Donnerstag, 31. August 2017

Book Review: Nachrichten aus Mittelerde

Gefühlt lese ich zum hundertsten Mal das Vorwort, in dem Christopher Tolkien beschreibt, welche Verantwortung und Probleme es doch birgt, den Nachlass eines Autors zu verwalten. Spätestens als ich die Überschrift des ersten Kapitels lese, die lautet "Tuor und seine Ankunft in Gondolin", schwant mir Übles und ich bereite mich darauf vor wieder die gleichen Geschichten zu lesen. Aber weit gefehlt - vor allem im zweiten Teil erwarteten mich noch unbekannte Geschichten zum Beispiel von Galadriel und Celeborn oder dir Freundschaft zwischen Gondor und Rohan. Selbst zum Herrn der Ringe und dem Hobbit, hier mit der Reise zum Erebor oder die Jagd nach dem Ring betitelt, sind Geschichten vorhanden. Zeitlich kann man das Buch also nicht einordnen, da es sowohl Geschichten aus dem ersten bis hin zum dritten Zeitalter beinhaltet. Erklärungen zu Völkern bzw. Wesen werden auch gegeben. Teilweise bekannte Informationen, teilweise unbekannte Fetzen - wer noch mehr in die Materie eintauchen will, sollte Nachrichten aus Mittelerde lesen. Ein Muss ist es jedoch nicht.

Mittwoch, 30. August 2017

Book Review: Das Buch der verschollenen Geschichten

Das Buch der verschollenen Geschichten in zwei Teilen, die anstrengender nicht sein könnten. Liegt vielleicht auch daran, dass es sich hier um die unbearbeiteten Originaltexte bzw. Manuskripte handelt, die manchmal etwas zusammenhangslos nur mit Kommentaren verbunden, wie im Vorwort bereits angedeutet, publiziert wurden. Tolkien selbst stellte diese Art von Publikation in Frage und ich muss sagen, dass ich ihm da recht gebe. Für Gedichte bin ich ja immer zu haben und Tolkien schrieb großartige Gedichte, aber drei Fassungen, die sich nur durch geringfügige Worte voneinander unterscheiden, sind schon etwas ermüdend. Schön wiederum, dass sie sowohl im Englischen, als auch im Deutschen wiedergegeben werden. Aber das Buch enthält nicht nur Manuskripte, sondern legt eine ganz eigene Erzählweise an den Tag - Eriol und Lindo unterhalten sich über die Geschichten, die später im Silmarillion auftauchen werden - durch diese Gespräche wird ein Verbindungsglied geschaffen, welches das Ganze etwas ordnen soll. Dabei ist jede Geschichte mit Anmerkungen, Veränderung der Namen und einem Kommentar versehen. Mehrere Versionen und Arbeitsschritte werden besprochen - Ich staune, wie oft mit Tinte über einen ausradierten Bleistifttext geschrieben wurde. Ab und zu tauchen sogar Zeichnungen auf, wobei mich die Idee des Schiffs der Welt und auch die Neuigkeiten, dass es unter den Valar auch Meinungsverschiedenheiten bei einer Ratsversammlung gegeben hat, überraschten. Man erfährt durchaus viele unbekannte Dinge, jedoch ist dies eher ein Zeugnis der Zusammenstellung der Sagen. Für Fans, die die Arbeitsweise und die Entstehungsgeschichte der alten Sagen lesen möchten, ist dies in Ordnung - für alle einfachen Leser, möchte ich das Silmarillion empfehlen.

