Dienstag, 11. Oktober 2016

Game Review: Five Nights At Freddys 2

Genre: Horror
Publisher: Scott Cawthon
Developer: Scott Cawthon
USK: keine Angabe
Release: 10. November 2014
Spielzeit: 2 - 3 Stunden

Nach dem ersten Teil folgt selbstredend auch der zweite Teil der Five Nights At Freddys Serie. Den ersten Teil fand ich, wie bereits geschrieben, herausragend und freute mich dementsprechend auf den nächsten Teil wie doll und verrückt. In dem Spiel Five Nights At Freddys ist man der Nachtwächter in einer Pizzeria, die eine besondere Attraktion zu bieten hat - Animatronics, oder auch Roboter, die wie Tiere aussehen und die Kinder unterhalten sollen, streifen durch den Laden… dass diese Animatronics, allen voran der namensgebende Teddybär Freddy nicht freundlich gesinnt sind, kann sich ja wohl jeder denken…

Obwohl unser Gehalt immer noch weit unter dem in Amerika üblichen Mindestlohn liegt, treten wir unseren Job als Nachtwächter in Freddy Fazbear's Pizza, welche neu eröffnet an. Viel verändert hat sich vom Grundprinzip her nicht. Unsere Schicht beläuft sich auf die Zeit von 12 Uhr nachts bis um 6 Uhr morgens (ca. 8 Minuten) und wieder versuchen die Animatronics in unseren Raum einzudringen. Der Strom ist begrenzt, deswegen müssen wir sparsam mit den Überwachungskameras sein. Insgesamt sind 5 Nächte plus 2 Bonusnächte zu überleben. Unseren Stuhl können wir nicht verlassen uns so ist unser Blick starr auf die Tür und die beiden Belüftungsschächte links und rechts gerichtet. Ständig stehen im Hauptkorridor verschiedene Animatronics und versuchen uns zu erschrecken.

Gemütlicher Arbeitsplatz...

Neben Freddy, Chica, Bonny und Foxy macht uns nun auch Puppet zu schaffen, der sofort erscheint, wenn man in der Nacht eine Spieluhr nicht ständig aufzieht. Die Toy-Versionen der oben genannten Charaktere sind mit von der Partie, Mangle, Purple Guy und Ballon Boy erscheinen nun und sogar für zwei Animatronics sind Schattenformen vorhanden. Zudem steht dem Spieler eine Taschenlampe zur Verfügung, die allerdings auch nur begrenzte Batterien hat und diese leeren sich mit jeder vergangenen Nacht schneller. Sollte der Strom und auch die Taschenlampe nicht mehr funktionieren, ist das das sicherer Todesurteil und das Spiel endet mit einem Jumpscare, weil ein Animatronic sich in den Raum geschmuggelt hat und den Spieler angreift. Da hilft auch nicht die eigens für den Spieler angefertigte Freddy- Maske, die ihn beim Auftauchen der Roboter eigentlich schützen soll.

Neu eingeführt im Nachfolger wurden die Minispiele, die grafisch an die Zeit des Atari 2600 erinnern und zufällig erscheinen können. Insgesamt sind vier unterschiedliche Spiele verfügbar, in denen man die Rolle von Animatronics übernimmt und die immer das gleiche Thema behandeln. Aber, wie ich bereits in der Rezension zum ersten Teil schrieb, wird die grausame Hintergrundgeschichte von mir in einem separaten Artikel noch beleuchtet werden. Eines sei jedoch zu sagen, FNAF2 spielt chronologisch vor dem ersten Teil und wir spielen einen Nachwächter mit dem Namen Jeremy Fitzgerald, der wie schon Mike diesen Job durch eine Zeitungsannounce gefunden hat. Kleine Anmerkung: In der siebten Bonusnacht übernimmt der Nachtwächter Fritz Smith, der danach allerdings sofort gefeuert wird. Der mysteriöse Anrufer, der bei den Fans als Phone Guy bezeichnet wird, betätigt ebenfalls jede Nacht wieder das Telefon.

Atmosphärisch steht der zweite Teil seinem Vorgänger in nichts nach. Die Paranoia bildet sich im eigenen Kopf des Spielers und die Soundkulisse unterstützt zusätzlich dieses Phänomen.


Fazit

Ein Horrorspiel, welches mit der Angst des Spielers gekonnt umgeht und diese weiter schürt. Ein Nachfolger, der einige Neuerungen einführt und viel mehr Hintergrundgeschichte hat, als man vermutet.


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