Samstag, 15. Oktober 2016

Lichtverhältnisse in Horrorspielen - Gut Beleuchtet #52Games

Thema Nr. 18 bei 52Games von Zockwork Orange mit den Stichpunkten "Gut beleuchtet". Da es zur Zeit wieder relativ früh dunkel wird, wird für uns auch im realen Leben, oder wie ein Gamer gerne schreibt RL, Beleuchtungen und Licht immer wichtiger. Wenn man Horrorspiele auf dem Bildschirm hat, dann ist die Beleuchtung eine Sache für sich. Spielt man im Dunkeln und schürt so eventuell die Angst, oder spielt man am helllichtem Tage, damit man das Game auch beendet, weil der Gruselfaktor nur dann zu ertragen ist? Beim Aussuchen von Screenshots für diesen Monat, machte mir das Licht oft einen Strich durch die Rechnung. Horror-Games spielen wie kein anderes Genre mit Licht oder besser gesagt mit der Dunkelheit. So geht plötzlich die Glühbirne aus oder ein Raum wird für einen Bruchteil einer Sekunde beleuchtet, damit man das Monster nur ansatzweise zu Gesicht bekommt.

Licht spielt bei viele Videogames im Horrorgenre eine Rolle und kann sogar zu einem elementaren Spielelement des Gameplays werden. Alan Wake muss sich vor dem dunklen Bösen mit einer Taschenlampe schützen und kann die Gegner erst nach dem Anleuchten zur Strecke bringen. In Five Nights At Freddys wäre man als Nachtwächter ohne Licht komplett aufgeschmissen. Lieber schnell die Tür beleuchten um zu untersuchen, ob schon wieder ein Animatronic ebendiese belagert und einem in einen unachtsamen Moment erschrecken will.

Die liebe Alice, oder eher die Neuinterpretation Alice Madness Returns hat sogar im Unterwassergebiet ein wunderschönes, fluoreszierendes Kleid an, welches einer Leuchtqualle ähnelt. Wo wir gerade bei Mädchen mit langen, dunklen Haaren in Kleidern sind, sprechen wir doch gleich mal über Alma, die mich in der Fear-Reihe so einige Male mittels Erscheinen und gleichzeitigen Aufleuchten des Lichtes so derbe erschreckt hat, dass ich fast von meinem Stuhl gefallen bin.

Ohne Nachbearbeitung sieht man nichts und mit Beleuchtung vieleicht zu viel?

Meistens ist es in Horrorspielen aber zappenduster. Bei Spielen wie Slender oder den SCP Teilen habe ich mich verdammt schwer getan vernünftige Screenshots zu finden. Wie kann man genug zeigen, dabei aber die Atmosphäre nicht zerstören? Nur an den Lichtverhältnissen in einem Bildbearbeitungsprogramm rumzuspielen, löst da meist nicht das Problem.

Gegensätze ziehen sich bekanntlich an, genauso wie das Licht zum Schatten gehört. In Horrorspielen wird man ebenfalls mit diesen Gegensätzen konfrontiert. Slender - The Arrival lockt einen von Anfang an mit einem hübschen Waldgebiet, welches unglaublich atmosphärisch beleuchtet wird. Die Sonnenstrahlen fallen durchs Blätterdach der Bäume und alles wirkt einladend und in sich stimmig. Dann kommen immer wieder gruselige Szenerien, die entweder durch die Tiefe in der Erde oder durch die Nacht stark an Helligkeit einbüßen. Das Spiel Anna lockt ebenfalls mit einem wunderschönen Haus und einem hübschen Garten, betritt man dann jedoch das Haus, schwenkt das Gefühl schnell um.

Ein kurzes Intermezzo mit kleinen Beispielen, wie Licht und Dunkelheit in Spielen eingesetzt wird. Was war für euch das Horrorspiel, welches aufgrund der Beleuchtung in eurem Gedächtnis geblieben ist?

Kommentare:

  1. So eine Betrachtung von Horrorspielen ist mir gar nicht eingefallen. Aber Du hast Recht. Das Licht, bzw. das nicht vorhandene Licht, spielt da immer eine große Rolle.
    Ich habe mich in Outlast durch die Dunkelheit gegruselt. Da hat man zwar eine Kamera mit Nachsicht dabei, aber die Batterien dazu waren leider immer Mangelware ...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke sehr. :)
      Mangel an Batterien ist der größte Horror in solchen Spielen! Hihi! :)

      Löschen

Teilt mir gerne eure Gedanken, Meinungen und Eindrücke mit! Ich freue mich darüber!