Mittwoch, 31. Januar 2018

Anime Review: Yo-Kai Watch

Ich weiß nicht, ob es euch schon aufgefallen ist, aber ich mag Yo-Kai Watch ganz gerne. Also blieb mir gar keine andere Wahl, als mir den Anime mal anzuschauen. Die erste Staffel hat 26 Folgen, die je ca. 25 Minuten lang sind. Dabei ist der Stil sehr an die Spiele angelehnt und wir erleben die Geschichte von Nathan, der seine Yo-Kai Watch genauso findet, wie es in den Games der Fall ist. Da hören die Gemeinsamkeiten aber auch auf, denn der Anime beschäftigt sich viel mehr mit den einzelnen Yo-Kai. Sobald etwas in der Schule oder bei Nathan’s Freunden komisch ist, ist ein Yo-Kai daran Schuld, egal ob es um fragwürdige Peinlichkeiten oder um gefährliche Verhaltensweisen geht. Nicht nur, dass der Anime vor Witz und Humor nur so strotzt, er geht auch viel weiter ins Detail. Neben einer Hauptstory in einer Folge, laufen Kurzgeschichten, die immer weitergeführt werden. Dies geht von komischen Jobwünschen des Yo-Kai Möter bis hin zu den grandiosen Reisetipps von Koma-san. Das Opening ist übrigens ein echter Ohrwurm. Dennoch möchte ich dazu raten, erst die beiden Spiele zu beenden, ansonsten könnten die Handlung der Games gespoilert werden. Zusammenfassend ein Anime, der die Welt der Spiele mit viel Witz und liebevollen Details erweitert. Für Fans der Spiele bestimmt einen Blick wert.

Montag, 29. Januar 2018

Book Review: Yo-Kai Attack!

YoKai - japanische Geister, die wir unter anderem schon aus dem Spiel YoKai Watch oder einigen Manga kennen. Aber wie nahmen die Geistergeschichten und Mythen ihren Anfang? Ähnlich wie ein Pokedex erklärt das Buch "Yokai Attack! The Japanese Monster Survival Guide" die Eigenheiten, Ursprungsort und defensive Strategien der Monster. Von Katzen-Yokai über die bereits populären Kappas bis hin zu Tengus - alles ist vertreten und mit alten Zeichnungen, Fotos und Landkarten gespickt. Schön ist dabei nicht nur die klare Unterteilung in Kapitel, die besagen, ob es sich um süße, freundliche Monster handelt oder man lieber die Beine in die Hand nehmen sollte, sondern auch die immer wiederkehrende Struktur der Einträge - Wie erkennt man einen Angriff und anschließend Wie überlebt man diesen Angriff?. Wunderschöne Farbbilder runden die Sache gekonnt ab. Leider ist das Buch nur in englischer Sprache verfügbar und enthält viele japanische Wörter, die aber immer erklärt werden - dennoch könnten einige Leser davon abgeschreckt werden. Es lohnt sich jedoch dieses Buch in die Hand zu nehmen.

Samstag, 27. Januar 2018

Book Review: Katzen in Japan

Schon seit Jahren bin ich scharf auf das Buch "Katzen in Japan". Leider war es immer so teuer, dass ich mich nicht traute es zu bestellen. Nun war es jedoch runtergesetzt und ich ergriff die Chance. In dem Bildband geht es, wie der Name schon sagt, um Katzen im wunderschönen Land Japan. In mehrere Kapitel unterteilen sich die aussagekräftigen Fotos. Von Streunern bis in die Nacht über Katzen auf dem Land, Maneki-Neko, Katzen-Cafe's und schließlich über die Insel der Katzen. Dabei werden viele Facetten von den Stubentigern gezeigt. In unterschiedlichen Nischen von kleinen Zoogeschäften, verlassenen Parks und Spielplätzen finden die possierlichen Tierchen ein Zuhause. Selbst bei den Obdachlosen in den blauen Zelten an der Yamanote-Linie wohnen Katzen. Einige Japaner stellen gefüllte Wasserflaschen auf um Katzen fernzuhalten, aber die meisten ignorieren die Schilder und füttern die Vierbeiner. Natürlich ist das Leben nicht immer rosig und so gestaltet sich die Welt der Fellknäule manchmal etwas schwierig. Straßenkatzen vermehren sich ungehindert, weil sie nicht sterilisiert werden und keiner kümmert sich um die Katzen, wenn sie krank werden. Durch einen Kampf ein Ohr verloren oder auf einem Auge blind meistern diese Katzen ihr Leben. Zwar blutet einem Katzenfreund bei so manchem Foto das Herz, aber dies zu verschweigen wäre definitiv der falsche Weg. Liebevolle Zeichnungen und detailreiche Ortsbeschreibungen runden die Fotografien ab. Ein interessanter und kunstvoller Bildband.

