Sonntag, 30. Juli 2017

Game Review: TESIII - Morrowind - Tribunal

Genre: RPG-Add-On
Publisher: Ubisoft
Developer: Bethesda
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Release: 31. März 2002
Spielzeit: 10 Stunden

In schwarz gekleidete Gestalten, die fast jedes Mal, wenn wir schlafen am Bett auftauchen und einem nach dem Leben trachten - die dunkle Bruderschaft ist hinter uns her und alle Beweise führen in die Gramfeste von Morrowind. Mit anderen Worten stürzen wir uns in das DLC Tribunal von The Elder Scrolls III - Morrowind und schauen, ob es mehr zu bieten hat, als meiner Hassliebe zum Hauptspiel!

Natürlich, wie bei einem DLC üblich, stehen dem Spieler neue Waffen und Rüstungen zur Verfügung, aber auch neue Feinde, wie Goblins und Lichs können nun reichlich Schaden anrichten. Als Gebiet ist nur die Gramfeste, die Hauptstadt von Morrowind, wenn man so will, dazu gekommen, die von der Gestaltung her hübsch anzusehen ist und über ein verwinkeltes Kanalsystem verfügt. Irgendwo müssen die neuen Dungeons ja auch herkommen, stimmt's?

Viel besser als im Hauptspiel wirken in Tribunal die Quests - sowohl Nebenaufgaben, als auch die Hauptgeschichte sind durchdacht und abwechslungsreich. Ob wir nun einen Geist in der Kanalisation helfen, ein Gasthaus von Unruhestiftern befreien, ein Theaterstück aufführen, einen geldgeilen, undankbaren Elfen eine Lektion erteilen, Leute verkuppel, Artefakte für das Museum suchen oder Ersatzteile für die Mechanoiden-Arena sammeln - alles ist stimmig. Selbst ein nackiger Nord ist wieder mit von der Partie - so viel Abwechslung gefällt mir. Da kann man wohl behaupten - in der Kürze liegt die Würze!

Über uns schwebt noch die Hauptquest, in der wir uns entweder für den neuen König Helseth, den man bereits aus Daggerfall kennt und dort schon keinen guten Eindruck hinterlassen hat, schließlich soll er auch in den Tod des Königs Llethan verstrickt sein oder wir entscheiden uns für Almalexia, eine der Göttinnen des Tribunals. Meiner Meinung nach sind beide Vertreter keine gute Wahl und genau dies bringt die richtige Atmosphäre in die Geschichte. Der letzte Dungeon mit dem klangvollen Namen "Stadt der Uhrwerke" ist einer der besten und fiesesten Herausforderungen, die ich je im spielerischen Sinne vor mir hatte und man hat das Gefühl wirklich etwas geschafft zu haben.

Fazit

Ein rundes DLC mit wunderbaren Quests und einem stimmigen Gesamtbild!


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