Montag, 24. Juli 2017

Game Review: TESI - The Arena

Genre: RPG
Publisher: Bethesda
Developer: Bethesda
USK: keine Angabe
Release: Mai 1994
Spielzeit: 15 - 30 Stunden

492 Jahre nachdem Tiber Septim die Königreiche unter sich vereint hat und daraus Tamriel entstanden ist, befinden wir uns im Palast des Kaiserreichs. Kaiser Uriel Septim VII wird von einem imperialen Magier namens Jagar Tharn angegriffen und nach Oblivion teleportiert. Damit Septim seinen Thron wiedererlangt, bittet uns die Magierin Ria Silmane die acht Stücke des Stabs des Chaos zu finden um damit Jagar Tharn zu bannen…

Stilecht starten wir in einer Gefängniszelle und müssen uns durch die ersten Goblins und Ratten schnetzeln. Ein Schlüssel muss gesucht werden, der uns den Weg nach draußen öffnet. So rennt man durch die gleich aussehenden Gänge und einem schwarnt schon, dass man hier nicht so leicht herauskommt. Dadurch, dass sowohl die Welt, als auch die Dungeons zufallsgeneriert werden, ist es relativ schwer sich einen Überblick zu verschaffen und man irrt des Öfteren einfach ziellos umher.

Besonders abwechslungsreich sind die Dungeons vom Design zwar nicht, aber man wird niemals den gleichen Aufbau zweimal zur Gesicht bekommen. Selbst die Städte sind etwas unübersichtlich, aber zum Glück kann man nach dem Weg fragen. In der Nacht ist aber auch in den Städten die Kacke am dampfen und man darf sich auf viele Kämpfe einstellen.

Wie bei einem Rollenspiel typisch können wir wählen, welche Klasse wir spielen möchten vom starken Krieger bis hin zum gerissenen Dieb oder auch Mischklassen ist alles möglich. Dabei vergibt man bei Levelaufstiegen Punkte auf verschiedene Attribute, wie Stärke oder Intelligenz und hat nur eine begrenzte Anzahl an Lebenspunkten, Ausdauer und Mana zur Verfügung, die sich bei einer Rast im Gasthaus oder auf den Treppchen in Dungeons möglich ist. Zaubersprüche verbrauchen Mana, Schwerthiebe verbrauchen Ausdauer - so einfach.

Jede Provinz ist bereisbar, wobei ich bei diesem ersten Teil immer auf die Schnellreise setzten würde, da man sich ansonsten verläuft. Die Lore rund um The Elder Scrolls ist ebenfalls schon gut erkennbar und die ersten Grundpfeiler stehen. Shalidors Labyrinth gibt es zum Beispiel auch schon und muss auf der Suche nach dem Stab bereist werden. Nebenquests sind eher von einfacher Natur von Liefermissionen bzw. Eskortierungsmissionen bis zum Erschlagen bestimmter Gegner. Diese sind nicht nur massig vorhanden, sondern sind auch abwechslungsreich gestaltet von Menschen bis hin zum Minotaurus. Zauber werden ebenfalls unterschiedlich dargestellt und sind für die damalige Zeit durchaus vorzeigbar.

Besonders hübsch war der damalige Kopierschutz - das Gefängnis vom Anfang konnte jeder spielen, aber wenn man dann endlich den wohlverdienten Schritt nach draußen setzten möchte, muss man beantworten, wie viel Mana ein bestimmter Zauber kostet, welches selbstverständlich im Spielhandbuch vermerkt war. Außerdem gibt es in diesem Teil noch Zauber, die die Wände einreißen und levitieren ist ebenfalls noch möglich, bevor es 3Ä 421 in Cyrodiil verboten wird - Gigantisch!

Fazit

Ein solider Anfang eines Fantasy-Epos, welcher nicht sehr gut gealtert ist und viel Geduld braucht, aber durchaus einen Blick wert ist.

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