Samstag, 18. November 2017

Book Review: Kurzgeschichten aus Hogwarts

Weiter geht es mit den E-Books im Harry Potter Universum, genau genommen mit den beiden Kurzgeschichtenbänden "Kurzgeschichten aus Hogwarts - Heldentum, Härtefälle und Hanebüchene Hobbys" und "Kurzgeschichten aus Hogwarts - Macht, Politik und nervtötenden Poltergeistern". Im ersten Buch können wir die Biografie von Minerva McGonagall, Remus Lupin, Sybill Trelawney und Silvanus Kesselbrand lesen - nicht nur das, weitere Informationen werden zu Animagi und Werwölfen gegeben. Die Geschichten der einzelnen Charaktere sind nicht nur vielschichtig, sondern auch furchtbar traurig. Es gibt dem Leser einen ungeahnte Einblick und lässt verstehen, warum Figuren so sind, wie sie halt sind. Im zweiten Buch geht es, wie der Titel schon sagt, um Macht und Politik -  da wundert es mich nicht, dass die sympathischste Person in dieser Kurzgeschichtensammlung der Poltergeist Peeves ist. Dolores Umbridge oder der Zaubereiminister sind keine Charmebolzen - Professor Slughorn und Professor Quirrell wirken harmlos und das obwohl einer dieser Zauberer seinen Kopf mit Voldemort geteilt hat. Spannend war dann aber doch die Geschichte rund um Askaban. Alles interessante Informationen, die die Welt von Harry Potter noch facettenreicher machen.

Freitag, 17. November 2017

Book Review: Hogwarts - Ein (un)vollständiger und (un)zuverlässiger Leitfaden

Nachdem ich nun jedes offizielle Buch, welches man auch in der Hand halten kann von Harry Potter rezensiert habe, fehlen natürlich noch die E-Books, die offiziell von Pottermore herausgegeben wurden. Wer nicht nur im Alter von elf Jahren, sondern auch noch heute auf seinen Brief aus Hogwarts wartet, kann sich die Zeit mit dem Buch "Hogwarts - Ein (un)vollständiger und (un)zuverlässiger Leitfaden" versüßen. Sechs Kapitel führen einen durch das Schulleben, angefangen mit der Reise nach Hogwarts mit dem Hogwarts-Express auf Gleis Neundreiviertel bis zur Zuordnungszeremonie mit dem sprechenden Hut. Endlich erfahren wir, was Hutklemmer sind (zu denen ich laut Test von Pottermore auch gehöre - entweder das oder ich bin innerhalb eines Jahres viel mutiger geworden, sodass ich nun Gryffindor und nicht Ravenclaw als Ergebnis angezeigt bekomme.) Falls ihr nicht solche Probleme habt und eindeutig nach Hufflepuff gehört, dann könnt ihr euch hier endlich schlau lesen, wie es den im Gemeinschaftsraum des Hauses so aussieht. Die Karte des Rumtreibers, der See und von den Schulfächern zu den Zeitumkehrern. Natürlich dürfen die Schlossbewohner nicht fehlen - habt ihr schon die Ballade vom Fast Kopflosen Nick gehört? Im letzen Kapitel werden schließlich die Geheimnisse des Schlosses offenbart - eine Enthüllung von allen Geheimnissen ist natürlich nicht möglich, schließlich hat selbst Dumbledore nicht alles gekannt. Die Idee mit anderen magischen Gleisen in King's Cross fand ich genauso spannend, wie die einhundertzweiundvierzig Treppen im Schloss. Für Zusatzinformationen eine wahre Goldgrube!

Donnerstag, 16. November 2017

Movie Review: Phantastische Tierwesen

Newt Scamander - diesen beeindruckenden Autor kennen wir bereits von seinem Buch "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" - doch wie kam es dazu, dass er dieses Buch geschrieben hat? Die Frage wurde mit dem gleichnamigen Film beantwortet. Newt macht sich auf nach Amerika um angeblich einen Appaloosa Knuddelmuff zu kaufen. Als sein Niffler jedoch aus dem Koffer türmt und in einer Bank Chaos sondergleichen anrichtet, tauscht er aus Versehen den Koffer mit einem Muggel, der einen Kredit für eine Bäckerei haben möchte. Beim Öffnen lässt der Bäcker mehrere Tierwesen frei, die nun die Straßen New Yorks unsicher machen. Das Schlimme daran ist, dass der dunkle Zauberer Grindelwald mit Hochdruck daran arbeitet seine Macht auszubauen und die Zauberergemeinschaft vor den Muggeln auffliegen zu lassen. Die Philanthropische Gesellschaft New Salem schöpft schon Verdacht und lässt von Kindern Flugblätter gegen Hexen verteilen. Da sind frei herumlaufende Tierwesen dem Geheimabkommen vom Zauberministerium nicht gerade zuträglich… Sowohl die einzigartige Darstellung der Tierwesen, als auch die sympathischen Charaktere führen einen sofort wieder in die Harry Potter Welt - die Geschichte ist großartig - die Bilder magisch. Super Film!