Dienstag, 29. August 2017

Book Review: Beren und Lúthien

Die wichtigste Geschichte im Silmarillion - so titelte Tolkien selbst die Sage um Beren und Lúthien und man munkelt sogar, dass er den Namen der Elbin und des Menschen auf den gemeinsamen Grabstein von sich und seiner Frau gravieren hat lassen. Doch was macht sie Geschichte so aufregend? Ganz einfach - Beren ist einer der mutigsten Mensch und Lúthien ist eine der schönsten Elbinnen in ganz Mittelerde, die sich verliebten und viele unüberwindbare Gefahren trotzen, obwohl es niemand für möglich gehalten hat. Schon allein die Tatsache, dass sich ein Mensch und ein Elb verbinden, war zu dieser Zeit unvorstellbar. So sah dies auch der Vater von Lúthien, die von allen Tinúviel genannt wurde und der Elbenkönig Tinwelint wollte die Hand seiner Tochter nur an Beren geben, wenn dieser einen Silmaril aus der Krone Morgoths stahl und ihn in seiner Hand brachte. So weit so gut, denn ich werde anders als im Vorwort selbst, hier nicht irgendwelche Erzählstränge spoilern, denn dies wird tatsächlich auf den ersten Seiten dieses Buches getan - ein wichtiger Punkt wird verraten. Der gute Christopher geht davon aus, dass wir die Story schon kennen, denn so scheint dieses Buch aufgebaut zu sein - nicht die Handlung steht im Vordergrund, sondern irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los hier ein Beispiel zu sehen, wie der gute Mann die Notizen seines Vaters in Form bringt - das lag vor und das habe ich daraus gemacht. Es ist schön die Urform des sogenannten Leithians-Liedes zu lesen, aber irgendwie scheint dies in den Hintergrund zu rücken. Und mal wieder formt sich der Satz - kann man schon im Silmarillion lesen, muss es den nun in ein eigenständiges Buch gepresst werden? An sich wäre es die Geschichte wert gewesen, aber dieses Arbeitstagebuch ist dann wohl doch eher ermüdend, als aufschlussreich. Lieber nicht.

Montag, 28. August 2017

Book Review: Die Geschichte der Kinder Húrins

Und wieder eine ausgekoppelte Geschichte aus dem Silmarillion - diesmal hat es die Geschichte der Kinder Húrins erwischt. Selbst wenn ich bei den meisten Storys kein Freund davon bin, diese als separates Buch herauszubringen und ich sogar schon die Worte von Geldmacherei gebraucht habe, so passend finde ich die Umsetzung der Geschichte der Kinder Húrins. Während im Silmarillion die Geschichte sehr bruchstückhaft nur erzählt wird und man aufgrund des Umfanges die schnelle Erzählweise nicht als geeignet erklären kann, so gut ausgearbeitet ist es dann doch in seinem eigenen Buch. Im ersten Zeitalter wird der Mensch Húrin bei der Schlacht der ungezählten Tränen von Morgoth gefangen genommen und seine ganze Familie verflucht. Daraufhin erlebt man die Geschichte seiner beiden Kinder Túrin und die später geborene Nienor. Während Túrin in die Obhut des Elbenkönig Thingol gegeben wird, dort aufwächst und mit dem Elb Beleg eine tiefe Freundschaft schließt, bleibt Nienor bei ihrer Mutter Morwen in Hithlum. Die Dinge nehmen ihren Lauf, ein Drache wird erschlagen, einige Menschen und Elben sterben und der Fluch nimmt seinen Lauf. Vielleicht nicht die überraschendste Geschichte, aber durchaus etwas für Zwischendurch.

Sonntag, 27. August 2017

Book Review: Tuor und seine Ankunft in Gondolin

So wie ich doch Feanors Fluch verteufelt habe, so möchte ich mich nun noch einem der ausgekoppelten Bücher des Silmarillions zuwenden - Tuor und seine Ankunft in Gondolin. Natürlich möchte ich auch wieder das stichhaltige Argument hervorbringen, dass diese Geschichte bereits im oben genannten Kompendium vorhanden ist und sich meiner Meinung nach dort auch in der exakt richtigen Position befinden um gelesen zu werden und es kein Extrawurst bedarf, allerdings möchte ich auch zu Bedenken geben, dass es sich hier nicht um eine stumpfe Kopie handelt. In diesem Buch wurde die Geschichte rund um Tuor und seine Reise unter dem Schutze von Ulmo, dem Herrn des Wassers in die versteckte und prunkvolle Elbenstadt Gondolin durchaus schön hervorgearbeitet und noch ausgeschmückt - muss man auch um sie auf die 133 Seiten zu bringen, die dieses Buch aufzuweisen hat. Kann man - muss man aber nicht.

