Freitag, 8. September 2017
Movie Review: Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Vollkommen in seinen Bann zog mich ein Film, welcher mein Papa im Jahre 2003 mit nach Hause brachte. Ich spreche von Der Herr der Ringe - Die Gefährten und somit dem ersten Teil der Trilogie verfilmt von Peter Jackson. Es ist Bilbos 111. Geburtstag und das soll mit einer großen Party ordentlich gefeiert werden. Man munkelt sogar das Gandalf etwas von seinem fulminanten Feuerwerk mitbringt. Zum Erstauen der Gäste verschwindet der Gastgeber nach einer bemerkenswerten Rede plötzlich spurlos und hinterlässt seinem Neffen Frodo seinen alten Zauberring. Der Zauberer Gandalf ist sich sicher, dass es sich bei dem Ring um den Einen Ring handelt, der dem dunklen Herrscher Sauron gehört. Frodo erhält nun die Aufgabe den Ring nach Bruchtal zu den Elben zu bringen… Visuell gibt es an dem Film nichts zu meckern - besonders die Darstellung von Bruchtal und Lothlórien ist beeindruckend. Allerdings habe ich schon in den Buchrezensionen bemerkt, dass ich es schade finde, dass Tom Bombadil es nicht in den Film geschafft hat. Das hätte ich spannend gefunden. Einiges ist zwar nicht wie im Buch, trotzdem ist der Film wunderbar inszeniert und legt ein gewisses Tempo an den Tag, welches im Gegensatz zu dem ruhigen Tempo des Buches steht, für einen Film aber angemessener ist. Ein guter Anfang!
Donnerstag, 7. September 2017
Movie Review: Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere
Alle guten Dinge sind drei und so wenden wir uns dem letzten Teil der Hobbit Filme zu, der mit dem Titel "Die Schlacht der fünf Heere" ein famoses Spektakel verspricht. Endlich am einsamen Berg angekommen, hatte die Gemeinschaft rund um Thorin Eichenschild erst einige Probleme, die geheime Zwergentür zu finden. Aber nachdem der Pfad in den Berg frei ist, stellt sich ein weiteres Problem den Zwergen in den Weg, denn schließlich erwartet die Zwerge ein goldbesessener Drache, der nicht nur eine Gefahr für unsere Helden ist, sondern auch für die Seestadt… Da wäre noch die Liebesgeschichte zwischen einem Zwerg und einer Elbin - ist zwar nicht ansatzweise im Buch, aber ist gut inszeniert, deswegen stört es mich nur geringfügig… außerdem erwartet uns ja auch noch die epische Schlacht der fünf Heere, in der sich beeindruckend Zwerge, Menschen, Elben, Orks und Warge bekämpfen. Alles gipfelt in einem emotionalem Ende, welches dann schließlich mit einem berührenden Lied und Abspann den Zuschauer, in dem Fall mich, mit Tränchen in den Augen zurücklässt... Episch!
Mittwoch, 6. September 2017
Movie Review: Der Hobbit - Smaugs Einöde
Heutzutage ist es ja schick, Filme in mehrere Teile zu teilen, obwohl das Buch nicht nur kurz, sondern auch in einem abgehandelt wurde. Widmen wir uns dem zweiten Teil der Hobbit-Trilogie mit dem namenhaften Titel Smaugs Einöde. Die dreizehn Zwerge und unser lieber Hobbit Bilbo Beutlin stehen zusammen mit Gandalf auf dem riesigen Felsen Carrock und werden immer noch verfolgt von Orks. Nun gilt es schnell einen Unterschlupf zu suchen, denn auch ein Hautwechsler soll in der Gegend sein Unwesen treiben… Qualitativ steht der zweiten Teil seinem Vorgänger in nichts nach. Dies kann man besonders gut in der Szene erkennen, als die Zwerge zusammen mit Bilbo zu Fassreitern werden - hat mir Spaß gemacht dies in 3D zu sehen! Besonders böse ist der Cliffhanger am Schluss, also immer schön den letzten Teil in der Hinterhand haben. I see fire von Ed Sheeran erklingt im Abspann und ich muss für mich persönlich sprechen, dass ich vollkommen von diesem Lied gefangen genommen wurde. So wunderschön ergänzt es den übrigen Soundtrack, dass ich mich vor Begeisterung gar nicht mehr einkriege.
