Montag, 10. Juli 2017

Game Review: Animal Crossing

Genre: Simulation
Publisher: Nintendo
Developer: Nintendo
USK: Freigegeben ab 0 Jahren
Release: 24. September 2004
Spielzeit: 10 - 100 Stunden

Animal Crossing - ein Name, der zur heutigen Zeit zu den größten Franchise gehört, die Nintendo zu bieten hat und bereits Millionen Spieler in seinen Bann gezogen hat, obwohl es ein sehr einfaches Spielprinzip verfolgt - man lebt in einer Stadt und hilft diese aufzubauen und zu verschönern. Nicht mehr und nicht weniger. Trotzdem sollte man sich auch die Anfänge mal anschauen und so landen wir bei Animal Crossing für den Gamecube, welches im Jahre 2004 erschien.

Begrüßt werden wir schon einmal nicht von einem Bürgermeister, der keinen Bock auf seinen Job hat und den an uns abtreten will, sondern von K.K. Slider, der hier aber eher einem Straßenmusiker gleicht und noch nicht der gefeierte DJ und Songwriter ist. Und dann landen wir doch mit Olli im Zug, der uns nach unserem Namen und unserem Geschlecht fragt. Wie unsere Stadt heißt müssen wir natürlich ebenso bestimmen. Anhand der anschließend gestellten Fragen wird das Äußere des Spielers generiert und Olli fällt ein, dass er uns beim Umzug in unsere Stadt helfen möchte und ruft einen Freund an, der uns eine Bleibe besorgen kann. Wie nett.

Schon jetzt werden wir nach Geld gefragt und man kann sich denken, dass es sich beim Bekannten um keinen Geringeren, als Tom Nook handeln muss, der uns den letzten Sternie aus der Tasche ziehen möchte. Gespeichert wird am hauseigenen Gyroiden, der gleich mit einer kleinen Hütte mitgeliefert wird. Verursacht keine Mehrkosten, denn das kleine Haus kostet uns auch schon genug, welches wir aber freundlicherweise mit kleinen Hilfstätigkeiten bei ihm im Laden abstottern können.

Bürgermeister Törtel steht am Wunschbrunnen und begrüßt uns in der Stadt. Ansonsten gibt es viel zu tun - Blumen pflanzen - Früchte ernten - Ball spielen - Klamotten und Möbel kaufen und selbstverständlich mit den Bewohnern interagieren. Alles, was man halt so macht in Animal Crossing. Entspannt das Leben genießen und sich seine Welt so einrichten, wie man sie gerne hätte.

Angeltuniere und Feiertage dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Besondere Besucher, wie die modebewusste Grazia, die hier als Falschparkerin verschrien ist oder Siegrid, die jeden Sonntag ihre Rüben verkauft, kommen euch in der Stadt besuchen. Einen Leuchtturm, NES-Spiele und das Sportfest haben es leider nicht mehr in die nächsten Teile geschafft.

Auffällig ist, dass die Gebiete im Gamecube Ableger etwas anders dargestellt werden - erreicht man den Rand eines Gebiets wird man sozusagen in das Gebiet geschoben und hat nicht das ständige Scrollen der Umgebung, wie es in den neuerenTeilen der Fall ist. Grafisch wirkt es auch noch etwas unsauber, aber man erkennt schon hier den typischen Animal Crossing-Stil. Für die Ohren des Spielers ist mit einem sehr eingehenden Theme-Song gesorgt worden.

Zu erwähnen ist außerdem, dass bereits in diesem Spiel eine Art Multiplayer Modus bzw. Besuchsmodus vorhanden ist, der ermöglicht die Stadt eines Freundes zu besuchen, in dem man die Memorycard einfach umsteckt. Leider ist eine zeitgleiche Nutzung so nicht möglich. Wie es bei einigen Spielen für den Gamecube der Fall ist, so kann man auf der Insel seinen Gameboy Advance verbinden.

Fazit

Es ist schön einmal die Anfänge eines der besten Spiele der Welt zu sehen, welches eine gute Entwicklung im Laufe der Jahre durchgemacht hat, aber ohne die Grundzüge des ersten Teils zu verlieren. 

Kommentare:

  1. Schön! Für mich bis heute immer noch das beste Animal Crossing – wegen den NES-Spielen (die mich viel Geld für die Virtual Console einsparen ließen) und dem speziellen Multiplayermodus (damit meine ich allerdings nicht das Besuchen anderer Städte, sondern dass vier Leute in der selben Stadt je ein Haus haben können. Die Online-Modi der späteren Serienteile hab ich eh nie genutzt.
    Ich hab damals extra die australische Version importiert, da nicht abzusehen war, dass das Spiel doch noch irgendwann in Deutschland rauskommen würde. Die deutsche Übersetzung ist aber auch sehr gelungen. Damals ein unheimlich innovatives Spiel.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank für deinen Kommentar! Sogar die australische Version importiert - das nenn ich Fanliebe! :)

      Löschen

Teilt mir gerne eure Gedanken, Meinungen und Eindrücke mit! Ich freue mich darüber!