Sonntag, 2. Oktober 2016

Game Review: Slender - The Eight Pages

Genre: Horror, Survival
Publisher: Parsec Productions
Developer: Parsec Productions
USK: keine Angabe
Release: 26. Juni 2012
Spielzeit: 1 Stunde

Der Slender Man, der mittlerweile nicht nur zum Phänomen im Horror-Genre geworden ist, sondern sich schon zu einem festen Bestandteil der Internetkultur entwickelt hat, liefert immer wieder massig Gesprächsstoff. Die uralten Ängste, die man als Kind gehabt hat, ob nun vom Monster unterm Bett oder dem gesichtslosen Verfolger, wenn man im Dunkeln unterwegs ist, werden angesprochen. Mittlerweile gibt es mehr als ein Spiel, welches sich um den Mann mit den langen Gliedmaßen dreht. Schauen wir uns doch mal den Ursprung an…

Nur mit einer Taschenlampe bewaffnet, macht sich der Spieler auf den Weg. Das einzige Ziel des Games scheint es zu sein 8 Notizbuchseiten, die mit skurrilen Botschaften bemalt sind zu finden. Dabei stößt man im Wald auf kleine Häuser, von denen sogar eines begehbar und verfliest ist, alte Fahrzeuge, Felsgebilde und industrielle Überbleibsel. Diese Gebiete eignen sich besonders gut für die Verstecke der Seiten, die auch mal an einen Baum gehängt wurden.

Klingt an sich erst einmal einfach - wenn man bloß alleine im Wald wäre und nicht von einer weißen Figur im Anzug, namens Slender Man gejagt werden würde. Mit dem Einsammeln der ersten Seite geht die Jagd los. Zwar ist die Grafik, wie so oft in Horrorspielen nicht die Beste, dafür ist die Atmosphäre gigantisch. Der Kegel der Taschenlampe ist sehr eingeschränkt in der sonst stockdunklen Umgebung. Bei jeder kleinen Bewegung kann das Monster schon hinter einem lauern, welches sich mit Rauschen im Sichtfeld zwar schon ankündigt, aber beim plötzlichen Umdrehen mit einer Geräuschkulisse sondergleichen quittiert wird.

Da hilft es noch nicht einmal sich hinter einem Baum zu verstecken und die Taschenlampe auszuschalten, denn der größte Feind in diesem Spiel ist die eigene Fantasy und die daraus resultierende Paranoia. Man fragt sich ständig, ob man gleich überrumpelt wird. Durch das Einsammeln der Seiten wird das Spiel immer schwieriger - der Slender Man kann sich teleportieren, taucht häufiger auf und versucht einen aggressiver zu erwischen. Selbst wenn man alle Seiten einsammelt, es gibt kein Entkommen…

Man munkelt, dass man beim erfolgreichen Einsammeln der Seiten einen Spielmodus freischalten, bei dem man die Map im Tageslicht begutachten kann… Dabei würde doch die ganze Atmosphäre kaputt gehen, aber interessant ist es schon.

Fazit

Ein unglaublich atmosphärisches Spiel, welches mit der Angst im eigenen Kopf spielt...


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