Samstag, 29. Oktober 2016

Grenzen #52Games

Diese Woche stoße ich mit dem Thema Nr. 20 größtenteils an meine Grenzen - entschuldigt den schlechten Wortwitz. Grenzen ist also das Stichwort bei 52Games von Zockwork Orange. Aber jetzt mal wirklich, Grenzen ist ein ganz schön schweres Thema. Natürlich könnte ich mich ausschweifend über die schrecklichen Alphawände in diverse Horrorspielen beschweren. Könnte ich machen - lass ich aber. Ich könnte darüber schreiben, wie ich in Cyrodiil und Himmelsrand die Berge erklomm und nicht nur an meine Grenzen stieß, da man beim Klettern schon einen Krampf in der Hand vom Tastendrücken bekommen kann, sondern auch an die Grenzen der Spielwelt. Aber sprechen wir lieber über Begrenzungen im allgemeinen Gebrauch - schlechte Alphawände - physische Grenzen - zurücksetzten und nicht zu vergessen - ein schlafendes Relaxo... vier Arten von Grenzen, aber nerven können sie alle...

Die schlechteste Grenzen

Alpha-Wände, wer kennt sie nicht… und wer hasst sie nicht. Da ist man mitten im Spielfluss, schaut nicht immer auf die Karte und schon passiert es - der Charakter läuft gegen eine unsichtbare Wand. Vielleicht ist unser Protagonist einfach ein Pantomime… oder aber die Entwickler hatten keine Lust mehr eine ordentliche Begrenzung einzubauen. Ärgerlich macht mich diese Gegebenheit die meiste Zeit, da sie einfach unprofessionell und lieblos sind…

Die  Standard - Grenzen Nr. 1

Vor dem Spieler baut sich ein riesiges Gebirge auf oder ein unbezwingbares Meer. Find ich gut und kann ich eigentlich immer mit leben. Besonders schön wird es, wenn man wie in vielen Spielen z.B. Risen von einem riesigen Monster angegriffen wird, sobald man zu weit ins offene Meer schwimmt. Die natürlichen Begrenzungen, wie Berge oder auch ein dichter Wald mit Büschen und Steinen kann, wenn er gut gemacht ist, den Spieler begrenzen und trotzdem zum Spielspaß beitragen. Bei einem Gebirge fällt mir selbstredend sofort das Jerall-Gebirge im schönen Tamriel ein. Aber bevor ich nun zum dritten… oder war es doch das vierte Mal… anfange wieder von The Elder Scrolls zu schwärmen, reden für über andere physikalische Grenzen. Der Charakter kann zwar springen, aber entweder nicht so hoch oder so weit, wie man es bräuchte um die Gebietsgrenze zu überschreiten - einfach eine perfekte Begrenzung.

Manchmal macht es Spielern Spaß zu schauen, ob diese Grenzen wirklich unbezwingbar sind. Des Öfteren lassen sich hübsche Eastereggs entdecken. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir die Duscae-Demo von Final Fantasy 15, bei der man mit Hilfe von fahrenden Autos sich aus dem Gebiet glitschen kann und zu einem Gebiet im Trailer gelangt. Cool.

Die Standard - Grenzen mit Sprüchen

Oft kommt es einen auch vor, dass man nicht nur gegen eine Wand läuft, sondern zurückgesetzt wird mit einem Standard Spruch. Meiner Meinung nach ist diese Lösung einer Begrenzung nicht die geschickteste und kann oft stören. Open World ist schön und gut, aber gerade bei meinem Lieblingsspiel des letzten Jahres The Witcher 3 fand ich die weite Welt sehr ansprechend, die Sätze, die mich und Geralt dann aber aufgehalten haben, waren für mich mehr als dürftig. "Geh weg, da sind Drachen - Ja, dann zeig mir doch die Drachen! Gerne wäre ich in das Feuer eines Drachen gerannt und Dark Souls - mäßig verreckt. Das Geralt nicht das Land verlassen darf, weil in Yennefer noch braucht, ist ja ganz süß, aber irgendwann kennt man den Spruch halt auswendig.

Flegmon-Wand der Pokemon Mond & Sonne Demo

Die Pokemon Grenzen

The Hype Is Real oder auch verdammt, freue ich mich aber auf Pokemon. So langsam macht sich wohl bei jedem die Vorfreude bemerkbar. Die Begrenzungen in den Pokemon-Spielen erreichen sogar schon einen legendären Status und werden zu Memes umfunktioniert. Jedem wird ein schlafendes Relaxo schon mal den Weg versperrt haben. Mit VMs kann man einigen Begrenzungen ausweichen oder sie zerstören. Einen sogenannten "VM-Sklaven" hat man immer im Team. Relaxo oder einem Kecleon kann man nicht so einfach entkommen… oder nehmen wir die Kette an Flegmon, die in der Demo zum neuen Ableger Mond und Sonne, wie eine Gang die Straße versperrt.

Dann gibt es auch noch die endlosen Spiele, die keine Begrenzungen zu haben scheinen. Zufällig generierte Spiele, wie No Man's Sky oder Minecraft oder auch der erste Teil der The Elder Scrolls Reihe bieten zwar eine unendliche Welt, sind dann aber meist relativ leer. Die Balance zwischen diesen Mechaniken ist wahrscheinlich das Beste…

Kommentare:

  1. Haha ja ... VM-Sklaven. Hab ich auch immer dabei. Möglichst ein Mon, welches viele VMs erlernen kann. Ich würde mir echt wünschen, die ändern an diesem System Mal etwas. Zum Glück brauchte man gefühlt fast nie eine VM in XY. Jedenfalls nicht im Verlauf der Story. Klar optional dann ohne Ende.

    Manchmal ist es wirklich blöd, wenn man einfach zurückgeportet wird, oder gegen eine vermeintliche Glasscheibe fährt / läuft. Würde mir schon reichen, wenn man Schilder aufstellt: "Achtung Haie" und dadurch das Wasser nicht betreten darf, oder nur ein Stück weit. Ist halt doch irgendwie blöd, wenn man ohne gute Begründung einfach vor eine "Glasscheibe" rennt.

    P.S. Ich freue mich total auf Mond und Sonne. :)

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    1. Glasscheiben sind wirklich der größte Mist. Deine Idee mit den Schildern ist super. Sollten wir gleich an mehrere Entwickler weitergeben. :)

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