Sonntag, 21. Mai 2017

Zwischenbericht Nr. 19

Kaum zu glauben, dass schon wieder eine Woche rum ist und ein weiterer Zwischenbericht in Haus steht. Was soll ich euch sagen, Nebenwirkungen sind immer noch schlimm, am Montag war wieder Blutabnehmen und ansonsten lief auch nicht viel. Naja, wenigstens geht es ab Freitag immer wieder bergauf und ich kann wieder normale Sachen essen. Nur Nutellabrote hört sich zwar wie ein Paradies an, ist auf Dauer aber nicht das Gelbe vom Ei. Deswegen habe ich auch zugenommen und fühle mich wie eine dicke Qualle. Aber ich muss mich halt damit abfinden, dass diese Phase wohl nicht die attraktivste in meinem Leben ist. Hauptsache wieder gesund werden, dabei aber bitte nicht den Spaß vergessen. Diese Woche habe ich unglaublich viel gespielt. War auch sonst nichts zu machen, da mich das heiße Wetter umgehauen hat. Dann lieber ganz gechillt herumliegen und spielen. Dabei ist mir eine Marotte bei mir aufgefallen, über die ich gerne mal mit euch reden möchte…

Wenn mir ein Spiel gut gefällt und ich meine wirklich gut gefällt, dann kann ich es nur ganz schwer beenden. Das ist mir lange nicht aufgefallen, aber diese Woche fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Vor zwei Wochen habe ich Final Fantasy 15 noch einmal von Vorne angefangen zu spielen. Als es raus kam, habe ich es zwar sofort angefangen zu spielen, habe es aber nie beendet, sprich ich hatte den Endkampf noch vor mir. Der erste Durchgang war in der japanischen Sprache, nun wollte ich aber auch mal die deutsche Synchronisation ausprobieren, wenn sich der Publisher schon so viel Mühe gibt. Als ich mich dann aber den Endkampf wieder näherte, spielte ich nicht die Hauptstory weiter, sondern sprang dank Zeitreise-Hund immer wieder zurück und machte Jagdaufträge zum gefühlten ich weiß gar nicht wie vielten male.

Am Samstag überwand ich mich dann aber doch und stellte mich dem finalen Gegner. Keine Angst, ich schreibe schon an einer Rezension zum Spiel, deswegen dazu keine weiteren Worte. Nach den Credits erfasste mich eine innere Leere, als wenn ich mich von einem guten Freund verabschieden müsste. So geht es mir auch noch heute am Sonntag. Irgendwie fehlt etwas.

Letztes Jahr im Mai habe ich ja einen Final Fantasy Monat eingelegt und seit dem freute ich mich auf den fünfzehnten Teil. Nun ist es zuende. Kein Wunder, dass etwas fehlt. Dabei ist mir aber aufgefallen, dass ich Spiele die mir super gut gefallen, kaum beende. The Witcher 3 Blood & Wine - niemals beendet. Yo-Kai Watch 2 - niemals zuende gespielt. Pokemon Mond - niemals die Pokemon Liga bestritten. Immer bis zum finalen Showdown, dann aber bitte keinen Zentimeter weiter. Kein Wunder wenn ich dann keine Rezension schreibe, da ich ja nur von abgeschlossenen Spielen eine Review veröffentliche. Warum spiele ich Games nicht bis zum Schluss? Weil ich vielleicht nicht will, dass es endet? Ich weiß es nicht. Aber stören tut es mich doch irgendwie. Doofe Marotte.

Habt ihr eigentlich auch Marotten, wenn es um Videospiele geht? Ich werde mich jetzt wieder ans Schreiben und Spielen machen. Vielleicht beende ich ja mal die oben erwähnten Titel. Es sollen ja noch Wunder geschehen! Nächste Woche habe ich so einiges vor. Ihr werdet es ja dann lesen. :)

Kommentare:

  1. Ich glaube das "Problem", Spiele nicht zu beenden haben ganz viele. Ich höre immer wieder, dass Leute 200h+ in Skyrim versenken, aber nie den Endboss umgehauen haben. Oder Witcher 3, oder Breath of the Wild, oder oder oder. Ich schätze, das hat einfach mit der Open World zu tun, in der es so viel zu erleben gibt und irgendwann hat man sich einfach satt gespielt ^^

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    1. Satt gespielt - was für eine schöne Wortschöpfung!

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