Mittwoch, 15. November 2017

Book Review: Phantastische Tierwesen - Das Originaldrehbuch

Als ich Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind - Das Originaldrehbuch geschenkt bekommen habe, war ich mir zugegeben etwas unsicher, was die Form des ganzen Buches betraf. Ich erlag dem Irrglauben, dass die Romanform vielleicht eine bessere gewesen wäre. Nachdem es nun eine Zeit her ist, dass ich den dazugehörigen Film gesehen habe, machte ich mich daran das Buch zu lesen und was soll ich lange drum herum reden - ich war begeistert! Sofort hatte ich die Bilder des Films wieder vor meinem geistigen Auge, während ich die dazugehörigen Regieanweisungen las. Für meine werten Leser, die nicht mit dem Inhalt des Films vertraut sind, hier kurz angerissen: Newt Scamander reist nach Amerika mit seinem magischen Koffer, in dem eine Menge Tierwesen untergebracht sind. Es kommt wie es kommen muss, die Koffer werden verwechselt und ein Muggel (hier No-Maj genannt) haut mit dem Koffer ab. Unbeaufsichtigte Tierwesen in einer Zeit, in der Grindelwald sowieso alles dafür tut, dass die Zauberergemeinschaft trotz dem Geheimhaltungsabkommens enttarnt wird, sind keine allzu gute Idee… Für meinen Geschmack hätte nicht ganz so viel Platz zwischen den Zeilen gelassen werden müssen, aber so lässt sich das Buch schnell weglesen. Die wenigen Fachbegriffe sind hinten erläutert, wie z.B. Voice-Over oder bestimmte Schnitte. Besonders gefallen hat mir die Gestaltung des Buches - wenn man den Schutzumschlag entfernt, prangt ein goldener Niffler vorne auf dem Buch. Die Innengestaltung ist ebenfalls fabelhaft umgesetzt - wie aus einfachen Strichen Tierwesen entstehen, ist einfach wunderschön. Wieso erscheinen nicht zu allen Filmen Drehbücher in solch toller Aufmachung?

Dienstag, 14. November 2017

Book Review: Harry Potter und das verwunschene Kind

Mhm… also eigentlich, bin ich mir gar nicht so sicher, wie ich es schreiben soll. Natürlich freut man sich, wenn eine neue Geschichte aus einem Lieblingsuniversum veröffentlicht wird. Aber wenn man am Ende total enttäuscht das Buch zur Seite legt, ist das kein gutes Zeichen. Bei Harry Potter und das verwunschene Kind handelt es sich um ein Theaterstück nach einer Geschichte von J.K. Rowling umgesetzt von Jack Thorne. Die Handlung setzt genau am letzten Kapitel von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes an, sprich neunzehn Jahre später. Harry, Ginny, Ron und Hermine begleiten ihre Kinder zum Gleis 9 3/4 und der kleine Albus hat Angst, dass er nach Slytherin vom sprechenden Hut gesteckt wird. Der Anfang ist also eins zu eins aus dem letzen Kapitel des Buches übernommen. Albus findet im Zug sofort einen Freund - Scorpius Malfoy. Da die beiden mit Vorurteilen zu kämpfen haben, wollen sie unbedingt eine Heldentat vollbringen und setzen sich in den Kopf Cedric Diggory beim Trimagischen Tunier zu retten. Mit ihrer Reise durch die Zeit setzen sie Dinge in Gang, die sie niemals gewollt haben… Wie es bei einem Theaterstück nun einmal so ist, gibt es Regieanweisungen und Text - meiner Meinung nach stört dies nicht den Lesefluss, obwohl das ungeübte Auge vielleicht erst eine Zeit braucht um sich an die Textform zu gewöhnen. Was mich allerdings sehr stört, ist die Geschichte an sich. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl eine schlechte Fanfiction zu lesen. So viel Fanservice, der emotionalen Tiefgang erzeugen möchte, aber schlussendlich nur unglaubwürdig und lächerlich rüberkommt. Logikfehler und Handlungsweisen, die an den Harren herbeigezogen zu sein scheinen. Klar, muss ein Theaterstück nicht allzu lang sein, aber diese abgehackten Szenen tragen nicht positiv zur Geschichte bei. Schade, ich hatte mehr erwartet. Vielleicht bin ich auch nur angepieselt, weil Diggory gerettet werden soll und nicht Sirius Black…