Freitag, 26. Januar 2018

Zwischenbericht Nr. 30

Wie bereits die meisten auf Twitter gelesen haben, hat sich die Nachricht am Montag als nicht sehr schön herausgestellt. Der Krebs ist zurück und ich muss mich ihm ein weiteres Mal entgegenstellen. Wenn ihr das hier lest, kann es sein, dass ich gerade auf dem OP-Tisch liege oder vielleicht sogar schon durch bin, was ich sehr begrüßen würde. Eigentlich wollte ich mich nur bei allen für die vielen lieben Worte bedanken. Das hört sich immer so doof an, aber ich meine es auch so, denn so ein paar kleine Worte können einen wirklich den Tag retten. Was ich ebenfalls noch sagen möchte, macht euch keine Sorgen, die Artikel sind vordatiert bis Anfang Februar und bis dahin bin ich wohl wieder am Start. Eventuell schlage ich ja meinen eigenen Rekord und bleibe keine 24 Stunden im Krankenhaus - das wäre doch echt knorke. An dem Icon für diese Info könnt ihr übrigens sehen, was passiert, wenn man sagt, dass man gar kein Buch fürs Krankenhaus hat. Vielen Dank an dieser Stelle an Marius, der mir die beiden grünen Bücher geliehen hat. Ich denke, genau die beiden werde ich mit ins Krankenhaus schmuggeln. Also bis die Tage hier auf dem Blog oder auf Instagram, wenn ich das Krankenhaus-Essen festhalte oder mich auf Twitter über selbiges beschwere. Diesmal ist es eine ganz neue Klinik und ich bin dezent aufgeregt. Bis dahin gehabt euch wohl! Euer Drachenblut Gwyn ♥

Donnerstag, 25. Januar 2018

Book Review: Ready Player One

Wisst ihr, man sollte sich von Leuten nichts sagen verbieten bzw. sagen lassen. Dann kann man Dinge verpassen, die einem den Horizont erweitern. So erging es mir mit den Buch Ready Player One. So viele Leute sagten mir, ich solle es nicht lesen, denn ich würde kaum ein Wort verstehen, weil ich noch zu jung bin. Gut, ich bin nicht in den 80igern geboren, aber die letzen Jahre habe ich nicht hinter einer Hecke gepennt. Als Tipp - die wenigen Anspielungen, die man nicht versteht, kann man googeln. Also lasst euch nichts sagen, genauso wie Wade Watts. Er ist ein korpulenter, pickeliger, nerdiger Teenager, der in einem Slum lebt und dessen einziger Lebensinhalt das Lösen eines virtuellen Rätseln ist. In der virtuellen Realität OASIS fühlt er sich zu Hause und der verstorbene Gründer James Halliday, ein Nerd sondergleichen, hat der Welt sein Testament hinterlassen, in dem er zur Suche nach seinem ultimativen Easter Egg auffordert. Sollte jemand alle drei Schlüssel finden, die Prüfungen bestehen und schließlich das Ei finden, soll dieser Spieler sein Erbe sein. Seit Jahren versucht Wade unter dem Namen Percival den Eingang zum ersten Tor zu finden, als er dieses dann durchschreitet ist nicht nur die nette Art3mis hinter ihm her, sondern auch der fiese IOI-Konzern… Ich liebe die großartige Geschichte, die zwar vor Stereotypen manchmal nur so strotz, dann diese aber wieder aufhebt und ich liebe die vielen Anspielungen. In solch ein Abenteuer taucht man doch gerne als Gamer ab! Großartig!