Dienstag, 5. September 2017
Movie Review: Der Hobbit - Eine unerwartete Reise
Ein Kinderbuch auf drei Filme zu strecken, mag vielleicht etwas größenwahnsinnig klingen, aber wenn man bedenkt, dass der Hobbit geschrieben von J.R.R. Tolkien die Vorlage liefert, dann klingt das Ganze doch schon nach einem Plan. Ein bombastisches Feuerwerk der Bildgewalt, vor allem auch bei Landschaften - wirklich eine Bildkulisse, die einfach nur ein Augenschmaus ist. Wir begleiten unseren Lieblingshobbit Bilbo Beutlin, der sechszig Jahre vor der Handlung des Ringkrieges sich der Gemeinschaft von Thorin Eichenschild anschließt um die Heimat der Zwerge, den einsamen Berg Erebor von dem Drachen Smaug zurück zu erobern. Im ersten Film "Eine unerwartete Reise" starten wir nicht nur die titelgebende Reise und lernen die dreizehn Zwerge kennen, sondern kämpfen gegen Trolle und Orks, sehen Bruchtal und lösen Rätsel im Dunkeln. Wenn gesungen wird geht mir persönlich ja das Herz auf, bei den wunderschönen Liedern, die mir im Buch schon gefallen haben - aus diesen Grund möchte ich auch die über dreistündige Extended-Version des Films empfehlen, denn jede Szene ist mit so viel Liebe gemacht, dass es sich lohnt diese zu sehen. Natürlich gibt es Gegebenheiten, die im Buch nicht vorkommen, aber diese sind trotzdem passend in Szene gesetzt und tragen zur Atmosphäre des Films positiv bei. Ein gelungener Auftakt!
Montag, 4. September 2017
Game Review: Mittelerde - Mordors Schatten
Genre: Action-Adventure
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: Warner Bros.
Developer: Monolith Productions
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Release: 02. Oktober 2014
Spielzeit: 15 - 50 Stunden
Wenn man die Bücher des Mittelerde-Universums liest, kann ich jedenfalls nicht umhin, mir Mittelerde: Mordors Schatten mal wieder zu Gemüte zu führen. Zeittechnisch spielt es zwischen den Ereignissen von der Hobbit und der Herr der Ringe und erzählt die Geschichte des Grabwandlers Talion, den der Tod verschmäht hat und einen elbischen Geist zur Seite gestellt hat, der nicht mehr weiß wer er ist…
Gespielte Plattform: Playstation 4
Publisher: Warner Bros.
Developer: Monolith Productions
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Release: 02. Oktober 2014
Spielzeit: 15 - 50 Stunden
Wenn man die Bücher des Mittelerde-Universums liest, kann ich jedenfalls nicht umhin, mir Mittelerde: Mordors Schatten mal wieder zu Gemüte zu führen. Zeittechnisch spielt es zwischen den Ereignissen von der Hobbit und der Herr der Ringe und erzählt die Geschichte des Grabwandlers Talion, den der Tod verschmäht hat und einen elbischen Geist zur Seite gestellt hat, der nicht mehr weiß wer er ist…
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Sonntag, 3. September 2017
Book Review: König Arthurs Untergang
Die Artus-Saga ist eine Sache, die unseren lieben Tolkien fast genauso beschäftigt hat, wie die nordischen Sagen - vielleicht ist deswegen die Aufmachung von König Arthurs Untergang die gleiche, wie bei der Legende von Sigurd und Gudrun. Leider habe ich auch diesmal wieder die selben Kritikpunkte. Wie ich bereits in der genannten Rezension schrieb, ist der Stabreim wunderschön und ich habe sie gerne gelesen, die Anmerkungen wiederum haben einen anderen Charakter - für Leser, die die Geschichte kennen ist es zu viel Info und für Unwissende ist es zu wenig. Vielleicht würde es mehr Sinn machen, wenn die Anmerkungen tatsächlich am Text dran stehen würden und man nicht immer blättern müsste - aufgrund des Platzmangels würden die Anmerkungen dann vielleicht auch kürzer und ausgesuchter erscheinen. Aber das ist nur Wunschdenken oder Spekulation. Schön ist auf jeden Fall die Gegebenheit, dass der Text sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch verfügbar ist. Wunderschönes Gedicht mit viel lästigen Kram drumrum...