Montag, 13. November 2017

Book Review: Die Märchen von Beedle dem Barden

Die Heiligtümer des Todes hängen nicht nur um den Hals von vielen Fans, sie sind extrem wichtig im Harry Potter Franchise. Die Geschichte von den drei Brüdern wurde bereits im Film Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Part 1 sehr kunstvoll dargestellt. Aber wie Ron schon fragt: Wie ihr kennt nicht Babbitty Rabbitty und der gackernde Baumstumpf? Das Buch "Die Märchen von Beedle dem Barden enthält nämlich fünf mal mehr mal weniger wunderschöne Geschichten. Während sich in der ersten Geschichte ein Zauberer mit seinem geerbten Kessel herumschlägt, erzählt das zweite Märchen eine wundervolle Geschichte mit einem Schluss, den ich so herzallerliebst fand - Der Brunnen des wahren Glücks ist folglich meine Lieblingsgeschichte. Aber auch des Hexers haariges Herz und die Geschichte von der Waschfrau Babbitty Rabbitty ist nicht zu verachten. Zum Schluss steht das Märchen von den drei Brüdern, welches natürlich nicht fehlen darf und von dem wir wissen, dass es einen wahren Ursprung hat. Alle Märchen sind nicht zu lang und sind hübsch geschrieben - Gute-Nacht-Geschichten! Zudem hat zu jedem Märchen Albus Dumbledore höchstselbst ein Kommentar verfasst. Kleine, magische Geschichten, die nicht nur Harry Potter Fans begeistert können!

Sonntag, 12. November 2017

Book Review: Phantastische Tierwesen

Und wieder ein Schulbuch aus Hogwarts - Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind geschrieben von Newt Scamander ist Pflichtlektüre, also wollen auch wir uns diesen Buch mal näher anschauen. Wie gut, dass Harry persönlich uns sein Buch zur Verfügung stellt - zuzüglich der Kommentare, die er, Ron und Hermine in das Buch geschrieben haben. So erfahren wir nicht nur etwas über Augurey's und ihre Schreie oder Knuddelmuffs, die aus dem Klo trinken im Vorwort von Albus Dumbledore, sondern können noch unterhaltsame, kurze Auseinandersetzungen von den drei Freunden lesen. Wie nehmen Muggel Tierwesen wahr? und die Klassifizierung, wie gefährlich das Tierwesen ist - alles nimmt ungefähr die Hälfte des Buches ein, bis es dann endlich zu den Tierwesen kommt. Acromantula, Aschwinderin, die ja bekanntlich bei dem ersten und einzigen Theaterstück in Hogwarts zum Einsatz kam, Basilisk, bekannt aus dem zweiten Harry Potter Buch, Billywig, Bowtuckle, Chimära, Demiguise, Doxy, Erumpent, Flubberwurm, Ghul und Gnome, Graphorn, Hippogreif, Grindeloh, Niffler, Phönix und nicht zu vergessen die wunderschönen Occamys! Alles Tierwesen, die man im Harry Potter Universum kennt, aber auch unbekannte Wesen werden besprochen. Besonders gefallen, hat mir die Beschreibung der unterschiedlichen Drachen oder der japanische Kappa. Beim Kelpie konnte man glatt meine, man wäre im Witcher-Universum. Alles schön und unterhaltsam beschrieben. Wirklich ein interessantes Buch, welches eine gute Begleitung im Harry Potter Franchise darstellt.

Samstag, 11. November 2017

Book Review: Quidditch im Wandel der Zeit

Quidditch - das Spiel der Zauberer. Spannende Matches um den Hauspokal oder sogar die Weltmeisterschaft in Harry Potter und der Feuerkelch - Quidditch ist aus der Welt von Harry Potter nicht mehr wegzudenken. Da ist es doch eine einzigartige Chance in eines der Schulbücher von Hogwarts mit dem Titel "Quidditch im Wandel der Zeit" einen Blick hineinzuwerfen. Nicht umsonst ist es eines der begehrtesten Bücher in der Bibliothek von Hogwarts. Allein die Zitate am Anfang des Buches bringen einem schon zum Schmunzeln. Von mittelalterlichen Besenspiele bis hin zur Einführung des goldenen Schatzes, der seinen Ursprung bei einem Vogel hat, ist alles leicht beschrieben. Die Entstehung von Quidditch, die Regeln, die Spieler, die Bälle und nicht zu vergessen die Manöver und verschiedenen Fouls. Natürlich wird auch die Ausbreitung und die Beliebtheit in den unterschiedlichen Ländern besprochen. Um nicht aufzufallen werden Anti-Muggel-Tipps gegeben. Wer sich für die Quidditch-Teams Britanniens interessiert, wird nicht enttäuscht werden. Für alle die sich mehr über Quidditch informieren möchten, ist es ein gelungenes Buch, welches allerdings nicht nötig ist, um die Hauptreihe zu genießen. Vieles ist bekannt, einige neue Details werden genannt. Kann man machen.