Samstag, 26. August 2017

Book Review: Feanors Fluch

Geldmacherei - dieses Wort kam mir in den Sinn, als ich die drei Bücher mit den gleichen Titeln, wie ihre Kapitel im Silmarillion entdeckte. Doch urteilen wir nicht zu früh und schauen uns das ganze Ausmaß mal an. Leider sollte ich beim ersten Buch mit meinem Verdacht gar nicht mal so falsch liegen. Bei "Feanors Fluch" handelt es sich 1 zu 1 um den Text, der bereits im Silmarillion steht - wirklich keine Änderungen, genau die selben Worte. Dabei ist die Geschichte rund um Feanor und die Silmaril, welche wiederzuerlangen sind existentiell für eben dieses Buch, wie man am Namen vielleicht erraten kann. Warum das nochmal auskoppeln? Ich kann mir leider keinen Reim darauf machen, denn dieses Buch erschien im Jahre 2003 und liegt damit ja hinter der Veröffentlichung des Silmarillions, also kann es nicht sein, dass erst ein Teil veröffentlicht wurde um die Gier der Fans zu stillen, nein, es wurde einfach stumpf kopiert. So etwas kann und will ich nicht gut heißen.

Freitag, 25. August 2017

Book Review: Das Silmarillion

Das Silmarillion - oder auch die Bibel der Tolkien-Fans, wie es so oft bezeichnet wird. Wenn man sich für Mittelerde interessiert, kommt man einfach nicht um dieses Kompendium herum, aber genauso wie es in der Bibel ist, sind nicht alle Geschichten spannend. Vom Anfang der Welt, als Illúvatar mithilfe von Musik der Vala diese erschuf und schon mit Melkor das erste Übel in diese trug, über das Erwachen der Elben, die Schöpfung der Zwerge, den endlosen Schrecken des Fluchs von Feanors Söhnen, die ewig dem Silmaril hinterherjagen und schließlich auch dem ersten Erscheinen von Menschen. Von unerwiderter und verblendeter Vaterliebe oder die wunderschöne Liebesgeschichte von Beren und Lúthien, der Fall von Gondolin und viele, viele Namen und Stammbäume. Immer wieder verändert sich die Welt von Mittelerde, aber ein Diener Melkors, von den unzähligen Balrogs und dem ersten Drachen Glaurung abgesehen, bleibt immer bestehen - Sauron. Die Geschichte der ersten Elbenringe, die nicht von der dunklen Macht korrumpiert wurden und Isildur, der den einen Ring an sich nahm, ihm aber kein Glück brachte, bis er durch ein Rätselspiel mit Gollum in die Hände eines gewissen Bilbo Beutlin fiel… Wie gesagt, es ist ein Kompendium und liefert die Grundlage zur Welt von Mittelerde - vielleicht ist es schwer, sich alle Namen zu behalten, aber da schafft der Namensindex und die Stammbäume am Ende Abhilfe. Für jeden Hardcore-Fan ein Muss!

Donnerstag, 24. August 2017

Book Review: Lord of the Rings - The Return of the King

Die Rückkehr des Königs oder auch The Return of the King und damit das dritte und letzte Buch des Herrn der Ringe. Ebenfalls wie bereits im zweiten Buch, ist hier wieder eine Aufteilung in zwei Teile vorzufinden, die eine inhaltliche und räumliche Trennung der jeweiligen Abschnitte voneinander aufzeigt. Im ersten Abschnitt begleiten wir Aragon, Gandalf und den Rest der Gefährten in einigen Schlachten und schlagen uns mit den Oberhäuptern von Rohan und Gondor herum. Ihr merkt schon, dass mir dieser Teil nicht so gefallen hat, denn auch wenn Tolkien einen wunderschönen, bedachten Schreibstil an den Tag legt, der allerdings vor Detailreichtum nur so strotzt, so detailreich sind halt auch die Schlachten beschrieben. Ich persönlich fand dies sehr ermüdend - ist aber rein meine subjektive Lesermeinung. Im zweiten Teil passierte eine ganze Menge. Wir begleiten Frodo und Sam durch Mordor, ist ja klar. Aber dann geht es immer weiter an Stellen, die der Film nicht beleuchtet - wusstet ihr z.B. das Saruman sich im Auenland breit gemacht hat? Alle offenen Fragen, wie es mit den Charakteren weitergeht, werden beantwortet. Die umfangreichen Anhänge enthalten Stammbäume, wichtige Infos und Karten. Definitiv ein zwar sehr langes, aber episches Ende.