Dienstag, 23. Januar 2018

Podcast #1 - Jahresrückblick

Bereits vor ein paar Tagen habe ich auf Twitter geschrieben, dass ein neues Projekt in den Startlöchern steht und nun ist es auch endlich soweit. Nie hätte ich gedacht, dass ich mich auch bald zu den Personen zählen würde, die ihre Stimme in die Weiten des Internets schallen lassen. Ihr wisst ja, ich bin schüchtern. Trotzdem wollte ich mal etwas Neues probieren - also präsentiere ich euch hier nun meinen ersten Podcast. Damit der liebe Phin von Phinphins.de keine Krise bekommt, weil er noch einen Blogger an die Podcasts verloren hat, möchte ich noch einmal betonen, dass dieser kleine Podcast niemals den Blog an sich ersetzen wird. Das Schreiben liegt mir immer noch näher, als das Sprechen. Vielleicht mache ich jeden Monat einen Podcast, in dem ich so bespreche, was mich den Monat so bewegt hat, was ich gespielt, geschaut und gelesen habe. So viel zur Grundidee. Diesmal gibt es allerdings meinen Jahresrückblick in vertonter Fassung. Nun aber viel Spaß beim Podcast, in dem ich viel zu schnell spreche, viel zu laut atme und viel zu oft "sehr", "cool" und "war nicht meins" sage.

Sonntag, 21. Januar 2018

Meine 5 Lieblinge auf der Switch

Vor fast einem Monat ist eine hübsche, neue Konsole bei mir eingezogen und ich habe anfangs gar nicht gedacht, wie sehr sie mir ans Herz wachsen wird. Über 10 Millionen Exemplare haben sich mittlerweile weltweit von der Switch verkauft und sie hat ihren Vorgänger die WiiU schon fast eingeholt mit dieser Zahl. Normalerweise zähle ich mir zur Fraktion, die glaubt, dass der 3DS der einzig wahre Handheld ist, aber die Mobilität der Switch hat mich wirklich überzeugt. Nicht, dass ich meine beiden 3DSs nicht mehr benutzen würde, aber die Switch ist mindestens gleich auf! Aufgrund des höheren Preises zögere ich ab und zu und greife dann doch lieber zum 3DS, wenn ich unterwegs bin. Aber zuhause im Bett oder auch auf dem großen Bildschirm - einfach genial. Aufgrund dieser Flexibilität habe ich mir Spiele extra für die Switch geholt. Deswegen wollte ich euch meine liebsten 5 Spiele vorstellen, die ich auf meiner Switch habe. Lustigerweise befinden sich ganze vier Titel darunter, die ich hier auf diesem Blog schon rezensiert habe - also kann ich wieder schön verlinken um noch Klicks auf alte Rezensionen zu generieren - was bin ich nicht schlau!

Freitag, 19. Januar 2018

Zwischenbericht Nr. 29

Es besteht die Möglichkeit, dass ich bis zum nächsten Montag verrückt werde, also noch bekloppter, als mein von PTBS und Depressionen gebeuteltes Hirn sowieso schon ist. Am Dienstag hatte ich mein erstes Gespräch für die Bestrahlungstherapie und es lief ganz gut. Habe mich dumm und dämlich gefragt, bis alle meine Sorgen ausgeräumt waren. Eine Nebenwirkung von der Bestrahlung ist Müdigkeit und Lustlosigkeit, welche Depressionen auslösen können. Na, Glückwunsch. Ich sehe mich schon dahin vegetieren, obwohl ich fünf Tage die Woche mich zur Bestrahlung schleppen muss. Aber das ist gar nicht die Botschaft, die mich bis Montag schlaflos machen wird. Am Mittwoch hatte ich einen Termin zur Kontrolle, da ich in der Nähe der OP-Narbe etwas Hartes getastet habe. Normalerweise ist sowas Narbengewebe und bildet sich zurück. Bei mir ist es allerdings nur bedingt kleiner geworden und so besteht der Verdacht, dass der Krebs wieder zurück gekommen ist. Es wurde eine Biopsie gemacht. Leider liegen die Ergebnisse erst Montag vor. Montag habe ich auch einen CT-Termin, der nicht mehr stattfindet bzw. verschoben wird, sollte das Ergebnis schlimm ausfallen. Sollte es ein Karzinom sein, so fällt die Bestrahlung erst einmal aus. Jeder Schmerz, der aus der Narbengegend kommt, wird paranoid von mir wahrgenommen - ist ja auch kein Wunder, schließlich wurde dort reingestochen. Ich mache mir solche Sorgen, dass ich gar nicht weiß, wo mir der Kopf steht. Kaum Schlaf, aber wenigstens können mich Bücher und Videospiele etwas ablenken. Wo wir gerade dabei sind - im Jahresrückblick 2017 sind nun alle Spiele-Reviews verlinkt. Ich halte euch auf den Laufenden - bis dahin gehabt euch wohl!