Samstag, 1. Juli 2017

Game Review: Overwatch

Genre: Multiplayer-Hero-Shooter
Publisher: Blizzard Entertainment
Developer: Blizzard Entertainment
USK: Freigeben ab 16 Jahren
Release: 24. Mai 2016
Spielzeit: 5 - 1000 Stunden

Einmal ein Held sein und die Welt vor den Schlechten in einem erbitterten Kampf beschützen… Dabei noch eine wundervolle Geschichte, die man allerdings eher außerhalb des Spiels findet. Oder einfach abends noch schnell eine Runde mit Freunden spielen… willkommen bei Overwatch!

Aus 23 Helden, die sich unterteilen in Offensive, Defensive, Tank oder Support sucht man sich den Passenden aus und schon kann es losgehen. Obwohl ich noch nie gerne Support gespielt habe, war mein erster Charakter Mercy, die ich immer noch gerne spiele, vorausgesetzt ich spiele mit meinen Freunden. D.Va, Mei, Tracer und Sombra finde ich ebenfalls große Klasse. Jeder Charakter hat nicht nur seinen eigenen Kampfstil, sondern auch seine eigene Geschichte, die Blizzard wunderschön in Kurzfilmen darstellt, die original einem Kinofilm von der Qualität her gleichen. Spätestens nach diesen Filmen war ich so angefixt von dem Spiel, dass ich Teil dieser Welt sein wollte.


Aber was erwartet den Spieler? Schnelle Matches in Teams von 6 Leuten! Mal muss ein Fahrzeug eskortiert werden, mal müssen Punkte verteidigt bzw. eingenommen werden. Dabei sollte man auf ein ausgeglichenes Team achten, was allerdings im Multiplayer mit Fremden nicht so ganz funktionieren möchte, sprich es gibt immer asoziale Spieler. Deswegen hat sich bei mir und meinen Freunden eine richtige Overwatch-Gruppe gebildet, was doch auch etwas Schönes ist. Klar, kann man versuchen den einsamen Helden zu spielen, aber im Team kommt man weiter! Das Spielprinzip ist einfach zu verstehen - ein offensiver Charakter wie Reaper kann ordentlich ballern, während Winston ordentlich einstecken kann.

Trotz des Comic-Stils hat das futuristische Setting einiges fürs Auge zu bieten mit unterschiedlichen Maps, die alle an ein Herkunftsland eines Helden angelehnt sich und so findet man sich in King's Row in England wieder oder im deutschen Eichenwalde. Beeindruckend ist es auch wenn Hanzos Ultimate Ability über die Map schwebt - hat mich, als ich sie zum ersten Mal erblickte mit offenen Mund vor dem Bildschirm sitzen lassen.

Aufhübschen kann man seine Charaktere mit Skins, die es in Lootboxen zu erwerben gilt, genauso wie neue Posen. Persönlich halte ich von solchen Inhalten nicht viel, deswegen gehen sie mir aber nicht am Hintern vorbei. Mikrotransaktionen finde ich eigentlich grundsätzlich scheiße, aber solange sie nur kosmetischer Natur sind, kann ich damit leben.

Aber da wäre ja noch die Sache mit der Langzeitmotivation. Es kommen neue Helden, neue Maps und die neuen, zeitlich begrenzten Spielmodi zu bestimmten Events, wie z.B. Lucio Ball sind auch nicht zu verachten. Dennoch tue ich mich schwer Overwatch durchgehend zu spielen. Wenn ich ehrlich bin, habe ich es am Anfang wie bekloppt gespielt, dann nochmal als Sombra kam und jetzt irgendwie so gar nicht mehr. Es ist halt immer das Gleiche. Solche Spiele muss man wirklich mögen um seinen Spaß daraus zu ziehen. Eine Einzelspieler-Kampagne gibt es nicht.

Fazit

Ein solider Multiplayer-Shooter mit leichtem Einstieg, ausgefuchsten Charakteren und jede Menge Spielspaß, welcher mich aber nicht allzu lange packen konnte, was aber auch an meinem eigenen Spielverhalten liegt.


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