Mittwoch, 23. August 2017

Book Review: Lord of the Rings - The Two Towers

Kommen wir zum zweiten Teil des Herr der Ringe Epos und schauen uns die zwei Türme oder auch The Two Towers an. Während die Einteilung in zwei Bücher bzw. Buchabschnitte schon beim ersten Buch "Die Gefährten" vorlag, aber nicht weiter ins Gewicht fiel, so ist diese Aufteilung beim zweiten Buch nicht nur vorhanden, sondern erfüllt einen Zweck. Im ersten Abschnitt begleitet man sowohl Gandalf, Aragon, als auch die beiden Hobbits Merry und Pippin, die hier zum ersten Mal auf die Ents treffen und bei der Schlacht um Isengard eine nicht unwichtige Rolle spielen. Im zweiten Teil wechselt der Handlungsort und wir befinden uns mit Frodo und Sam auf den Weg nach Mordor, bekommen einen neuen Weggefährten und freuen uns über ein gebratenes Kaninchen. Selbstverständlich ist auch hier ein wunderschöner, ruhiger und detailreicher Schreibstil anzutreffen, der den Leser durch das Buch geleitet. Gelungener zweiter Teil, der nur noch mehr Lust auf das abschließende Buch macht. Natürlich liest man da weiter.

Dienstag, 22. August 2017

Book Review: Lord of the Rings - The Fellowship of the Ring

Der Herr der Ringe - in der englischen Sprache Lord of the Rings mit dem ersten Buch "The Fellowship of the Ring", also Die Gefährten, fängt, anders als der Film, sehr gemächlich an. Wie erfahren etwas über Hobbits und über Pfeiffenkraut und allgemein über die Ordnung im Auenland, bevor wir überhaupt an Bilbos 111. Geburtstag teilnehmen können. Genauso ist es im Buch mit einer Verzögerung von Jahren auch nicht klar, dass es sich bei Bilbos Ring, welchen er an Frodo vererbt, um den Einen Ring handelt. Unsere Reise mit den Hobbits beginnt also nicht nur gemächlicher, sie ist vielmehr von Überraschungen durchzogen, die sowohl Pilze, als auch den guten Tom Bombadil betreffen, der es zu meinem Leidwesen nicht in den Film geschafft hat. Fassen wir zusammen - alles dauert etwas länger, wird aber mit einem wunderschönen, ruhigen Schreibstil beschrieben, der vor allem in Beschreibungen über die Natur zu glänzen weiß. Wir erleben die Reise nach Bruchtal, den Rat von Elrond, die Gemeinschaft des Ringes, die Minen von Moria und auch alle Schwierigkeiten, die mit diesen Ereignissen verbunden sind. Für mich offenbarte sich sogar, dass ein Pony namens Lutz ein Held werden kann. Aber Scherz beiseite - Das erste Buch des Herrn der Ringe ist ein gelungener Auftakt, bei dem man gerne weiterliest - es ist und bleibt ein Fantasy-Epos. Wer es in der deutschen Sprache lesen möchte, kann ich mehr die Übersetzung von Margaret Carroux empfehlen, da ich sie näher am Original empfinde.

