigeben ab 18 Jahren
Release: 08. September 2011
Spielzeit: 35 Stunden
Zombies in einem Inselparadies - da kann man doch gar nichts falsch machen! Deswegen war Dead Island eines der Spiele, die ich stundenlang mit Freunden spielen konnte. Auf der Urlaubsinsel Banoi könnte alles so schön sein - der Alkohol fließt in Strömen und die Reichen feiern sich die Seele aus dem Leib. Doch dann bricht plötzlich eine Zombie-Epidemie aus und die Insel verwandelt sich in ein Schlachtfeld. Das Spiel ist brutal und derbe - ein bisschen würde ich es mit GTA vergleichen wollen. Neben der Hotelanlage mit den meisten Pools, die ich je in einem Videospiel gesehen habe, geht es auch in eine Stadt und in einen Dschungel. Zugegeben sind die Quests austauschbar und meist sollen wir nur Sachen von irgendwo holen oder wahlweise hinbringen, dies kann auch Markenchampagner sein. Verschiedene Zombietypen können ganz schöne Brecher sein und Waffen gehen kaputt und wir müssen sie reparieren. Ab und zu hatten wir Probleme im Co-Op Modus, weil Kartenmarkierungen nicht angezeigt wurden. Dead Island Riptide ist zwar auf dem Papier ein neues Spiel, fühlte sich bei mir allerdings eher nach einem DLC an. Ein brutales, aber sehr amüsantes Spiel in einem träumerischen Insel-Resort.
Samstag, 3. April 2021
Game Review: Child of Light
Genre: RPG
Gespielte Plattform: Switch
Publisher: Ubisoft
Developer: Ubisoft
USK: Freigeben ab 6 Jahren
Release: 30. April 2014
Spielzeit: 15 Stunden
Liebe - ein anderes Wort will mir nicht einfallen, wenn ich über das Spiel Child of Light nachdenke, denn dieses Spiel steckt so voller Liebe, dass es sofort einen Platz in meinem Herzen eingenommen hat. Alles wirkt wie mit Aquarellfarben gemalt, wie ein Märchenbuch. Wir spielen Aurora, die im Königreich Lemuria aufwacht und dieses retten soll, indem sie die Relikte Sonne, Mond und Sterne aus den Händen Umbras, der dunklen Königin wiedererlangt. Dabei sind wir allerdings nicht alleine, denn schon bald schließen sich der Zwerg Finn und die Zirkusartistin Rubela unserer Gruppe an. In rundenbasierten Kämpfen stehen sie uns zur Seite, dass wir schon glatt von einem JRPG reden könnten, denn das System hat mich sehr an das Active-Time-Battle aus den Final Fantasy Teilen erinnert. Aber das ist noch nicht das Beste! Alle Dialoge werden in Reimform von sich gegeben und so wird ein rundes, wunderschönes Gesamtpaket geboten. Im Co-Op-Modus kann ein anderer Spieler sogar die Lichtkugel Igniculus steuern, die in ein paar leichten Rätseln hilfreich ist. Anders als in anderen Rollenspielen hat Child of Light keine Nebenquests, sondern konzentriert sich auf seine liebliche Hauptstory. Einfach wunderschön!
Freitag, 2. April 2021
Game Review: Broken Age
Genre: Point&Click-Adventure
Gespielte Plattform: PC
Publisher: Double Fine Productions
Developer: Double Fine Productions
USK: Freigeben ab 6 Jahren
Release: 28. Januar 2014
Spielzeit: 10 Stunden
Tim Schafer ist ein bekannter und gefeierter Spieleentwickler und als sein Unternehmen Double Fine das neue Adventure Broken Age ankündigte, war ich sofort Feuer und Flamme. Zwei Geschichten stehen zur Verfügung - zum einen schlüpfen wir in die Rolle von Vella, die in einem Dorf lebt, welches alle paar Jahre von einem Monster namens Moc Chothra heimgesucht wird. Damit dieses Monster das Dorf in Ruhe lässt, müssen die schönsten Mädchen geopfert werden. Vella sitzt ebenfalls auf der Speisekarte, ist aber komplett gegen diese Tradition. Zum anderen begleiten wir Shay, der in einem Raumschiff lebt, seit seine Welt zerstört wurde. Sein Alltag sieht sehr eintönig aus und ist geprägt von knuddeligen Stofftieren und Bergen von Eincreme. Beide möchten also aus ihren Welten ausbrechen und der Spieler hilft ihnen dabei. Wunderschöne, verträumte Grafik zusammen mit einer guten Geschichte mit grandiosem Twist: fertig ist das fantastische Point&Click-Adventure!
Donnerstag, 1. April 2021
Game Review: Cities - Skylines
Genre: Aufbau-Simulation
Gespielte Plattform: Steam
Publisher: Paradox Interactive
Developer: Colossal Order
USK: Freigeben ab 0 Jahren
Release: 10. März 2015
Spielzeit: 57 Stunden
Eine Stadt aufbauen - das klingt vielleicht erst einmal recht simpel für ein Videospiel, aber jeder, der Cities: Skylines einmal angespielt hat, wird wissen, dass dies ein schwieriges Unterfangen sein kann. Wohn-, Gewerbe- und Industriezonen wollen ausgewiesen werden - schließlich will Keiner neben einer großen Fabrik, sondern lieber neben einem idyllischen Park wohnen. Am Anfang ist dies noch alles sehr übersichtlich und ich möchte gleich die übersichtlichen Menüs und die griffige Steuerung loben, aber um so größer unsere Stadt wird, desto mehr Probleme tauchen auf. Wir brauchen Schulen, damit unsere Einwohner Bildung erfahren und die Kriminalität muss in Schach gehalten werden. Der Umwelt dürfen wir nicht schaden und was ist mit den Steuern? Haben wir die Umstände gelöst, staut sich schon wieder der Verkehr auf der Hauptstraße. Es gibt so viele Optionen und durch die vielen Erweiterungen sind noch mehr Spielinhalte verfügbar. Eines der besten Aufbauspiele für mich!
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