Samstag, 2. September 2017
Book Review: Die Legende von Sigurd und Gudrún
Nordische Mythologie und dann auch noch aus der Feder des Fantasy-Autoren schlechthin? Tolkien schriebt uns in Strophenform die Legende von Sigurd und Gudrún in seinen eigenen Worten einfach mal so aufs Papier und dies in einem wunderschönen Reimschema, wie es sich für Texte und Ideen aus der Edda so geziemt. Doch so einfach ist es nicht. Zuallererst muss man sich durch das Vorwort seines Sohnes wühlen, welcher dieses Buch postum veröffentlicht hat. Bis auf ein paar interessante Aspekte bezüglich des Schreibstils seines Vaters, versucht Christopher Tolkien sowohl die Edda, als auch das Reimschema zu erläutern - für jeden der sich auskennt zu viel und für jeden Neueinsteiger in den nordischen Mythen zu gefachsimpelt. Sprich der Einstieg wird einem nicht erleichtert, sondern die ganzen Anmerkungen geben dem Werk den Stil einer Facharbeit. Dies ist kein Fantasy-Roman alá Herr der Ringe, sondern wenn man so will zwei ausschweifende Gedichte mit jeder Menge Kommentaren und Anmerkungen. Die Sage nochmal aus Tolkiens Sicht erzählt zu bekommen, habe ich als sehr gelungen empfunden, während die Kommentare für mich störend waren. Die Sprache kann man sich aussuchen, denn sowohl die englische Fassung, als auch die deutsche Übersetzung ist in dem Buch vorhanden, welches einfach fantastisch ist.
Freitag, 1. September 2017
Book Review: Geschichten aus dem gefährlichen Königreich
Geschichten aus dem gefährlichen Königreich ist nicht irgendein Buch mit langweiligen Kurzgeschichten, sondern schlichtweg die Sammlung an Kurzgeschichten, die nicht nur aus der Feder Tolkiens stammen, sondern sich an Liebreiz schlichtweg übertreffen. Im ersten Abschnitt wird die Geschichte des schlauen Bauern Giles erzählt, der es schafft sich nicht nur einen Namen zu machen und dafür das Schwert Schwanzbeißer vom König erhält, sondern auch noch ein gerissenes Spiel mit dem Drachen Chrysophylax treibt, welches ihm vielleicht zum Verhängnis werden kann - von Gier und Mut beschreibt dieses schon an ein Volksmärchen anmuteten Geschichte eine wunderbare Moral. Im zweiten Abschnitt begleiten wir einen kleinen Hund namens Rover, der mit seinem losen Mundwerk es tatsächlich schafft von einem Zauberer in einen Spielzeughund verwandelt zu werden und nun sich auf eine Reise begibt um diesen Umstand wieder loszuwerden. Dabei wird mit einer solchen Bildsprache die Geschichte getragen, dass es für mich die perfekte Gute-Nacht-Geschichte für Kinder darstellt, wenn man bedenkt, dass Tolkien dies schrieb als sein Sohn Michael sein Lieblingsspielzeug verlor. Besonders die Jagden auf dem Mond oder die Unterwasserwelt haben mir ausgesprochen und laden zum Träumen in wohlig weichen Worten ein. Im dritten Abschnitt geht es um die Abenteuer eines ganz warmherzigen Genossens, den ich schmerzlich in den Herr der Ringe Filmen vermisst habe - Tom Bombadil. Von seinen vielen Bekannten bis hin zum Rudern und das der immer positiv eingestellte Tom ständig in brenzlige Situationen gerät, wird in Reimform erzählt. Andere Gedichte sind ebenfalls der Sammlung hinzugefügt von einer gespiegelten Prinzessin bis zum einsamen Troll, selbst das Goldfieber über gutes Bier im Mond - einige Gedichte sind laut Anmerkung von unseren Lieblingshobbits verfasst worden, so munkelt man. Im nächsten Abschnitt erzählt eine Geschichte von einem Elbenstern, der eingebacken in einen großen Kuchen viele Leben verändern kann. Im letzten Abschnitt, wenn man den Kommentar von Alan Lee außer Acht lässt, erwartet den Leser eine symbolgewaltige Geschichte über einen Maler mit dem Namen Tüftler. Alles in allem eine Sammlung von unterschiedlichen Geschichten sowohl in ihrer Thematik, als auch Erscheinungsform, die einfach nur wunderschön sind. Klare Leseempfehlung!
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