Montag, 21. August 2017

Book Review: Der Hobbit

In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit. - Diesen Satz werden viele kennen und lieben gelernt haben, denn damit beginnt eine ganz fantastische Reise in Mittelerde mit einem der sympathischsten Protagonisten der Welt - Bilbo Beutlin. Da Hobbits klein und unauffällig sind, beschließt nämlich der Zauberer Gandalf Bilbo als vierzehntes Mitglied in der Expedition um Thorin Eichenschild mitzunehmen - dreizehn Zwerge, die sich aufmachen ihre Heimat den einsamen Berg Erebor vom Drachen Smaug zu befreien. Nicht nur, dass Bilbo am Anfang sein Taschentuch vergisst, zahlreiche andere Gefahren kommen auf die Reisetruppe zu und so drückt der Regen die Stimmung, es wird sich mit Trollen über die Zubereitung von Essen gestritten, mysteriöse Rätsel werden im Dunkeln ausgetauscht und auf Fässern wird selbstverständlich auch geritten. Alles endet dann mit der Schlacht der fünf Heere, die im Buch nur eine Erwähnung ihrer selbst ist, genauso gibt es keine Liebesgeschichte und im englischen Original wird unglaublich häufig das Wort Splendid gebraucht - wer dem Englischem mächtig ist, möchte ich an dieser Stelle das Original empfehlen, da es meiner Meinung nach noch lebendiger ist, als die deutsche Ausgabe und Tolkiens Wortwitz nur hier richtig zur Geltung kommen kann. Außerdem sei noch zu erwähnen, dass Bilbo durchaus wehleidiger, dafür Thorin nicht ganz so verbittert ist. Der Hobbit ist das optimale Buch für Jung und Alt mit einem wundervollen Abenteuer - unbedingt lesen!

Samstag, 19. August 2017

Zwischenbericht Nr. 25

So, da schrieb ich in meinem negativen Zwischenbericht, dass ihr euch keine Sorgen machen braucht und kam noch nicht einmal dazu ihn zu veröffentlichen, denn schwupps war ich auch schon im Krankenhaus. Meine Onkologin hat mich gesehen und blitzschnell reagiert - Chemo ist abgebrochen und ich wurde in die Notaufnahme mit einem Rollstuhl verfrachtet. Nach einem halben Tag Untersuchungen und jede Menge Papierkram, kam ich dann schließlich auf die Halb-Intensiv. Endergebnis, neben meinem Krebs, war eine Lungenembolie und eine Thrombose. Ich nehme auch alles mit, was ich kriegen kann - wird ja langweilig, sich nur mit Chemos herumzuschlagen! Nein, Spaß beiseite - diese Scheiße hätte ich mir schenken können, aber wenigstens weiß ich jetzt, wie es in einem CT aussieht. Meine Kämpfernatur kam im Krankenhaus auch wieder zu Tage und ich kämpfte dafür wieder aufstehen zu dürfen, welches mir nach anderthalb Tagen gelang! Na gut, ich durfte nur ins Badezimmer gehen, aber das kann schon die ganze Welt bedeuten.

Sonntag, 13. August 2017

TES - Zusammenfassung

Zwei Wochen lang die ganze The Elder Scrolls Reihe spielen, war definitiv eine Erfahrung, die ich schon länger geplant hatte, aber aus mir jetzt unerfindlichen Gründen niemals durchgesetzt habe. Da bewahrheitet sich doch die Theorie, dass man einfach mal machen sollte und nicht Sachen vor sich herschieben sollte. Komischerweise habe ich nach dem Spielen eine Art Leere empfunden - nun ist es vorbei - ich habe alle Abenteuer in dieser Welt erlebt, dieser Gedanke hat mich irgendwie traurig gestimmt. Einerseits die Freude über das geschaffte Ziel und anderseits die Gewissheit, dass niemals nochmal so erleben zu können. Klingt komisch und doof, aber ich kann es leider nicht anders beschreiben. Vielleicht ist dies auch Meckern auf hohem Niveau, aber was hat das Spielen mit mir gemacht?

Donnerstag, 10. August 2017

DIY: The Elder Scrolls Light-Bottle

Was wird gebraucht:
- eine Flasche
- Backpapier
- Schere
- Stift (wischfest)
- Lineal
- Tesafilm & Flüssigkleber
- Kordel
- elektronisches Teelicht oder kleine Lichterkette

Zur Feier des Tages oder besser gesagt zum Abschluss des The Elder Scrolls Marathons möchte ich euch ein kleines Do-It-Yourself vorstellen. Dieses TES-Teelicht oder Windlicht ist eigentlich ganz einfach zu machen und werten jeden Raum auf in dem es steht. Also ran ans Werk!

