Montag, 16. Dezember 2019

Game Review: For the King

Genre: Roguelike-RPG-Strategy
Gespielte Plattform: Switch
Publisher: Curve Digital
Developer: IronOak Games
USK: Freigeben ab 12 Jahren
Release: 23. Mai 2019
Spielzeit: 12 Stunden

Im Königreich Fahrul ist etwas Schreckliches passiert - jemand hat den König ermordet! Verzweifelt ruft die Königin die Bevölkerung auf das Chaos aufzuhalten und den Untergang des Königreichs abzuwenden. Entweder im CoOp mit Freunden oder allein mit KI-Kumpels zieht der Spieler in einer Gruppe los um die Aufträge der Königin zu erfüllen. For the King bezeichnet sich selbst als Roguelike-Tabletop-Adventure und dem stimme ich zum größten Teil zu. Wir bewegen uns rundenbasiert auf Hexagon-Feldern Zug um Zug durch das Areal. Wenn wir ein Monster angreifen, dass entscheidet der Zufall, wie effektiv ein Angriff ist, ob wir uns anschleichen können oder ob wir einer Attacke ausweichen. Ist eine Figur verletzt, kann sie die Pfeife rausholen und gegebenenfalls ein paar Kräuter rauchen um sich zu heilen oder einfach in die nächste Stadt und gegen paare Münze einen Heiler aufsuchen. Bei For the King fühlte ich mich wirklich, als wenn ich mit Freunden zusammen bei einem Tabletopspiel sitzen würde und wir ein Abenteuer zusammen durchleben. Dabei hat das Spiel auch RPG-Elemente, wie die rundenbasierten Kämpfe oder die Klassen und Ausrüstungen, die gekauft werden können. Leider kommt dann der Roguelike-Aspekt zum Vorschein, von dem ich kein Freund bin. Wir starten immer wieder neu und müssen uns erst einmal aufleveln - entspanntes Erkunden ist dabei nicht möglich, weil wir nur eine bestimmte Anzahl von Zügen zur Verfügung haben und das Spiel uns mit allen Mitteln zur Eile drängt. Ich mag die Atmosphäre des Spiels, aber es nerven mich zu viele Sachen, aber das ist mein persönlicher Geschmack. Wenn ihr euch nicht daran stört, dass ihr immer wieder von Vorne anfangen müsst und Brettspiele mögt, dann ist dies vielleicht genau euer Spiel, denn Spaß macht es definitiv.