Mittwoch, 9. August 2017

Unglaublich negativer Zwischenbericht

Ihr kennt mich als einen positiven Menschen, der niemals aufgeben würde - ich möchte mich lieber mit Schwert und Schild gegen einen Drachen kämpfen sehen, als als Heulsuse kauernd in der Ecke. Dennoch folgt nun ein etwas anderer Zwischenbericht, als es sonst von mir jemals kommen würde. Er wird triefen vor Negativität und ich kann jeden Leser verstehen, der sich das hier nicht geben möchte. Denn ich werde in diesen Zwischenbericht alle für mich negativen Aspekte meiner Erkrankung schildern. Warum fragt ihr euch? Ich bekomme immer wieder Reaktionen, dass es ja alles nicht so schlimm ist und ich bin selbst daran schuld. Wenn man nicht sagt bzw. zeigt, dass es einem scheiße geht und nur die positiven Seiten herauskehrt, wie sollen Menschen dann die negativen Seiten sehen? Erraten? Wohl kaum. Also macht euch gefasst auf die besagte Negativität, vielleicht hilft es mir ja auch ein Stück mir die Scheiße von der Seele zu schreiben.

Dienstag, 8. August 2017

Book Review: Skyrim - Historische Werke

Ich mag Bücher und ich liebe die The Elder Scrolls Reihe - also warum nicht beides miteinander verbinden und die virtuellen Bücher in die reale Welt holen um sie an einem verregneten Sonntag bei Kerzenschein lesen zu können? Mit dem ersten Teil der Skyrim Bibliothek von Titan Books ist dies zumindest teilweise möglich. Bis jetzt wurde nur der erste Band mit den historischen Werken ins Deutsche übersetzt, aber ich hoffe inständig, das Band 2 mit den Lebewesen Himmelsrands und Band 3 mit den arkanen Inhalten ebenfalls nach Deutschland kommen. Die Aufmachung kann sich nämlich sehen lassen - tatsächlich hat man das Gefühl ein Buch aus dem Spiel in der Hand zu halten - Buchbindung ist erste Sahne, obwohl alles etwas auf alt getrimmt wurde und die Drucke sind von außergewöhnlicher Qualität. Für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein, denn das erste Buch teilt sich in siebenundvierzig Büchern auf, von denen einige ermüdende Reiseberichte darstellen, aber auch das Skandalbuch schlechthin - Die muntere argonische Maid ist vertreten. Über Himmelsrand gibt es viel zu erfahren und die Drachen sind im letzten Teil des Buches mehr als ausführlich behandelt. Auffällig ist, dass manchmal etwas andere Übersetzungen und Wörter gebraucht werden, die dem Lesefluss aber keinen Abbruch tun. Man muss sich vors Gedächtnis führen, dass diese Bücher alle in der geliebten Spielwelt von Skyrim zu finden sind und von unterschiedlichen Personen geschrieben worden sind, die ein anderes Wissen, als der Spieler oder allein schon ihr Schreiber aus dem vorherigen Buch aufzuweisen haben. Alles in allem sind es wunderschöne Berichte, die einem die Atmosphäre des Spiels nach Hause holen und für schöne, ruhige Lesestunden sorgen auch abseits des Bildschirms.

Montag, 7. August 2017

Game Review: TESV - Skyrim - Dragonborn

Genre: Add-On
Publisher: Bethesda
Developer: Bethesda
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Release: 04. Dezember 2012
Spielzeit: 10 - 15 Stunden

Versteht mich nicht falsch, ich liebe es auf meinen beiden Pferden Frost und Schattenmähne durch Himmelsrand zu reiten, aber auf dem Rücken eines Drachen die Gegend unsicher machen? Da bin ich dabei! Und dann auch noch ein neues/altes Gebiet, also Solstheim, welches für mich bis jetzt das beste Add-On im The Elder Scrolls Universum war? Das hört sich doch nach einem Traum an! Also schauen wir uns das DLC Dragonborn an!

Sonntag, 6. August 2017

Game Review: TESV - Skyrim - Hearthfire

Genre: Add-On
Publisher: Bethesda
Developer: Bethesda
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Release: 04. September 2012
Spielzeit: 3 Stunden

Ein prasselndes Feuer an dem der Held sich nach seinen Abenteuern ausruhen kann, Geschichten erzählt und alle Fünfe gerade sein lässt - das wünscht sich doch jeder Spieler für seinen geliebten Rollenspielcharakter, den man stundenlang durch Katakomben und Dwemerruinen gejagt hat - mit dem DLC Hearthfire kann man sich seinen eigenen Ruhesitz einfach selbst bauen…

Samstag, 5. August 2017

Game Review: TESV - Skyrim - Dawnguard

Genre: Add-On
Publisher: Bethesda
Developer: Bethesda
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Release: 26. Juni 2012
Spielzeit: 10 Stunden

Vampire machen den ersten DLC zu The Elder Scrolls V - Skyrim unsicher und wollen, wie man es ja noch niemals erlebt hat, die Sonne verdunkeln um ohne große Probleme auf Erden wandeln zu können. Natürlich gibt es auch eine Macht, die das Ganze aufhalten will - die Dämmerwacht, also die Dawnguard - Vampirjäger höchster Klasse - doch welcher Fraktion soll man sich nur anschließen?

Freitag, 4. August 2017

Game Review: TESV - Skyrim

Genre: RPG
Publisher: Bethesda
Developer: Bethesda
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Release: 11. November 2011
Spielzeit: 30 - 300 Stunden

Eine alte Prophezeiung spricht davon, dass wenn Tumult in allen acht Winkeln von Tamriel herrscht, der dreifach Gesegnete scheitert, der Drachenblutherrscher tot ist und der Weißgoldturm gefallen ist, dass dann Alduin der Weltenfresser erwacht. Wer die vorherigen Teile der The Elder Scrolls Reihe und deren Handlung kennt, mag vermuten, mit welchem Problem wir uns im TESV - Skyrim herumschlagen müssen…

Donnerstag, 3. August 2017

Game Review: TESIV - Oblivion - Shivering Isles

Genre: Add-On
Publisher: Bethesda
Developer: Bethesda
USK: Freigeben ab 12 Jahren
Release: 26. März 2007
Spielzeit: 10 - 15 Stunden

Abgedreht und losgelöst von sämtlichen logischen Konsequenzen - so könnte man das Add-On Shivering Isles für The Elder Scrolls IV - Oblivion bezeichnen und es dabei noch nicht einmal negativ meinen. Mitten in der Nibenaybucht soll ein mysteriöses Tor aufgetaucht sein, welches jeden, der es wagt es zu betreten, verrückt macht. Na, wenn da nicht der Daedraprinz Sheogorath seine Finger im Spiel hat, nachdem er ja schon den Kaiser Pelagius ganz wirr gemacht hat…

Mittwoch, 2. August 2017

Game Review: TESIV - Oblivion - Knights of the Nine

Genre: Add-On
Publisher: Bethesda
Developer: Bethesda
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Release: 21. November 2006
Spielzeit: 5 - 8 Stunden

Ach ja, die DLCs zu Oblivion waren wohl eher vom Spott der Fans gekrönt, welches nicht zuletzt an der ominösen Pferderüstung lag, die einem Ork wohl etwas den Appetit nahm… aber lasst uns lieber über Knights of the Nine reden…

Dienstag, 1. August 2017

Game Review. TESIV - Oblivion

Genre: RPG
Publisher: Bethesda
Developer: Bethesda
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Release: 24. März 2006
Spielzeit: 20 - 300 Stunden

Zuhause ist ein Ort von hoher emotionaler Bedeutung, mit vielen schönen Erinnerungen, an denen man gerne zurückkehrt, an dem man sich wohl fühlt, genau das ist der vierte Teil der The Elder Scrolls Reihe für mich - mein virtuelles Zuhause.